Aus­kunfts­an­spruch eines Gemein­de­rats­mit­glieds

Der Aus­kunfts­an­spruch des Rats­mit­glieds gegen den Bür­ger­meis­ter erstreckt sich in Nie­der­sach­sen auch auf Ange­le­gen­hei­ten der Gemein­de, für deren Wahr­neh­mung sich die­se einer GmbH bedient.

Aus­kunfts­an­spruch eines Gemein­de­rats­mit­glieds

Der Aus­kunfts­an­spruch erfasst aller­dings nur Gegen­stän­de, von denen der Bür­ger­meis­ter in sei­ner Eigen­schaft als Lei­ter der Gemein­de­ver­wal­tung oder als gesetz­li­cher Ver­tre­ter der Gemein­de nach außen Kennt­nis erlangt hat bzw. erlan­gen kann.

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 3. Juni 2009 – 10 LC 217/​07