Einst­wei­li­ger Rechts­schutz gegen trup­pen­dienst­li­che Maß­nah­men

Der Gesetz­ge­ber hat dem öffent­li­chen Inter­es­se an der sofor­ti­gen Voll­zieh­bar­keit trup­pen­dienst­li­cher Maß­nah­men grund­sätz­lich den Vor­rang vor den per­sön­li­chen Belan­gen des Sol­da­ten ein­ge­räumt (§ 17 Abs. 6 Satz 1 WBO).

Einst­wei­li­ger Rechts­schutz gegen trup­pen­dienst­li­che Maß­nah­men

Die Anord­nung der auf­schie­ben­den Wir­kung kommt des­halb nur in Betracht, wenn sich bereits bei sum­ma­ri­scher Prü­fung durch­grei­fen­de Zwei­fel an der Recht­mä­ßig­keit der ange­foch­te­nen Maß­nah­me erge­ben oder dem Sol­da­ten durch deren sofor­ti­ge Voll­zie­hung unzu­mut­ba­re, ins­be­son­de­re nicht wie­der gut­zu­ma­chen­de Nach­tei­le ent­stün­den 1.

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 24. Janu­ar 2017 – 1 WDR ‑VR 8.16

  1. stRspr, vgl. z.B. BVerwG, Beschluss vom 02.02.2015 – 1 WDS-VR 3.14, m.w.N.[]