Absti­nent nach Füh­rer­schein­ent­zug

Eine Absti­nenz­zeit von etwa drei Mona­ten ist zu kurz, um die Wie­der­erlan­gung der Fahr­eig­nung nach vor­an­ge­gan­ge­nem Fahr­erlaub­nis­ent­zug im Zusam­men­hang mit dem Füh­ren eines Kfz unter fahr­eig­nungs­re­le­van­tem Can­na­bis­ein­fluss zu begrün­den.

Absti­nent nach Füh­rer­schein­ent­zug

Es begeg­net kei­nen recht­li­chen Beden­ken, wenn die Behör­de der durch die beleg­te Absti­nenz­zeit von etwa 3 Mona­ten ein­ge­tre­te­nen Ände­rung der Sach­la­ge im lau­fen­den Ver­fah­ren dadurch Rech­nung trägt, dass sie eine Abhil­fe­ent­schei­dung von der Vor­la­ge einer medi­zi­nisch-psy­cho­lo­gi­schen Unter­su­chung abhän­gig macht, um dem Bür­ger dadurch Gele­gen­heit zu geben, den Nach­weis der Wie­der­erlan­gung der Fahr­eig­nung zu füh­ren

Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Saar­lands, Beschluss vom 14. April 2009 – 1 B 269/​09