Erst­in­stanz­li­che Zustän­dig­keit des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts in der Fern­stra­ßen­pla­nung

Die sach­li­che Zustän­dig­keit des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts für Strei­tig­kei­ten über fern­stra­ßen­recht­li­che Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren gemäß § 50 Abs. 1 Nr. 6 VwGO umfasst auch Strei­tig­kei­ten dar­über, ob eine Plan­än­de­rung nach § 17d FStrG i.V.m. § 76 Abs. 2 VwVfG ohne erneu­tes Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren zuge­las­sen wer­den durf­te.

Erst­in­stanz­li­che Zustän­dig­keit des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts in der Fern­stra­ßen­pla­nung

Eine Strei­tig­keit "betrifft" im Sin­ne die­ser Vor­schrift das Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren, wenn sie Teil der geneh­mi­gungs­recht­li­chen Bewäl­ti­gung des Vor­ha­bens ist 1.

Dazu zählt auch der hier in Rede ste­hen­de Streit dar­über, ob eine Plan­än­de­rung ohne erneu­tes Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren zuge­las­sen wer­den durf­te (§ 17d Satz 1 FStrG i.V.m. § 76 Abs. 2 VwVfG).

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 2. Okto­ber 2013 – 9 A 23.12

  1. Beschlüs­se vom 12.06.2007 – 7 VR 1.07, Buch­holz 310 § 50 VwGO Nr. 25 Rn. 8 und vom 11.07.2013 – 9 VR 5.13, NVwZ 2013, 1219 Rn. 8; stRspr[]