Dienst­fä­hig­keit eines Leh­rers

Für die Fra­ge der Dienst­fä­hig­keit eines Leh­rers kommt es nicht auf die für nie­der­säch­si­sche Beam­te gel­ten­de, regel­mä­ßi­ge Arbeits­zeit von 40 Wochen­stun­den an, son­dern auf die in der Arbeits­zeit­ver­ord­nung für Lehr­kräf­te fest­ge­leg­te Regel­stun­den­zahl.

Dienst­fä­hig­keit eines Leh­rers

Kann ein Leh­rer auf­grund einer dau­er­haf­ten Erkran­kung ledig­lich eine redu­zier­te Anzahl von wöchent­li­chen Unter­richts­stun­den ertei­len, ist er nur noch begrenzt dienst­fä­hig, auch wenn er wegen sei­ner Erkran­kung für die Unter­richts­stun­den zusam­men mit der Vor- und Nach­be­rei­tungs­zeit 40 Wochen­stun­den benö­tigt.

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 9. Novem­ber 2010 – 5 LC 164/​09