Aufklärungsrüge – und ihre Darlegungserfordernisse

Es ist allgemein anerkannt, dass eine Aufklärungsrüge nur dann dem Darlegungserfordernis nach § 133 Abs. 3 Satz 3 VwGO genügt, wenn sie zum einen angibt, welches Beweismittel zu welchem Beweisthema dem Gericht zur Verfügung gestanden hätte.

Aufklärungsrüge - und ihre Darlegungserfordernisse

Darüber hinaus muss dargelegt werden, wie sich die weitere Sachaufklärung voraussichtlich auf die Entscheidungsfindung des Oberverwaltungsgerichts ausgewirkt hätte1.

BVer­wG – Be­schluss vom 23. Januar 2018 – 6 B 67.17

  1. stRspr; vgl. nur BVerwG, Beschlüsse vom 19.08.1997 – 7 B 261.97, Buchholz 310 § 133, n.F. VwGO Nr. 26; und vom 10.12 2003 – 8 B 154.03, NVwZ 2004, 627, 628 []
  2. vgl. BVerfGE 21, 191, 194; 96, 205, 216; BVerfGK 10, 41, 45, stRspr []