Die Rei­se des vor­le­gen­den Rich­ters zum Gerichts­hof der Euro­päi­schen Union

Die Rei­se des vor­le­gen­den Rich­ters zur münd­li­chen Ver­hand­lung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on ist kei­ne Dienst­rei­se. Ein Rich­ter, der ein Ver­fah­ren aus­setzt, um dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on (EuGH) Fra­gen des Uni­ons­rechts zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­zu­le­gen, hat daher kei­nen Anspruch auf Erstat­tung der Kos­ten sei­ner Rei­se zum Besuch der münd­li­chen Verhandlung

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Die Clan-Kon­tak­te des Polizeibewerbers

Steht ein Bewer­ber für den Poli­zei­voll­zugs­dienst im Ver­dacht der Nähe zu kri­mi­na­li­täts­be­las­te­ten Milieus, darf sei­ne Ein­stel­lung nach einer Eil­ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin bis zur Klä­rung der Vor­wür­fe ver­wei­gert wer­den. Der 1998 gebo­re­ne Antrag­stel­ler bewarb sich beim Land Ber­lin um die Auf­nah­me in den Vor­be­rei­tungs­dienst des mitt­le­ren Poli­zei­voll­zugs­diens­tes (Lauf­bahn­zweig Schutz­po­li­zei) zum

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Bücherschrank

Gesamt­schuld­ner­aus­gleich unter Beam­ten – und die Zustän­dig­keit der ordent­li­chen Gerichte

Der Aus­gleichs­an­spruch eines nach § 48 Satz 1 BeamtStG in Anspruch genom­me­nen Beam­ten gegen einen nach § 48 Satz 2 BeamtStG gesamt­schuld­ne­risch haf­ten­den ande­ren Beam­ten ist pri­vat­recht­li­cher Natur. Für sei­ne Gel­tend­ma­chung ist der Zivil­rechts­weg eröff­net. Vor die ordent­li­chen Gerich­te gehö­ren gemäß § 13 GVG alle bür­ger­li­chen Rechts­strei­tig­kei­ten, für die nicht ent­we­der die

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Augenarzt

Bei­hil­fe­leis­tun­gen bei ambu­lan­ten Operationen

Bei­hil­fe­leis­tun­gen für Fahr­ten kön­nen auch anläss­lich einer ambu­lan­ten Ope­ra­ti­on nur bei Vor­lie­gen einer ent­spre­chen­den ärzt­li­chen Ver­ord­nung erfol­gen. Nach der Bun­des­bei­hil­fe­ver­ord­nung (BBhV) sind Auf­wen­dun­gen für Fahr­ten auch anläss­lich einer ambu­lan­ten Ope­ra­ti­on im Kran­ken­haus oder in der Arzt­pra­xis ein­schließ­lich der Vor- und Nach­be­hand­lung nur dann bei­hil­fe­fä­hig, wenn eine ärzt­li­che Ver­ord­nung vor­liegt, die

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Wis­sen­schafts­frei­heit – und kei­ne Garan­tie für die Chefarztstelle

Die grund­ge­setz­lich geschütz­te Wis­sen­schafts­frei­heit gewähr­leis­tet nicht, dass der in einer sog. Funk­ti­ons­be­schrei­bung fest­ge­leg­te Tätig­keits­be­reich einer Uni­ver­si­täts­pro­fes­so­rin an einem Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum – neben deren Auf­ga­ben in For­schung und Leh­re an der Uni­ver­si­tät – nach einer Umstruk­tu­rie­rung des Kli­ni­kums wei­ter­hin eine Lei­tungs­funk­ti­on im Bereich der Kran­ken­ver­sor­gung umfasst. Dies hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leipzig

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Han­dys für den Gesamtpersonalrat

Die Anschaf­fung von 17 Mobil­te­le­fo­nen ein­schließ­lich der dazu­ge­hö­ri­gen SIM-Kar­­ten für den Gesamt­per­so­nal­rat der Leh­rer beim Staat­li­chen Schul­amt ist ange­sichts des vor­über­ge­hen­den Cha­rak­ters der Pan­­de­­mie-Situa­­ti­on ins­ge­samt kein not­wen­di­ger Geschäfts­be­darf und unver­hält­nis­mä­ßig. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Wies­ba­den in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Antrags ent­schie­den, mit dem der Gesamt­per­so­nal­rat die Lei­te­rin des

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Das Hin­aus­schie­ben des Ruhestandes

Haben gera­de im Hin­blick auf den bevor­ste­hen­den Ruhe­stand eines Poli­zei­be­am­ten orga­ni­sa­to­ri­sche Umstruk­tu­rie­run­gen statt­ge­fun­den, ist das Hin­aus­schie­ben des Pen­si­ons­ein­tritts um ein Jahr weder aus haus­häl­te­ri­scher Sicht noch aus kri­mi­nal­po­li­zei­li­cher Sicht sinn­voll. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Lüne­burg in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren den Antrag eines Lüne­bur­ger Poli­zei­voll­zugs­be­am­ten, sei­nen Pen­si­ons­ein­tritt um

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Impfung

Impf­pflicht für Soldaten

Ver­wei­gert ein Sol­dat den Befehl zur Teil­nah­me an einem Impf­ter­min, liegt dar­in ein Dienst­ver­ge­hen, das mit einer Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me geahn­det wer­den kann. Dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren ver­wei­ger­te ein Haupt­feld­we­bel die Teil­nah­me an der mili­tä­ri­schen Basis­imp­fung. Dabei han­delt es sich um eine für alle Sol­da­ten vor­ge­se­he­ne grund­le­gen­de Imp­fung zum Schutz gegen

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Die Fest­stel­lung der Dienst­fä­hig­keit eines Beamten

Wird zur Fest­stel­lung der Dienst­fä­hig­keit eines Beam­ten eine amts­ärzt­li­che Unter­su­chung ange­ord­net, ist die­se nicht nur im Rah­men des Ver­fah­rens gegen die nach­fol­gen­de Zurruhe­setzungsverfügung inzi­dent gericht­lich über­prüf­bar, son­dern auch iso­liert angreif­bar. So hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Eil­rechts­schutz­ver­fah­ren ent­schie­den und gleich­zei­tig den anders­lau­ten­den Beschluss des Ver­wal­tungs­ge­richts Koblenz aufgehoben.

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Aus­gleichs­an­spruch für den Bereit­schafts­dienst von Feuerwehrbeamten

Der Begriff des Bereit­schafts­diens­tes setzt nach der über­ein­stim­men­den Recht­spre­chung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on und des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts in ört­li­cher Hin­sicht vor­aus, dass der Beam­te sich an einem vom Dienst­herrn bestimm­ten Ort außer­halb des Pri­vat­be­reichs zu einem jeder­zei­ti­gen unver­züg­li­chen Ein­satz bereit­zu­hal­ten hat. Dabei ist unter dem Begriff des Pri­vat­be­reichs nicht zwin­gend der

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Der alko­hol­kran­ke Poli­zei­be­am­te – und die Über­prü­fung sei­ner Dienstfähigkeit

Art. 2 Abs. 1 GG gewähr­leis­tet in Ver­bin­dung mit Art. 1 Abs. 1 GG das all­ge­mei­ne Per­sön­lich­keits­recht. Die­ses Recht schützt die aus dem Gedan­ken der Selbst­be­stim­mung fol­gen­de Befug­nis des Ein­zel­nen, grund­sätz­lich selbst zu ent­schei­den, wann und inner­halb wel­cher Gren­zen per­sön­li­che Lebens­sach­ver­hal­te offen­bart wer­den. Hier­zu zählt auch der Schutz vor der Erhe­bung und Wei­ter­ga­be von

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Das Nazi-Buch­sta­bier-Alpha­bet – oder: die cha­rak­ter­li­che Eig­nung eines Polizeikommissaranwärters

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat die Ent­las­sung eines Poli­zei­kom­mis­sar­an­wär­ters wegen Zwei­feln an sei­ner Ver­fas­sungs­treue und cha­rak­ter­li­chen Eig­nung nicht bean­stan­det, den das land Bran­den­burg nach einem Vor­fall bei einer Funk­ver­kehrs­übung aus dem Beam­ten­ver­hält­nis auf Wider­ruf ent­las­sen hat­te. Der Poli­zist hat­te im April 2019 sei­ne Aus­bil­dung begon­nen und als fast 25-Jäh­­ri­­ger im Unter­richt der

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Feu­er­wehr­be­am­te – und der Aus­gleichs­an­spruch wegen uni­ons­rechts­wid­ri­ger Zuvielarbeit

Der Grund­satz der zeit­na­hen Gel­tend­ma­chung des uni­ons­recht­li­chen Staats­haf­tungs­an­spruchs ist auch in Fäl­len uni­ons­rechts­wid­ri­ger Zuviel­ar­beit anwend­bar; dies ist mit den uni­ons­recht­li­chen Grund­sät­zen der Effek­ti­vi­tät und Äqui­va­lenz ver­ein­bar. Maß­geb­lich für den Beginn der Ver­jäh­rung nach § 199 Abs. 1 BGB ist die Zumut­bar­keit der Erhe­bung der Kla­ge. Zumut­bar ist die Kla­ge­er­he­bung, wenn sie im

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Zeitungen

Das abge­schlos­se­ne Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren – und der Aus­kunfts­an­spruch der Presse

Wie das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig jetzt ent­schie­den hat, muss das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz einem Jour­na­lis­ten Aus­kunft aus einem abge­schlos­se­nen Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren ertei­len. Der Kxlä­ger, ein Jour­na­list, bean­sprucht von der beklag­ten Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Aus­kunft zu einem abge­schlos­se­nen Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren, das gegen einen ehe­ma­li­gen Refe­rats­lei­ter beim Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz (BfV) geführt wur­de. Dem Beamten

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Poli­zist auf Pro­be und die Entlassung

Vor Ablauf der regu­lä­ren Pro­be­zeit darf ein Poli­zei­be­am­ter auf Pro­be dann aus dem Beam­ten­ver­hält­nis ent­las­sen wer­den, wenn es zu Trit­ten gegen einen am Boden lie­gen­den und fixier­ten Tat­ver­däch­ti­gen gekom­men ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Eil­an­trag eines 25-jäh­­ri­­gen Poli­zei­voll­zugs­be­diens­te­ter auf Pro­be abge­lehnt. Zum

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Die Whats-App-Chat­grup­pe von NRW-Poli­zis­ten – und die Sus­pen­die­rung der Teilnehmer

Das gegen­über einer Poli­zei­be­am­tin aus­ge­spro­che­ne Ver­bot der Füh­rung der Dienst­ge­schäf­te wegen der Mit­glied­schaft in einer Whats­App-Grup­­pe ist rechts­wid­rig. Dies befand jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf, das dem gegen das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len gerich­te­ten Antrag einer betrof­fe­nen Poli­zis­tin im Eil­ver­fah­ren ent­sprach und die Sus­pen­die­rung der Poli­zei­be­am­tin aus­ge­setz­te. Der Poli­zei­be­am­tin war durch das zuständige

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Kalender

Der Schul­rek­tor mit über 8 Stun­den Mehr­ar­beit wöchentlich

Zur Ent­las­tung von dienst­li­chen Auf­ga­ben hat ein Schul­rek­tor hin­rei­chend plau­si­bel zu erklärt, wie sich die Arbeits­zeit­über­schrei­tung zusam­men­setzt. Mit die­ser Urteils­be­grün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge des Rek­tors einer Grund­schu­le in Han­no­ver abge­wie­sen. Der Klä­ger begehr­te die Ent­las­tung von dienst­li­chen Auf­ga­ben und Frei­zeit­aus­gleich für seit

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Die Besorg­nis der Befan­gen­heit bei einer Stellenbesetzung

Die im Aus­wahl­ver­fah­ren zu wah­ren­de Neu­tra­li­tät und Gleich­be­hand­lung der Bewer­ber schließt es aus, dass jemand, der das Aus­wahl­ver­fah­ren per­sön­lich ver­ant­wor­tet, eine Aus­schrei­bung für einen kon­kre­ten Bewer­ber ver­spricht. So hat der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­­berg in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren ent­schie­den und dem Antrags­geg­ner unter­sagt, die Stel­le eines Staats­an­walts bei der Staats­an­walt­schaft Heilbronn

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Täto­wie­rungs­ver­bot für Baye­ri­sche Polizeivollzugsbeamte

Mit der Neu­fas­sung des Art. 75 Abs. 2 Satz 2 BayBG im Jahr 2018 hat der baye­ri­sche Gesetz­ge­ber unmit­tel­bar die par­la­men­ta­ri­sche Leit­ent­schei­dung getrof­fen, dass sich Poli­zei­voll­zugs­be­am­te in dem beim Tra­gen der (Sommer-)Uniform sicht­ba­ren Kör­per­be­reich nicht täto­wie­ren las­sen dür­fen. Das in Art. 75 Abs. 2 Satz 2 BayBG nor­mier­te Ver­bot für Poli­zei­voll­zugs­be­am­te, sich an Kopf,

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Die Neben­tä­tig­keit einer Leh­re­rin – und ihre Genehmigung

Eine Leh­re­rin, die als spi­ri­tu­el­le Lebens­be­ra­te­rin tätig ist, bedarf einer Neben­tä­tig­keits­ge­neh­mi­gung. Für die Ein­for­de­run­gen einer Neben­tä­tig­keits­ge­neh­mi­gung, die allein einen Zeit­raum in der Ver­gan­gen­heit betrifft, gibt es kei­ne Rechts­grund­la­ge. Schrift­stel­le­ri­sche Tätig­kei­ten sind zwar nicht genehmigungs‑, aber anzei­ge­pflich­tig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Klage

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Bun­des­bahn­be­am­te – zu alt für die Bewer­bung in die nächst­hö­he­re Laufbahn?

Die Fest­le­gung einer Alters­gren­ze für die nächst­hö­he­re Lauf­bahn von Bun­des­be­am­ten durch blo­ße Ver­wal­tungs­vor­schrift oder Rechts­ver­ord­nung ist ver­fas­sungs­wid­rig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land (Bun­des­ei­sen­bahn­ver­mö­gen) auf Antrag eines 61-jäh­­ri­­gen Bun­des­bahn­be­triebs­in­spek­tors im Wege der einst­wei­li­gen Anord­nung ver­pflich­tet, ihn zum Aus­wahl­ver­fah­ren für die Übernahme

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Bundeswehr Staatsakt

Der Kon­kur­ren­ten­streit zwi­schen gleich leis­tungs­star­ken Bewerbern

Auch Kri­te­ri­en, die im Anfor­de­rungs­pro­fil für die Beset­zung eines mili­tä­ri­schen Dienst­pos­tens nur als „erwünscht“ oder „wün­schens­wert“ bezeich­net sind, haben eine das Aus­wahl­ver­fah­ren steu­ern­de Bedeu­tung. Es bedarf trif­ti­ger Grün­de, wenn beim Ver­gleich zwi­schen zwei grund­sätz­lich geeig­ne­ten und gleich leis­tungs­star­ken Kan­di­da­ten der Bewer­ber, der ein oder ggf. meh­re­re „erwünsch­te“ oder „wün­schens­wer­te“ Kriterien

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Lis­te der Beschäf­ti­gungs­hin­der­nis­se – und die Ein­tra­gung eines Lehrers

Zur Löschung sei­nes Ein­trags in einer von der Schul­ver­wal­tung des Lan­des Rhein­­land-Pfalz geführ­ten Lis­te über „Beschäf­ti­gungs­hin­der­nis­se“ fehlt einem ehe­ma­li­gen Leh­rer das Rechts­schutz­be­dürf­nis. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines ehe­ma­li­gen Leh­rers abge­wie­sen, mit dem er die Löschung sei­ner Daten, hilfs­wei­se die Befristung

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Bei­hil­fe für Pro­fes­so­ren – und die unter­schied­li­chen Eigenanteile

Für die Dif­fe­ren­zie­rung zwi­schen zwei Besol­dungs­grup­pen von Pro­fes­so­ren bei der Kos­ten­dämp­fungs­pau­scha­le fin­det sich in den Geset­zes­ma­te­ria­li­en kei­ne aus­rei­chen­de Begrün­dung. Mit die­ser Beur­tei­lung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge eines Pro­fes­sors statt­ge­ge­ben und das beklag­te Land Baden-Wür­t­­te­m­­berg ver­pflich­tet, dem Klä­ger wei­te­re Bei­hil­fe­leis­tun­gen zu gewäh­ren. Geklagt hatte

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Kalender

Coro­na – und die Been­di­gung des Sabbatjahres

Die Coro­­na-Pan­­de­­mie und die damit ver­bun­de­nen Beein­träch­ti­gun­gen sind kein Grund für eine vor­zei­ti­ge Been­di­gung eines Sab­bat­jah­res. So hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len zwei­er ver­be­am­te­ter Leh­rer ent­schie­den und die Beschwer­den gegen die erst­in­stanz­li­chen Ent­schei­dun­gen zurück­ge­wie­sen. Die Antrag­stel­ler sind in Bochum und Dor­ma­gen tätig gewesen

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Ehrenmal der Bundeswehr

Wahl zum Gesamt­ver­trau­ens­per­so­nen­aus­schuss beim Verteidigungsministerium

Die Wahl zum 8. Gesamt­ver­trau­ens­per­so­nen­aus­schuss beim Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Ver­tei­di­gung vom Juni 2019 muss nicht wie­der­holt wer­den. Dies hat jetzt der 1. Wehr­dienst­se­nat des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts in Leip­zig ent­schie­den. Nach ein­ge­hen­der Prü­fung der ein­ge­reich­ten Wahl­an­fech­tungs­er­klä­run­gen und der gel­tend gemach­ten Wahl­män­gel hat das Gericht die Anträ­ge als unzu­läs­sig zurück­ge­wie­sen. An der im Großen

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