Woh­nungs­ein­brü­che – und die Ein­zie­hung des Wer­tes der Tat­erträ­ge

Bei einer Ent­schei­dung über die Ein­zie­hung des Wer­tes von Tat­erträ­gen, die sich gemäß Art. 316h Satz 1 EGStGB nach den durch das Gesetz zur Reform der straf­recht­li­chen Ver­mö­gens­ab­schöp­fung vom 13.04.20171 ein­ge­führ­ten und am 1.07.2017 in Kraft getre­te­nen neu­en Rege­lun­gen der §§ 73 ff. StGB rich­tet, haf­ten meh­re­re Tat­be­tei­lig­te, die – wie hier – an den­sel­ben Gegen­stän­den Mit­ver­fü­gungs­ge­walt erlangt haben, als Gesamt­schuld­ner haf­ten2.

Woh­nungs­ein­brü­che – und die Ein­zie­hung des Wer­tes der Tat­erträ­ge

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 20. Febru­ar 2018 – 2 StR 12/​18

  1. BGBl. I 2017, 872
  2. vgl. BGH, Urteil vom 28.10.2010 – 4 StR 215/​10, BGHSt 56, 39, 46 f.; Beschlüs­se vom 25.09.2012 – 4 StR 137/​12, NStZ 2013, 401; und vom 22.03.2016 – 3 StR 517/​15, NStZ 2016, 412, 413