Der Dienst­un­fall und die Min­de­rung der Erwerbs­fä­hig­keit

Der Grad der Behin­de­rung ist ein Begriff aus dem Schwer­be­hin­der­ten­recht und erlaubt kei­nen unmit­tel­ba­ren Rück­schluss auf die Höhe einer nach ande­ren Vor­ga­ben zu bestim­men­den Min­de­rung der Erwerbs­fä­hig­keit.

Der Dienst­un­fall und die Min­de­rung der Erwerbs­fä­hig­keit

Für eine wei­te­re Beweis­erhe­bung zur Ermitt­lung des Umfangs einer Erwerbs­min­de­rung besteht kei­ne Not­wen­dig­keit, wenn klä­ger­seits vor­ge­leg­te fach­ärzt­li­che Beschei­ni­gun­gen zwar hin­sicht­lich des ver­tre­te­nen Umfangs der Erwerbs­min­de­rung von der Bewer­tung durch einen gericht­li­cher­seits bestell­ten Gut­ach­ter abwei­chen, ihre dem Klä­ger güns­ti­ge­re Aus­sa­ge aber schon nach den For­mu­lie­run­gen in den ärzt­li­chen Beschei­ni­gun­gen Zwei­fel an ihrer sach­li­chen Ange­mes­sen­heit unter­liegt, wäh­rend die gut­ach­ter­li­chen Fest­stel­lun­gen in sich schlüs­sig aus dem erho­be­nen Befund her­ge­lei­tet wer­den.

Ober­ver­wal­tungs­ge­richt de Saar­lands, Beschluss vom 24. April 2009 – 1 A 467/​08