Beam­ten­recht­li­cher Kon­kur­ren­ten­streit – der Bes­te unter Glei­chen

Aus dem Grund­satz der Bes­ten­aus­le­se (Art. 33 Abs. 2 GG) ist nicht her­zu­lei­ten, dass Beam­te, die in ihrer letz­ten Beur­tei­lung jeweils das­sel­be Gesamt­ur­teil mit der­sel­ben Bin­nen­dif­fe­ren­zie­rung erhal­ten haben und die dar­um kon­kur­rie­ren, ob ihnen unter Bei­be­hal­tung ihrer Dienst­pos­ten ein höher­wer­ti­ges Sta­tus­amt ver­lie­hen wird, erst dann als aktu­ell im Wesent­li­chen gleich beur­teilt ange­se­hen wer­den kön­nen, wenn auch die Wür­di­gung der Bewer­tun­gen der ein­zel­nen Leis­tungs- und Befä­hi­gungs­merk­ma­le kei­nen Vor­sprung des einen Kon­kur­ren­ten vor dem ande­ren ergibt.

Beam­ten­recht­li­cher Kon­kur­ren­ten­streit – der Bes­te unter Glei­chen

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 22. Dezem­ber 2009 – 5 ME 187/​09