Ver­tre­tung eines Min­der­jäh­ri­gen im Ver­fas­sungs­be­schwer­de­ver­fah­ren

Die vom Vater im Namen sei­nes Soh­nes ein­ge­reich­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de ist bereits nicht wirk­sam erho­ben, wenn er nicht das allei­ni­ge Sor­ge­recht für sei­nen Sohn hat und ihn damit nicht allein ver­tre­ten kann. Wenn ein gemein­sa­mes Sor­ge­recht bei­der Eltern­tei­le für den Sohn besteht, kön­nen sie ihn gemäß § 1629 Abs. 1 Satz 2 BGB

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Stra­ßen­sa­nie­rung – und die ord­nungs­ge­mä­ße Ent­wäs­se­rung

Bei der Pla­nung und Aus­füh­rung der Sanie­rung einer Bun­des­stra­ße hat der zustän­di­ge Stra­ßen­bau­last­trä­ger zum Schutz der Anlie­ger vor nicht hin­nehm­ba­ren Beein­träch­ti­gun­gen dafür Sor­ge zu tra­gen, dass wei­ter­hin eine ord­nungs­ge­mä­ße Ent­wäs­se­rung sicher­ge­stellt wird. Dabei hat der Stra­ßen­bau­last­trä­ger auch für die hin­rei­chen­de Besei­ti­gung des Was­sers zu sor­gen, das auf die Stra­ße (hier:

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Wind­rä­der – und der Kra­nich­zug

Eine Wind­ener­gie­an­la­ge darf ohne Abschalt­auf­la­ge wäh­rend des Kra­nich­zugs betrie­ben wer­den. So befand jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz, dass eine Wind­ener­gie­an­la­ge im Land­kreis Cochem-Zell das Kol­­li­­si­ons- und Tötungs­risiko für zie­hen­de Kra­ni­che nicht in signi­fi­kan­ter Wei­se erhöht, so dass es einer Abschaltauf­lage zum Schutz des Kra­nich­zugs nicht bedarf. In dem hier

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Ein­zel­han­del – und sei­ne Ansied­lung im Son­der­ge­biet

§ 11 Abs. 2 Satz 1 BauN­VO lässt es zu, die höchst­zu­läs­si­ge Ver­kaufs­flä­che für die Grund­stü­cke in einem Bebau­ungs­plan in der Form fest­zu­set­zen, dass die maxi­ma­le Ver­kaufs­flä­che für jeweils ein­zel­ne Grund­stü­cke fest­ge­legt wird, sofern dadurch die Ansied­lung bestimm­ter Ein­zel­han­dels­be­triebs­ty­pen und damit die Art der Nut­zung im Son­der­ge­biet gere­gelt wer­den soll. Rechts­grund­la­ge für

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Die Pla­nung eines Gewer­be­ge­biets – und das benach­bar­te Wohn­ge­biet

Die Über­pla­nung eines Gewer­be­ge­biets ver­letzt nicht des­halb den Tren­nungs­grund­satz des § 50 BIm­SchG und das Abwä­gungs­ge­bot des § 1 Abs. 7 Bau­GB, weil die Stadt die Lösung zu erwar­ten­der Immis­si­ons­kon­flik­te mit dem benach­bar­ten Wohn­ge­biet unzu­läs­sig auf die Ebe­ne der Vor­ha­ben­zu­las­sung ver­la­gert. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts bean­sprucht § 50 Satz 1 BIm­SchG für

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Gesell­schafts­jagd – und die gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung

Anders als Beschäf­ti­ge unter­liegt ein Jagd­gast nicht der Ver­si­che­rungs­pflicht der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung. Hier­zu gehö­ren auch Teil­neh­mer an einer Gesell­schafts­jagd, die als Trei­ber und Hun­de­füh­rer ein­ge­la­den sind. In dem hier vom Hes­si­schen Lan­des­so­zi­al­ge­richt in Darm­stadt ent­schie­de­nen Fall nahm ein Mann mit Jagd­er­laub­nis auf Ein­la­dung der Forst­ver­wal­tung als Hundeführer/​Treiber an einer Gesell­schafts­jagd

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Die krank­ge­schrie­be­ne Leh­re­rin – und das Dschun­gel­camp

Eine Stu­di­en­rä­tin, die in der Zeit ihrer vor­geb­li­chen Arbeits­un­fä­hig­keit ihre Toch­ter zum "Dschun­gel­camp" nach Aus­tra­li­en beglei­tet, kann des­we­gen aus dem Beam­ten­ver­hält­nis ent­fernt wer­den. Das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hat jetzt die Beru­fung einer Leh­re­rin gegen ein im April 2019 ergan­ge­nes Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Lüne­burg zurück­ge­wie­sen, mit dem das Ver­wal­tungs­ge­richt der auf die

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Beschrän­kung der Zahl zuläs­si­ger Bau­vor­ha­ben im Son­der­ge­biet

Eine Beschrän­kung der Zahl zuläs­si­ger Vor­ha­ben in einem sons­ti­gen Son­der­ge­biet (§ 11 Abs. 1 BauN­VO) ist man­gels Rechts­grund­la­ge unwirk­sam. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, nach­dem es die­se Fra­ge zuletzt noch im Jahr 2012 noch offen gelas­sen hat­te. Soll­te dem Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts vom 10.11.2011 Gegen­tei­li­ges ent­nom­men wer­den kön­nen, hält das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt

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Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und die nicht ord­nungs­ge­mä­ße Rechts­weg­er­schöp­fung

Wenn ein an sich gege­be­nes Rechts­mit­tel man­gels Nut­zung der ver­fah­rens­recht­li­chen Mög­lich­kei­ten erfolg­los bleibt, ist eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de regel­mä­ßig unzu­läs­sig . Es ist ver­fas­sungs­recht­lich grund­sätz­lich unbe­denk­lich, die Beschrei­tung des Rechts­wegs von der Erfül­lung bestimm­ter for­ma­ler Vor­aus­set­zun­gen abhän­gig zu machen . Es ist jedoch Sache der Fach­ge­rich­te, auch die Ver­ein­bar­keit der jeweils her­an­ge­zo­ge­nen

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Kenn­zeich­nungs­pflicht für Poli­zei­voll­zugs­be­diens­te­te

Die auf­grund von § 9 Abs. 2 Bbg­PolG für uni­for­mier­te Poli­zei­voll­zugs­be­diens­te­te des Lan­des Bran­den­burg bestehen­de gesetz­li­che Pflicht zum Tra­gen eines Namens­schilds und einer Kenn­zeich­nung bei einem Ein­satz in einer geschlos­se­nen Ein­heit ist nach Ansicht des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts ver­fas­sungs­ge­mäß. So wies das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt jetzt die Revi­si­on eines bran­den­bur­gi­schen Poli­zis­ten gegen ein ent­spre­chen­des Urteil des

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Bundesverfassungsgericht

Befan­gen wegen frü­he­rer gleich­ge­la­ger­ter Ver­fah­ren?

Ein (Verfassungs-)Richter, der in einem Par­al­lel­ver­fah­ren über recht­lich gleich gela­ger­te Streit­fra­gen ent­schie­den hat, ist nicht (hier: nach § 18 Abs. 1 BVerfGG) von Geset­zes wegen aus­ge­schlos­sen. Auch ver­mag eine Betei­li­gung an einem vor­an­ge­gan­ge­nen ver­fas­sungs­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren, das ähn­li­che Rechts­fra­gen auf­ge­wor­fen hat, als sol­che nicht die Besorg­nis der Befan­gen­heit gemäß § 19 BVerfGG

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Flughafen Frankfurt

Lärm­ak­ti­ons­plan Flug­ha­fen Frank­furt

Die Kla­ge eines Anwoh­ners gegen einen Lärm­ak­ti­ons­plan ist man­gels Kla­ge­be­fug­nis unzu­läs­sig. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig jetzt ent­schie­den. Die Klä­ge­rin, die im Umfeld des Flug­ha­fens Frank­furt am Main wohnt, wen­det sich gegen den Lärm­ak­ti­ons­plan Hes­sen – Teil­plan Flug­ha­fen Frankfurt/​Main. Nach ihrer Auf­fas­sung genügt die­ser nicht den Vor­ga­ben des Bun­­­des-Immis­­si­on­s­­schut­z­ge­­se­t­­zes

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Bundesverfassungsgericht

Der Tod des Beschwer­de­füh­rers – und die Erle­di­gung der Ver­fas­sungs­be­schwer­de

Über die Fol­gen des Todes des Beschwer­de­füh­rers für ein anhän­gi­ges Ver­fas­sungs­be­schwer­de­ver­fah­ren lässt sich man­gels einer gesetz­li­chen Rege­lung nur für den ein­zel­nen Fall unter Berück­sich­ti­gung der Art des ange­grif­fe­nen Hoheits­ak­tes und des Stan­des des Ver­fas­sungs­be­schwer­de­ver­fah­rens ent­schei­den . Eine Rechts­nach­fol­ge im Ver­fas­sungs­be­schwer­de­ver­fah­ren kommt grund­sätz­lich nicht in Betracht, weil die­se Ver­fah­rens­art regel­mä­ßig der

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Ein sit­ten­wid­ri­ges Auto­kenn­zei­chen

Die Kenn­zei­chen­kom­bi­na­ti­on "HH 1933" ist auf­grund der offen­sicht­li­chen, sich auf­drän­gen­den Bezü­ge zum Natio­nal­so­zia­lis­mus sit­ten­wid­rig und darf von Amts wegen geän­dert wer­den. So hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den. Nach­dem der Kreis Vier­sen das Wunsch­kenn­zei­chen zuge­teilt hat­te, ver­füg­te er mit der Ord­nungs­ver­fü­gung, dass das Fahr­zeug auf eine

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Der Rück­tritt von der Prü­fung

Ein Rück­tritt von Prü­fun­gen ist bei einer ADHS-Erkran­kung im Erwach­se­nen­al­ter nicht mög­lich, da es sich prü­fungs­recht­lich um ein Dau­er­lei­den han­delt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Klä­gers, der im Stu­di­en­gang Bache­lor of Laws ein­ge­schrie­ben ist, der Beru­fung kei­nen Erfolg beschie­den. Der Klä­ger war

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Unter­sa­gun­gen gewerb­li­cher Alt­pa­pier­samm­lun­gen

Die Abfall­be­hör­de darf eine bestehen­de gewerb­li­che Alt­pa­pier­samm­lung nicht mit dem Ziel unter­sa­gen, dem öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Ent­sor­gungs­trä­ger die Ver­ga­be die­ser Ent­sor­gungs­leis­tun­gen zu ermög­li­chen. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig jetzt in den Fäl­len zwei­er baye­ri­scher Land­krei­se ent­schie­den. In den bei­den betrof­fe­nen baye­ri­schen Land­krei­sen hat­ten allein die Klä­ge­rin­nen seit 1992 bzw. 2008 im

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BND-Mit­ar­bei­ter: Kei­ne Ver­güns­ti­gung für den Umzug nach Ber­lin

Für die Ver­wen­dung am künf­ti­gen Stand­ort Ber­lin ein­ge­stell­te Mit­ar­bei­ter des BND erhal­ten kei­ne beson­de­ren Ver­güns­ti­gun­gen bei Umzugs­kos­ten und Tren­nungs­geld. Mit­ar­bei­ter des Bun­des­nach­rich­ten­diens­tes (BND), die schon vor des­sen Umzug nach Ber­lin für den neu­en Stand­ort ein­ge­stellt wur­den und ledig­lich über­gangs­wei­se noch am alten Stand­ort beschäf­tigt waren, haben nach Auf­nah­me ihrer Tätig­keit

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Die Beschlag­nah­me von neu­en psy­cho­ak­ti­ven Stof­fen

Steht das Ver­bot neu­er psy­cho­ak­ti­ver Stof­fe durch das Neue-psy­cho­ak­­ti­­ve-Stof­­fe-Gesetz (NpSG) jedoch unmit­tel­bar bevor, ist die poli­zei­li­che Beschlag­nah­me die­ser Stof­fe, die im Moment der Beschlag­nah­me legal ver­kauft wer­den dür­fen, recht­mä­ßig. So hat der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und eine Beschwer­de zurück­ge­wie­sen, mit der sich der Antrag­stel­ler gegen

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Maß­nah­men im Vor­feld der Unter­brin­gung nach dem PsychKG

Maß­nah­men im Vor­feld der Unter­brin­gung nach dem PsychKG kön­nen grund­sätz­lich auf das all­ge­mei­ne Poli­zei­recht gestützt wer­den. Inso­weit dürf­ten die im (hier:) All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­ge­setz für das Land Schles­wig-Hol­stein (Lan­des­ver­wal­tungs­ge­setz – LVwG) ent­hal­te­nen Befug­nis­nor­men die Inge­wahrs­am­nah­me von Per­so­nen auch in pri­va­ten Kran­ken­häu­sern, deren kurz­fris­ti­ge Fixie­rung sowie die sofor­ti­ge Voll­zie­hung die­ser Maß­nah­men im

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Ein­rei­se mit dem Schen­gen-Visum eines ande­ren EU-Staa­tes – und die Fik­ti­ons­wir­kung des Antrags auf Auf­ent­halts­er­laub­nis

Bean­tragt ein Aus­län­der, der mit einem von einem ande­ren Staat erteil­ten Schen­gen-Visum recht­mä­ßig in das Bun­des­ge­biet ein­ge­reist ist, recht­zei­tig die Ertei­lung eines Auf­ent­halts­ti­tels, gilt das Visum weder fik­tiv fort noch gilt sein Auf­ent­halt bis zur Ent­schei­dung der Aus­län­der­be­hör­de wei­ter­hin als erlaubt. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Fall

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Der Diri­gent – und die Umsatz­steu­er

Die Leis­tun­gen eines Diri­gen­ten, dem die zustän­di­ge Lan­des­be­hör­de beschei­nigt, dass er die glei­chen kul­tu­rel­len Auf­ga­ben erfüllt wie z.B. ein Orches­ter oder Kam­mer­mu­sik­ensem­ble, sind nach § 4 Nr.20 Buchst. a Satz 2 UStG steu­er­frei. Der Diri­gent, des­sen Leis­tun­gen nach § 4 Nr.20 Buchst. a Satz 2 UStG steu­er­frei sind, kann die Vor­steu­er­be­trä­ge auf im Inland erbrach­te Ver­mitt­lungs­leis­tun­gen

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Wahl zur Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung in Cott­bus – und die Wahl­kreis­ein­tei­lung

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg hat die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Cott­bus bestä­tigt, die Wahl zur Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung der Stadt Cott­bus vom 25. Mai 2014 wegen einer feh­ler­haf­ten Wahl­kreis­ein­tei­lung für ungül­tig zu erklä­ren, Das OVG Ber­­lin-Bran­­den­burg wies die gegen das Urteil ein­ge­leg­te Beru­fung der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung zurück: Das Ver­wal­tungs­ge­richt sei zu Recht davon aus­ge­gan­gen, dass

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Bestands­kräf­ti­ge Alt­an­schlie­ßer­be­schei­de in Bran­den­burg

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg hat in zwei Beru­fungs­ver­fah­ren bestä­tigt, dass weder der Mär­ki­sche Abwas­­ser- und Was­ser­zweck­ver­band noch der Was­­ser- und Abwas­ser­zweck­ver­band Werder/​Havelland ver­pflich­tet sind, bestands­kräf­tig gewor­de­ne Anschluss­bei­trags­be­schei­de auf­zu­he­ben, wenn sie nach dem Beschluss des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts vom 12. Novem­ber 2015 als rechts­wid­rig erschei­nen. Wenn das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt eine ver­fas­sungs­kon­for­me Aus­le­gung eines Geset­zes vor­ge­be,

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Ent­zug von Jour­na­lis­ten-Akkre­di­tie­run­gen zum Ham­bur­ger G20-Gip­fel

Der Ent­zug zwei­er G20-Akkre­­di­­tie­­run­­gen war rechts­wid­rig. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin hat den Kla­gen zwei­er Jour­na­lis­ten gegen die Bun­des­re­gie­rung wegen des Ent­zugs ihrer G20-Akkre­­di­­tie­­run­­gen statt­ge­ge­ben. Die bei­den kla­gen­den Jour­na­lis­ten erhiel­ten auf ihren Antrag hin Anfang Juli 2017 zunächst per­so­na­li­sier­te Akkre­di­tie­rungs­aus­wei­se vom Bun­des­pres­se­amt für den am 7. und 8. Juli 2017 statt­fin­den­den G20-Gip­­fel

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Einst­wei­li­ge Anord­nung, Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und die feh­len­de Benen­nung des ange­grif­fe­nen Hoheits­akts

Ist zum Zeit­punkt der Stel­lung des Antrags nach § 32 Abs. 1 BVerfGG ein Ver­fah­ren in der Haupt­sa­che noch nicht anhän­gig, hat der Antrag­stel­ler dar­zu­le­gen, dass die noch zu erhe­ben­de Ver­fas­sungs­be­schwer­de weder von vorn­her­ein unzu­läs­sig noch offen­sicht­lich unbe­grün­det ist . Wird iso­liert der Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung bean­tragt, muss die Antrags­schrift

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Pro­zess­kos­ten­hil­fe für die Ver­fas­sungs­be­schwer­de

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ist im Ver­fah­ren über eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de die Bewil­li­gung von Pro­zess­kos­ten­hil­fe an den Antrag­stel­ler ent­spre­chend §§ 114 ff. ZPO mög­lich . Aller­dings wird Pro­zess­kos­ten­hil­fe nur unter stren­gen Vor­aus­set­zun­gen gewährt, weil das Ver­fah­ren kos­ten­frei ist und kein Anwalts­zwang besteht. Sie wird daher nur gewährt, wenn dies unbe­dingt

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