Abbruch des Stel­len­be­set­zungs­ver­fah­rens und die Organsia­ti­ons­frei­heit des Dienst­herrn

Der Dienst­herr kann auf­grund einer vor dem Beginn des Aus­wahl­ver­fah­rens getrof­fe­nen Orga­ni­sa­ti­ons­grund­ent­schei­dung im Ein­zel­fall befugt sein, sich die Beset­zung des aus­ge­schrie­be­nen Dienst­pos­tens im Wege der Umset­zung vor­zu­be­hal­ten und das Stel­len­be­set­zungs­ver­fah­ren abzu­bre­chen, wenn nach Beginn des Aus­wahl­ver­fah­rens Umstän­de – etwa die Wie­der­erlan­gung der Dienst­fä­hig­keit des umzu­set­zen­den Beam­ten – ein­tre­ten, die die vor­be­hal­te­ne Umset­zung auf den aus­ge­schrie­be­nen Dienst­pos­ten not­wen­dig wer­den las­sen.

Abbruch des Stel­len­be­set­zungs­ver­fah­rens und die Organsia­ti­ons­frei­heit des Dienst­herrn

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 30. Sep­tem­ber 2010 – 5 ME 169/​10