Amts­an­ge­mes­se­ne Beschäf­ti­gung von Beam­ten

Beam­te könn­ten nach ihrem grund­recht­lich gewähr­ten Anspruch auf amts­an­ge­mes­se­ne Beschäf­ti­gung ver­lan­gen, dass ihnen Auf­ga­ben­be­rei­che über­tra­gen wür­den, deren Wer­tig­keit ihrer beam­ten­recht­li­chen Posi­ti­on ent­spre­che.

Amts­an­ge­mes­se­ne Beschäf­ti­gung von Beam­ten

Hier­aus ergibt sich auch ein Abwehr­recht des Beam­ten dahin­ge­hend, nicht auf einen amts­un­an­ge­mes­se­nen Dienst­pos­ten dau­er­haft umge­setzt oder ver­setzt zu wer­den.

Zur Absi­che­rung die­ses Anspru­ches bedarf es einer gericht­li­chen Eil­ent­schei­dung, wenn die Beam­ten schon seit meh­re­ren Mona­ten nicht mehr amts­an­ge­mes­sen ver­wen­det wer­den.

Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Lan­des Sach­sen-Anhalt, Beschlüs­se vom 26. März 2013 – 1 M 23/​13, 1 M 24/​13