Abbe­ru­fung eines IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rers

Der Haupt­ge­schäfts­füh­rer einer IHK kann von der Voll­ver­samm­lung abbe­ru­fen wer­den. Die Abbe­ru­fung ist ein Ver­wal­tungs­akt.

Abbe­ru­fung eines IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rers

Die Abbe­ru­fung ist recht­mä­ßig, wenn die gedeih­li­che Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem Haupt­ge­schäfts­füh­rer und dem Prä­si­di­um nicht mehr gewähr­leis­tet und das Zer­würf­nis nicht tra­gend und ein­sei­tig auf ein vor­werf­ba­res Ver­hal­ten des Prä­si­di­ums zurück­zu­füh­ren ist. Ein Dienst­ver­ge­hen oder ein sons­ti­ges schuld­haf­tes Fehl­ver­hal­ten des Haupt­ge­schäfts­füh­rers ist für die Abbe­ru­fung nicht erfor­der­lich.

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 12. Novem­ber 2009 – 8 LC 58/​08