Aus­bau der Auto­bahn A1 bei Müns­ter

Der Plan­fest­stel­lungs­be­schluss zum Aus­bau der Auto­bahn A1 ver­letzt nicht die Rech­te benach­bar­ter Grund­stücks­ei­gen­tü­mer in Bezug auf Lärm­im­mis­sio­nen und Luft­schad­stof­fe.

Aus­bau der Auto­bahn A1 bei Müns­ter

Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nord­rhein-West­fa­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­gen drei­er Grund­stücks­ei­gen­tü­mer abge­wie­sen. Der Plan­fest­stel­lungs­be­schluss der Bezirks­re­gie­rung Müns­ter sieht den sechs­strei­fi­gen Aus­bau der A 1 zwi­schen der Brü­cke über den Dort­mund-Ems-Kanal und dem Auto­bahn­kreuz Müns­ter-Süd sowie den Bau der neu­en Anschluss­stel­le Müns­ter-Amels­bü­ren vor. Dage­gen haben die Klä­ger, die öst­lich der A 1 Wohn­grund­stü­cke haben, geklagt. In einem Fall war ein Grund­stück von dem Aus­bau unmit­tel­bar infol­ge der Errich­tung einer Lärm­schutz­wand betrof­fen. In zwei wei­te­ren Fäl­len wand­ten sich die Klä­ger vor allem gegen Lärm­im­mis­sio­nen und Luft­schad­stof­fe.

Mit sei­ner Ent­schei­dung ist das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nord­rhein-West­fa­len nicht der Auf­fas­sung der Klä­ger gefolgt. Viel­mehr hat es bei der Pla­nung kei­ne zur Auf­he­bung der behörd­li­chen Geneh­mi­gung füh­ren­de Ver­let­zung pri­va­ter Rechts­po­si­tio­nen erken­nen kön­nen.

Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Nord­rhein-West­fa­len, Urtei­le vom 24. März 204 – 11 A 28/​11.AK, 11 A 30/​11.AK und 11 A 31/​11.AK