Der Streit um die Teil­zeit­be­schäf­ti­gung des Sol­da­ten – und die Zustän­dig­keit der Wehr­dienst­ge­rich­te

Für Strei­tig­kei­ten um den Inhalt und/​oder um den pro­zen­tua­len oder zeit­li­chen Umfang einer Teil­zeit­be­schäf­ti­gung von Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten (§ 30a SG) sind nicht die all­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­ge­rich­te sach­lich zustän­dig.

Der Streit um die Teil­zeit­be­schäf­ti­gung des Sol­da­ten – und die Zustän­dig­keit der Wehr­dienst­ge­rich­te

Viel­mehr ist gemäß § 17 Abs. 1 Satz 1 WBO der Rechts­weg zu den Wehr­dienst­ge­rich­ten (hier gemäß § 21 Abs. 2 Satz 1 WBO zum Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt) eröff­net, weil die Vor­schrift des § 30a SG nicht aus der spe­zi­el­len Rechts­weg­zu­wei­sung an die Wehr­dienst­ge­rich­te aus­ge­klam­mert ist 1.

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 24. Novem­ber 2016 – 1 WB 46.15

  1. eben­so: BVerwG, Beschluss vom 28.08.2012 – 1 WB 40.12, Rn. 16[]