XTC-Han­del – und die Anzahl an Pil­len

Fest­stel­lun­gen ledig­lich zur Anzahl der zu Han­dels­zwe­cken erwor­be­nen Ecsta­sy-Tablet­ten rei­chen nicht aus, um ein uner­laub­tes Han­del­trei­ben mit Betäu­bungs­mit­teln in nicht gerin­ger Men­ge zu bele­gen.

XTC-Han­del – und die Anzahl an Pil­len

Die Wirk­stoff­kon­zen­tra­tio­nen und kom­bi­na­tio­nen bei den als Ecsta­sy ver­trie­be­nen Mit­teln schwan­ken in der Pra­xis sehr.

Allein aus der Anzahl der erwor­be­nen Tablet­ten las­sen sich daher in der Regel kei­ne zuver­läs­si­gen Rück­schlüs­se auf den Wirk­stoff­ge­halt zie­hen 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 24. Novem­ber 2016 – 4 StR 413/​16

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 31.05.2016 – 3 StR 138/​16, Rn. 4; Beschluss vom 05.08.2010 – 2 StR 296/​10, Stra­Fo 2010, 472 jeweils mwN[]