Nicht­zah­lung von Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen auf den Min­dest­lohn

Ver­stö­ße gegen § 266a StGB und § 5 Abs. 1 Nr. 1 AEntG stel­len jeden­falls dann eine Tat im pro­zes­sua­len Sinn dar, wenn die bei­den unter­las­se­nen Hand­lun­gen sich als not­wen­di­ge Kon­se­quenz der Unkennt­nis des Betrof­fe­nen, dass er zur Zah­lung eines Min­dest­lohns (ein­schließ­lich der dar­auf ent­fal­len­den Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge) über­haupt ver­pflich­tet war, dar­stel­len.

Nicht­zah­lung von Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen auf den Min­dest­lohn

Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg, Beschluss vom 9. April 2009 – SsBs 48/​09