Künst­li­che Befruch­tung als trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung

Die Bestim­mun­gen über die unent­gelt­li­che trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung in der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 Abs. 2 BBesG genü­gen nicht den Anfor­de­run­gen des ver­fas­sungs­recht­li­chen Geset­zes­vor­be­halts. Sie sind jedoch grund­sätz­lich für eine Über­gangs­zeit wei­ter anzu­wen­den.

Künst­li­che Befruch­tung als trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung

Nicht über­gangs­wei­se anwend­bar sind die Bestim­mun­gen der zuvor genann­ten Ver­wal­tungs­vor­schrift, die Maß­nah­men der künst­li­chen Befruch­tung aus­neh­men und die trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung auf den Zweck begren­zen, der Erhal­tung und Wie­der­her­stel­lung der Dienst- und Ein­satz­fä­hig­keit der Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten zu die­nen.

Die homo­lo­ge In-vitro-Fer­ti­li­sa­ti­on ist als medi­zi­ni­sche Behand­lung einer Erkran­kung grund­sätz­lich not­wen­dig (im Sin­ne des der­zei­ti­gen Rechts der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung), wenn damit der regel­wid­ri­ge Kör­per­zu­stand einer orga­nisch beding­ten Ste­ri­li­tät über­wun­den und der oder dem Betrof­fe­nen zu einem gene­tisch eige­nen Kind ver­hol­fen wer­den soll [1].

Die Bestim­mun­gen über die trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung in der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 Abs. 2 BBesG haben im maß­geb­li­chen Zeit­raum des Ent­ste­hens der im Streit ste­hen­den Auf­wen­dun­gen den Anfor­de­run­gen des ver­fas­sungs­recht­li­chen Geset­zes­vor­be­halts nicht ent­spro­chen und ent­spre­chen ihnen auch der­zeit nicht.

Maß­geb­lich für das Bestehen des gel­tend gemach­ten Anspruchs auf Über­nah­me von Kos­ten im Rah­men der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung ist – wie beim bei­hil­fe­recht­li­chen Kos­ten­er­stat­tungs­an­spruch – die Sach- und Rechts­la­ge des Ent­ste­hens der Auf­wen­dun­gen [2]. Des­halb ist hier auf den Zeit­raum der Rech­nungs­stel­lung für die ärzt­li­che Behand­lung der Sol­da­tin in Gestalt der homo­lo­gen In-vitro-Fer­ti­li­sa­ti­on abzu­stel­len, die 2010 statt­fand und im Lau­fe die­ses Jah­res abge­wi­ckelt wur­de.

Der nach § 69 Abs. 2 Satz 1 Halbs. 1 BBesG gewähr­te Anspruch auf unent­gelt­li­che trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung gehört zu den Sach­be­zü­gen der Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten (§ 30 Abs. 1 Satz 2 SG [3]). Nähe­re Bestim­mun­gen zum Umfang des Anspruchs auf trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung und zur Art und Wei­se sei­ner Ver­wirk­li­chung sind in der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 Abs. 2 BBesG getrof­fen wor­den. Das gilt grund­sätz­lich auch für die Fra­ge, in wel­chen Fäl­len eine Behand­lung außer­halb der Ver­sor­gung durch Trup­pen­ärz­te statt­fin­den darf. Das Bestehen und der Umfang eines Anspruchs kann regel­mä­ßig nur aus der gesetz­li­chen Rege­lung in Ver­bin­dung mit der hier­zu erlas­se­nen All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift her­ge­lei­tet wer­den [4].

Das danach in wesent­li­chen Punk­ten durch Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten gesteu­er­te Rege­lungs­sys­tem über die trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung im Jahr 2010 genügt nicht dem Grund­satz vom Vor­be­halt des Geset­zes, der sich aus dem rechts­staat­li­chen und demo­kra­ti­schen Ver­fas­sungs­sys­tem des Grund­ge­set­zes [5] ergibt.

Die­ser Grund­satz ver­langt, dass staat­li­ches Han­deln in bestimm­ten grund­le­gen­den nor­ma­ti­ven Berei­chen durch förm­li­ches Gesetz legi­ti­miert wird. Der par­la­men­ta­ri­sche Gesetz­ge­ber ist ver­pflich­tet, alle wesent­li­chen Ent­schei­dun­gen selbst zu tref­fen, und darf sie nicht ande­ren Norm­ge­bern oder dem Ver­wal­tungs­voll­zug über­las­sen. Wann danach eine Rege­lung durch den par­la­men­ta­ri­schen Gesetz­ge­ber erfor­der­lich ist, lässt sich nur mit Blick auf den jewei­li­gen Sach­be­reich und auf die Eigen­art des betrof­fe­nen Rege­lungs­ge­gen­stan­des beur­tei­len [6].

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts gilt der Vor­be­halt des Geset­zes auch für das Bei­hil­fe­recht [7]. Ob und wel­che Leis­tun­gen der Dienst­herr im Fal­le von Krank­heit und Pfle­ge­be­dürf­tig­keit erbringt, ist für den Beam­ten und sei­ne Fami­lie von her­aus­ra­gen­der Bedeu­tung. Die Leis­tun­gen gestal­ten den Für­sor­ge­grund­satz aus und bestim­men mit über das dem Beam­ten gewähr­te Niveau der Ali­men­ta­ti­on. Die per­sön­li­chen Rechts­ver­hält­nis­se der Beam­ten, die inso­weit nicht Teil der Staats­or­ga­ni­sa­ti­on sind und auch nicht in einem „beson­de­ren Gewalt­ver­hält­nis“ ste­hen, hat der par­la­men­ta­ri­sche Gesetz­ge­ber nor­ma­tiv zu gestal­ten. Der Gesetz­ge­ber selbst hat in der Band­brei­te sei­ner ver­fas­sungs­recht­li­chen Mög­lich­kei­ten das Leis­tungs­sys­tem zu bestim­men, das dem Beam­ten und sei­ner Fami­lie Schutz im Fal­le von Krank­heit und Pfle­ge­be­dürf­tig­keit bie­tet, fest­zu­le­gen, wel­che „Risi­ken“ erfasst wer­den, für wel­che Per­so­nen Leis­tun­gen bean­sprucht wer­den kön­nen, nach wel­chen Grund­sät­zen Leis­tun­gen erbracht und bemes­sen oder aus­ge­schlos­sen wer­den und wel­che zweck­iden­ti­schen Leis­tun­gen und Berech­ti­gun­gen Vor­rang haben [8]. Fer­ner muss der par­la­men­ta­ri­sche Gesetz­ge­ber die Ver­ant­wor­tung für wesent­li­che Ein­schrän­kun­gen des Bei­hil­fest­an­dards über­neh­men. Ansons­ten könn­te die Exe­ku­ti­ve das durch die Besol­dungs- und Ver­sor­gungs­ge­set­ze fest­ge­leg­te Ali­men­ta­ti­ons­ni­veau durch Strei­chun­gen und Kür­zun­gen von Bei­hil­fe­leis­tun­gen eigen­mäch­tig absen­ken [9].

Die vor­ge­nann­ten Grund­sät­ze, die in ent­spre­chen­der Wei­se für das Heil­für­sor­ge­recht der Bun­des­po­li­zei gel­ten [10], sind auch auf die trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung der Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten zu über­tra­gen. Zwar deckt die­se – anders als die Bei­hil­fe, aber ver­gleich­bar mit der Heil­für­sor­ge für die Bun­des­po­li­zei – nur die Ansprü­che der Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten im Krank­heits- und Pfle­ge­fall ab und sichert grund­sätz­lich nicht deren Ange­hö­ri­ge. Zudem unter­schei­det sie sich inso­weit von der Bei­hil­fe, als der Dienst­herr bei der Bei­hil­fe nur einen Teil der Auf­wen­dun­gen für Heil­für­sor­ge­maß­nah­men über­nimmt und die Beam­tin oder der Beam­te den ver­blei­ben­den Teil durch Eigen­vor­sor­ge zu bestrei­ten hat, wäh­rend die trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung grund­sätz­lich die gesam­te Heil­für­sor­ge abdeckt, die den Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten unent­gelt­lich erbracht wird und nicht zwin­gend einer Ergän­zung durch deren Eigen­vor­sor­ge bedarf. Auch inso­weit besteht eine Par­al­le­le zur Heil­für­sor­ge der Bun­des­po­li­zei, die – abge­se­hen von Zuzah­lun­gen – grund­sätz­lich die gesam­ten Auf­wen­dun­gen erfasst. Eine Beson­der­heit der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung liegt fer­ner dar­in, dass sie grund­sätz­lich als Sach­leis­tung gewährt wird (§ 30 Abs. 1 Satz 2 SG), d.h. die gesund­heits­vor­beu­gen­den, gesund­heits­er­hal­ten­den und gesund­heits­wie­der­her­stel­len­den Maß­nah­men vor­ran­gig von der Beklag­ten mit eige­nem Per­so­nal, in eige­nen Ein­rich­tun­gen und mit eige­nem Mate­ri­al durch­ge­führt wer­den [11].

Gleich­wohl ist die Aus­ge­stal­tung der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung – was das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt bereits im Urteil vom 27.11.2003 [12] her­vor­ge­ho­ben hat – für die Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten von eben­so her­aus­ra­gen­der Bedeu­tung wie die Aus­ge­stal­tung der Bei­hil­fe für die Beam­tin­nen und Beam­ten. Der grund­sätz­li­che Anspruch auf Leis­tun­gen der Heil­für­sor­ge in Form der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung und deren Umfang bestim­men die Qua­li­tät der Ver­sor­gung bei Krank­heit und Pfle­ge­be­dürf­tig­keit. Dabei ist der Inhalt der Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten von erheb­li­cher Trag­wei­te und lässt sich nicht dar­auf beschrän­ken, Aus­le­gungs­hil­fe zu sein, Ermes­sen zu len­ken oder Beur­tei­lungs­spiel­räu­me aus­zu­fül­len. Für die Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten hat die All­ge­mei­ne Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 Abs. 2 BBesG die­sel­be außer­ge­wöhn­li­che recht­li­che Bedeu­tung wie die Bei­hil­fe­vor­schrif­ten für die Beam­tin­nen und Beam­ten. Sie regelt den Umfang der Leis­tun­gen, die zur Erhal­tung und Wie­der­her­stel­lung der Gesund­heit erbracht wer­den. Die Erhal­tung der phy­si­schen und psy­chi­schen Inte­gri­tät der Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten ist ein Schutz­gut von hohem Rang, des­sen Wah­rung nicht nur der Ver­tei­di­gungs­auf­trag der Bun­des­wehr, son­dern auch die Für­sor­ge­pflicht gebie­tet [13]. Dabei ist für die Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten eben­falls von wesent­li­cher Bedeu­tung, wel­che Leis­tungs­stan­dards die trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung umfasst, wel­che Leis­tungs­be­gren­zun­gen sie ent­hält und ob und inwie­weit sie neben dem Zugang zu der vom Dienst­herrn bereit gestell­ten Ver­sor­gung auch eine Inan­spruch­nah­me der kas­sen­ärzt­li­chen oder pri­vat­ärzt­li­chen Ver­sor­gung ermög­licht und dafür eine Kos­ten­über­nah­me gewährt.

Die­se Fra­gen prä­gen Art und Umfang der vom Dienst­herrn gewähr­ten medi­zi­ni­schen Für­sor­ge. Fer­ner bestim­men sie das den Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten gewähr­te Ali­men­ta­ti­ons­ni­veau mit. Je nach Umfang und Qua­li­tät der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung kön­nen auch eige­ne ergän­zen­de Heil­für­sor­ge­kos­ten anfal­len und kann gege­be­nen­falls die Not­wen­dig­keit ent­ste­hen, das Kos­ten­ri­si­ko durch eine zusätz­li­che pri­va­te Krank­heits- und Pfle­ge­fall­vor­sor­ge abzu­si­chern. Die bis­lang im Wesent­li­chen den Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten vor­be­hal­te­nen Rege­lun­gen über die Aus­ge­stal­tung der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung haben nach alle­dem trotz der auf­ge­zeig­ten Unter­schie­de eine den Bei­hil­fe- bzw. Heil­für­sor­ge­vor­schrif­ten ver­gleich­ba­re Bedeu­tung. Daher erfor­dert es der Grund­satz vom Vor­be­halt des Geset­zes, dass auch im Bereich der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung der par­la­men­ta­ri­sche Gesetz­ge­ber zumin­dest die tra­gen­den Struk­tur­prin­zi­pi­en und wesent­li­chen Ein­schrän­kun­gen der Ver­sor­gung selbst regelt [14].

Die­sen Anfor­de­run­gen genü­gen die im Jahr 2010 und dar­über hin­aus gel­ten­den Rege­lun­gen über die trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung nicht. Die Ein­wän­de der Beklag­ten, dass dies anders sei, weil im Gegen­satz zu den vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt [15] bean­stan­de­ten Bei­hil­fe­vor­schrif­ten für den Erlass von all­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten auf dem Gebiet der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung eine aus­drück­li­che gesetz­li­che Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge in § 69 Abs. 4 BBesG bestehe und mit den gesetz­li­chen Rege­lun­gen (§ 69 Abs. 2 BBesG und § 30 Abs. 1 und § 31 SG) der Ver­sor­gungs­rah­men der unent­gelt­li­chen Voll­ver­sor­gung sowie die tra­gen­den Struk­tur­prin­zi­pi­en abge­steckt sei­en, grei­fen nicht durch.

Aus der gesetz­li­chen Rege­lung des § 69 Abs. 2 BBesG lässt sich ledig­lich ent­neh­men, wer anspruchs­be­rech­tigt ist (näm­lich Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten) und durch wel­che Ein­rich­tung (näm­lich durch die Trup­pen­ärz­tin­nen und ‑ärz­te) die Leis­tun­gen der Heil­für­sor­ge grund­sätz­lich – und zwar als Sach­leis­tung (§ 30 Abs. 1 Satz 2 SG) – zu erbrin­gen sind und dass dies unent­gelt­lich zu erfol­gen hat. Damit sind aber der für die Betrof­fe­nen gera­de auch bedeut­sa­me Umfang der Leis­tun­gen bzw. der Leis­tungs­stan­dards sowie etwai­ge Leis­tungs­ein­schrän­kun­gen nicht gesetz­lich vor­ge­ge­ben, son­dern von der wei­te­ren Aus­ge­stal­tung abhän­gig. Inhalt­li­che Maß­stä­be für die zu gewäh­ren­den medi­zi­ni­schen und sons­ti­gen Leis­tun­gen und dafür, in wel­chem Umfang die­se zwin­gend durch eige­nes trup­pen­ärzt­li­ches Per­so­nal zu erbrin­gen sind oder auf Leis­tungs­er­brin­ger außer­halb der Bun­des­wehr zurück­ge­grif­fen und gege­be­nen­falls Kos­ten­er­stat­tung ver­langt wer­den kann, sind in den gesetz­li­chen Rege­lun­gen nicht ent­hal­ten.

Ohne die Bestim­mun­gen in der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 BBesG, wel­che den Inhalt der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung fest­le­gen, wäre sowohl für die Betrof­fe­nen unklar als auch im Ver­wal­tungs­voll­zug kaum zu ermit­teln, wel­che Ansprü­che im Ein­zel­fall bestehen und wie weit die Ver­sor­gung reicht. Das gilt etwa für die in der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 BBesG teil­wei­se bis ins Detail gere­gel­ten Berei­che der ambu­lan­ten Unter­su­chung und Behand­lung (§ 4), der Kran­ken­haus­be­hand­lung (§ 5), der Kuren (§ 6), der phy­si­ka­lisch-medi­zi­ni­schen Leis­tun­gen (§ 7), der zahn­ärzt­li­chen Behand­lung (§ 8), der Behand­lung in Not­fäl­len – ins­be­son­de­re durch Pri­vat­ärz­te außer­halb der bun­des­wehr­ei­ge­nen Ein­rich­tun­gen (§ 9), der Ver­sor­gung mit Arz­nei­mit­teln, Medi­zin­pro­duk­ten, Hilfs­mit­teln und Seh­hil­fen (§ 10), der häus­li­chen Kran­ken­pfle­ge (§ 11), der Fami­li­en- und Haus­halts­hil­fe (§ 12), der Pfle­ge­kos­ten bei dau­ern­der Pfle­ge­be­dürf­tig­keit (§ 13), der Behand­lung wäh­rend eines dienst­li­chen oder pri­va­ten Auf­ent­hal­tes im Aus­land (§ 14 f.), der Kran­ken­trans­por­te und des Ersat­zes von Rei­se­aus­la­gen (§ 16), des Ver­pfle­gungs­gel­des (§ 17) sowie der Rei­se­bei­hil­fen (§ 18).

Zwar hat der Gesetz­ge­ber ver­sucht, mit der Ände­rung des § 31 SG im Jah­re 2009 auf das nor­ma­ti­ve Rege­lungs­de­fi­zit zu reagie­ren. Die Ein­fü­gung des § 31 Abs. 2 bis 6 SG mit Wir­kung zum 12.02.2009 [16] war im Wesent­li­chen dadurch moti­viert, dass damit dem Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts vom 17.06.2004 [15] zum nor­ma­ti­ven Defi­zit im Bereich der Bei­hil­fe für die Sta­tus­grup­pe der Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten Rech­nung getra­gen wer­den soll­te [17]. Nach § 31 Abs. 2 SG sind nun­mehr § 80 des Bun­des­be­am­ten­ge­set­zes und die auf der Grund­la­ge des Absat­zes 4 die­ser Vor­schrift erlas­se­ne Rechts­ver­ord­nung unter ande­rem auch auf Sol­da­ten, die Anspruch auf Dienst­be­zü­ge haben, sowie auf Ver­sor­gungs­emp­fän­ger ent­spre­chend anzu­wen­den. Mit den Ände­run­gen des § 31 Abs. 2 bis 6 SG sind inso­weit gesetz­li­che Rege­lun­gen für die Bei­hil­fe­be­rech­ti­gung und ent­spre­chen­de Anwen­dung der Bei­hil­fe­vor­schrif­ten des Bun­des geschaf­fen wor­den, die zuvor nur in Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten gere­gelt waren (vgl. die All­ge­mei­ne Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 31 SG über die Gewäh­rung von Bei­hil­fen in Krankheits‑, Geburts- und Todes­fäl­len an Berufs­sol­da­ten und Sol­da­ten auf Zeit der Bun­des­wehr [18]). Vor­ga­ben und Bestim­mun­gen über die Aus­ge­stal­tung der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung im Sin­ne des § 69 Abs. 2 BBesG ent­hal­ten die gesetz­li­chen Rege­lun­gen in § 31 Abs. 2 bis 6 SG hin­ge­gen nicht.

Das feh­len­de Rege­lungs­pro­gramm für die inhalt­li­che Aus­ge­stal­tung der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung ent­hält allein die All­ge­mei­ne Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 Abs. 2 BBesG. Sie gestal­tet weit­ge­hend ori­gi­när das Maß und die Stan­dards der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung, indem sie ein Sys­tem von Sach­leis­tun­gen kon­sti­tu­iert, die leis­tungs­be­grün­den­den Anläs­se defi­niert, den Leis­tungs­um­fang bestimmt und die Kon­kur­renz­si­tua­ti­on mit ande­ren Leis­tun­gen löst, indem sie etwa vor­sieht, in wel­chen Fäl­len auf eine pri­vat­ärzt­li­che Ver­sor­gung bzw. eine Ver­sor­gung außer­halb der Bun­des­wehr­kran­ken­häu­ser zurück­ge­grif­fen wer­den darf. Sie genügt jedoch als rein admi­nis­tra­ti­ve Bestim­mung nicht dem Grund­satz vom Vor­be­halt des Geset­zes. Auch die in § 69 Abs. 4 BBesG ent­hal­te­ne Bestim­mung, die das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Ver­tei­di­gung ermäch­tigt, im Ein­ver­neh­men mit dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um des Innern all­ge­mei­ne Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten zu erlas­sen, ist kei­ne Ermäch­ti­gung zum Erlass von Nor­men im for­mel­len Sin­ne [19].

Trotz des Ver­sto­ßes gegen den Geset­zes­vor­be­halt ist für eine Über­gangs­zeit davon aus­zu­ge­hen, dass die Bestim­mun­gen der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 BBesG im Rah­men der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung grund­sätz­lich wei­ter anzu­wen­den waren und vor­erst anzu­wen­den sind. Mit der Zulas­sung einer über­gangs­wei­sen Anwen­dung der Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten wie Rechts­nor­men ist gewähr­leis­tet, dass die Leis­tun­gen für die Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten im Fall der Krank­heit und Pfle­ge­be­dürf­tig­keit nach einem ein­heit­li­chen Hand­lungs­pro­gramm erbracht wer­den, das hin­sicht­lich des Inhalts in der Regel kei­nen Anlass zu Bean­stan­dun­gen aus der Sicht höher­ran­gi­gen Rechts gebo­ten hat. Eine ande­re Beur­tei­lung dürf­te erst dann ange­zeigt sein, wenn der Gesetz­ge­ber in einem über­schau­ba­ren Zeit­raum sei­ner Nor­mie­rungs­pflicht nicht nach­kommt und dadurch eine ande­re Vor­ge­hens­wei­se erzwingt [20].

Auch inso­weit sind mit­hin die in der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts zum Bei­hil­fe­recht ent­wi­ckel­ten und zuletzt zum Heil­für­sor­ge­recht für die Bun­des­po­li­zei kon­kre­ti­sier­ten Grund­sät­ze [21] ent­spre­chend her­an­zu­zie­hen. Die über­gangs­wei­se Anwend­bar­keit von Leis­tungs­aus­schlüs­sen und Leis­tungs­ein­schrän­kun­gen setzt danach vor­aus, dass die jewei­li­ge Rege­lung nicht aus ande­ren Grün­den gegen höher­ran­gi­ges Recht ver­stößt [22]. Zudem war und ist in ent­spre­chen­der Über­tra­gung der in den vor­ge­nann­ten Ent­schei­dun­gen sta­tu­ier­ten Grund­sät­ze die Ver­wal­tung, d.h. hier das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Ver­tei­di­gung, das im Ein­ver­neh­men mit dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um des Innern all­ge­mei­ne Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten erlas­sen kann (§ 69 Abs. 4 BBesG), nicht berech­tigt, durch Ände­run­gen der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 Abs. 2 BBesG das vor Beginn des Über­gangs­zeit­raums bestehen­de Recht der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung zum Nach­teil der Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten zu refor­mie­ren [23].

Der danach zu berück­sich­ti­gen­de Zeit­raum der über­gangs­wei­sen Anwen­dung der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 Abs. 2 BBesG, d.h. der maß­geb­li­che Über­gangs­zeit­raum, in dem der Gesetz­ge­ber grund­sätz­lich zum Han­deln auf­ge­for­dert ist und die Ver­wal­tung einer Ver­än­de­rungs­sper­re im Hin­blick auf neue sys­tem­ver­än­dern­de Beschrän­kun­gen zu Las­ten der Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten unter­lag, begann Mit­te 2004 und erfass­te somit auch den Zeit­raum des Jah­res 2010, in dem die streit­be­fan­ge­nen Auf­wen­dun­gen der Sol­da­tin ent­stan­den sind.

Die erhöh­ten Anfor­de­run­gen an die admi­nis­tra­ti­ve Rechts­set­zung durch Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten im Bereich der Bei­hil­fe sind mit der Ver­kün­dung des grund­le­gen­den Urteils des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts vom 17.06.2004 [15] ein­ge­tre­ten. Dabei hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in den nach­fol­gen­den Ent­schei­dun­gen dar­auf abge­stellt, ob die Ein­schrän­kun­gen und Leis­tungs­aus­schlüs­se bei Ver­kün­dung des Urteils vom 17.06.2004 bereits Bestand­teil des vor­han­de­nen Bei­hil­fe­pro­gramms waren [24]. Da dem Urteil vom 17.06.2004 für die admi­nis­tra­ti­ve Norm­set­zung im Heil­für­sor­ge­recht in öffent­lich-recht­li­chen Dienst­ver­hält­nis­sen über­haupt – und daher auch in dem mit der Bei­hil­fe ver­wand­ten Bereich der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung – eine Pilot- und Warn­funk­ti­on zukam, ist es maß­geb­lich für den Zeit­punkt, ab dem die Ver­wal­tung nicht mehr frei war, gewich­ti­ge Ein­schnit­te in das bis dahin gel­ten­de Ver­sor­gungs­sys­tem vor­zu­neh­men, ohne dass dies durch eine gesetz­ge­be­ri­sche Ent­schei­dung nor­ma­tiv vor­ge­ge­ben war.

Mit dem Urteil vom 17.06.2004 zum Bei­hil­fe­recht war auch für das Recht der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung objek­tiv erkenn­bar, dass in die­sem Bereich die blo­ße Rege­lung durch Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten nicht den Anfor­de­run­gen des Geset­zes­vor­be­halts ent­sprach. Dies ist auch in der Recht­spre­chung und im Fach­schrift­tum so gese­hen wor­den [25]. Trotz der Unter­schie­de in der Aus­ge­stal­tung bei­der Berei­che wei­sen die­se – wie bereits dar­ge­legt – im Hin­blick auf die ver­fas­sungs­recht­li­chen Kern­fra­gen so vie­le Gemein­sam­kei­ten auf, dass es auf der Hand lag, die zum Bei­hil­fe­recht aus dem Grund­satz des Geset­zes­vor­be­halts zu ent­neh­men­den Anfor­de­run­gen und Fol­gen auf das Recht der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung zu über­tra­gen. Zwar hat die Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts das ver­fas­sungs­recht­li­che Rege­lungs­de­fi­zit – eben­so wie bei der Bei­hil­fe – im Bereich der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung noch bis zum Jah­re 2003 hin­ge­nom­men. Mit der Grund­satz­ent­schei­dung vom 17.06.2004 [26] war jedoch aus ver­fas­sungs­recht­li­cher Sicht für den fach­kun­di­gen Beob­ach­ter zu erken­nen, dass die Pha­se des Hin­neh­mens nun­mehr been­det sein soll­te.

Admi­nis­tra­ti­ve Bestim­mun­gen kön­nen daher – wie der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof zu Recht ange­nom­men hat – auch dann nicht ange­wandt wer­den, wenn und soweit die Ver­wal­tung im zurück­lie­gen­den Über­gangs­zeit­raum Leis­tungs­aus­schlüs­se und Leis­tungs­ein­schrän­kun­gen sta­tu­iert hat, die nicht mehr als Kon­kre­ti­sie­rung des in der gesetz­li­chen Rege­lung und den bis zum Beginn des Über­gangs­zeit­raums in den Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten ange­leg­ten nor­ma­ti­ven Pro­gramms begrif­fen wer­den kön­nen, son­dern die sich als Begren­zun­gen oder Ent­zie­hun­gen von Begüns­ti­gun­gen dar­stel­len, die so gewich­tig sind, dass sie der Gesetz­ge­ber selbst hät­te tref­fen müs­sen. Mit die­ser Bin­dung der admi­nis­tra­ti­ven Norm­set­zung an den Geset­zes­vor­be­halt wird ver­hin­dert, dass im (zurück­lie­gen­den) Über­gangs­zeit­raum von der Exe­ku­ti­ve grund­le­gen­de oder im Hin­blick auf die Für­sor­ge­pflicht des Dienst­herrn und den Gleich­heits­satz bedeut­sa­me neue Ein­schnit­te in die bis dahin gewähr­ten Leis­tungs­rech­te vor­ge­nom­men wer­den, ohne dass dies durch eine hin­rei­chend bestimm­te gesetz­ge­be­ri­sche Ent­schei­dung gedeckt ist.

Mit der Ver­kün­dung des Urteils des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts vom 17.06.2004 war zwar der Gesetz­ge­ber auf­ge­for­dert, für die trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung eine aus­rei­chen­de gesetz­li­che Grund­la­ge zu schaf­fen. Der Zeit­raum, nach des­sen Ablauf die Miss­ach­tung die­ser Hand­lungs­pflicht zur Fol­ge hat, dass die All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten zu § 69 BBesG nicht mehr ange­wen­det wer­den dür­fen, beginnt aber – wie im Bereich des Bei­hil­fe- und Heil­für­sor­ge­rechts – erst, nach­dem die Über­prü­fung durch ein obers­tes Bun­des­ge­richt zu der Fest­stel­lung geführt hat, dass eine mit dem Grund­satz des Geset­zes­vor­be­halts unver­ein­ba­re Rechts­la­ge vor­liegt. Denn die gericht­li­che Bean­stan­dung eines Rege­lungs­de­fi­zits, die mit der Bestim­mung ver­bun­den ist, wann der Über­gangs­zeit­raum für den Gesetz­ge­ber abläuft, kann sich aus Grün­den der Rechts­si­cher­heit und Rechts­klar­heit immer nur auf die im jewei­li­gen Ver­fah­ren bean­stan­de­te Nor­mie­rungs­lü­cke bezie­hen [27]. Eine der­ar­ti­ge Bean­stan­dung des Rege­lungs­de­fi­zits auf dem Gebiet der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung ist erst mit der vor­lie­gen­den Ent­schei­dung des Senats ver­bun­den.

Gemes­sen an den zuvor dar­ge­leg­ten Grund­sät­zen ist davon aus­zu­ge­hen, dass die in der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 Abs. 2 BBesG nach dem 17.06.2004 auf­ge­nom­me­nen Leis­tungs­be­schrän­kun­gen, die den Zweck der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung auf die Erhal­tung oder Wie­der­her­stel­lung der Dienst- und Ein­satz­fä­hig­keit der Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten begren­zen und Maß­nah­men der künst­li­chen Befruch­tung von der Ver­sor­gung aus­neh­men, nicht über­gangs­wei­se anzu­wen­den sind. Die­se Ein­schrän­kun­gen waren weder Bestand­teil des zu Beginn der Über­gangs­zeit Mit­te 2004 vor­han­de­nen Sys­tems der Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten noch ent­spra­chen sie dem vom Gesetz­ge­ber vor­ge­ge­be­nen nor­ma­ti­ven Pro­gramm.

Die in Rede ste­hen­de Zweck­be­gren­zung in § 2 Abs. 1 Satz 1 der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 Abs. 2 BBesG ist mit der Neu­fas­sung vom 14.02.2007 [28] in die­ses Regel­werk auf­ge­nom­men wor­den. Zuvor gab es den Zweck­vor­be­halt nicht. Viel­mehr war die trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung jeden­falls seit Erlass der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 31 SG vom 08.10.1985 [29] und der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 Abs. 2 BBesG vom 22.10.1990 [30] nicht mehr dar­auf beschränkt, die Wehr­dienst­fä­hig­keit zu erhal­ten und wie­der­her­zu­stel­len [31].

Eben­so ist der Aus­schluss für Maß­nah­men der künst­li­chen Befruch­tung in § 2 Abs. 3 der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 Abs. 2 BBesG erst mit Erlass vom 21.10.2004 [32] mit Wir­kung ab 1.12.2004 ein­ge­führt wor­den. Bis dahin umfass­te der Anspruch auf unent­gelt­li­che trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung alle zur Behand­lung einer Erkran­kung spe­zi­fisch erfor­der­li­chen medi­zi­ni­schen Leis­tun­gen und schloss des­halb grund­sätz­lich auch die Über­nah­me der Kos­ten einer (homo­lo­gen) In-vitro-Fer­ti­li­sa­ti­on und eines anschlie­ßen­den Embryo­nen­trans­fers ein [33].

Die zuvor genann­ten, vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Ver­tei­di­gung im Ein­ver­neh­men mit dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um des Innern Ende 2004 und Anfang 2007 vor­ge­nom­me­nen Ände­run­gen der Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten stel­len sich als gewich­ti­ge Ein­schnit­te in das bis dahin prak­ti­zier­te Sys­tem der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung dar. Sie füh­ren in den betrof­fe­nen Fäl­len zu einem Aus­schluss der Ver­sor­gung und bür­den die nicht uner­heb­li­chen Kos­ten ins­be­son­de­re einer medi­zi­ni­schen Behand­lung zum Zwe­cke der künst­li­chen Befruch­tung den Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten auf. Mit die­sem neu­en Aus­schluss­tat­be­stand berüh­ren sie die Struk­tur des bis Ende 2004 prak­ti­zier­ten Sys­tems der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung. Die Ent­schei­dung, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen eine Unter­stüt­zung in Form der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung gänz­lich zu ver­sa­gen ist, ist grund­sätz­li­cher Natur und an sich vom par­la­men­ta­ri­schen Gesetz­ge­ber zu tref­fen. Sie muss des­halb zumin­dest im nor­ma­ti­ven Pro­gramm ange­legt sein. Dies gilt nicht nur für die Grund­satz­ent­schei­dung, dass nur Leis­tun­gen erbracht wer­den, die dazu die­nen, die Dienst- und Ein­satz­fä­hig­keit zu erhal­ten und wie­der­her­zu­stel­len, son­dern auch für die damit zusam­men­hän­gen­de Ent­schei­dung, ob und in wel­chem Umfang Maß­nah­men, die der Fami­li­en­pla­nung (ins­be­son­de­re der künst­li­chen Befruch­tung) die­nen, von der Ver­sor­gung im Krank­heits­fall aus­ge­nom­men wer­den sol­len.

Die Beschrän­kung der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung auf Maß­nah­men, die der Erhal­tung und Wie­der­her­stel­lung der Dienst- und Ein­satz­fä­hig­keit der Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten die­nen, ist ent­ge­gen der Ansicht der Beklag­ten nicht bereits begriff­lich aus der gesetz­li­chen Bestim­mung des § 69 Abs. 2 BBesG selbst abzu­lei­ten oder in der Ermäch­ti­gung zum Erlass von Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten (§ 69 Abs. 4 BBesG) ange­legt.

Dem Wort­laut des § 69 Abs. 2 BBesG ist ein sol­cher Zweck­vor­be­halt nicht imma­nent. Unent­gelt­li­che trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung ist vom Sprach­sinn her zwar auf die Ver­sor­gung durch trup­pen­ei­ge­nes medi­zi­ni­sches Per­so­nal zuge­schnit­ten, nicht aber not­wen­dig durch das Behand­lungs­ziel der Wie­der­her­stel­lung oder Erhal­tung der Dienst- und Ein­satz­fä­hig­keit begrenzt. Auch die Ermäch­ti­gung zum Erlass all­ge­mei­ner Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten in § 69 Abs. 4 BBesG ent­hält in die­ser Rich­tung kei­ner­lei nor­ma­ti­ve Vor­ga­ben, die auf eine ent­spre­chen­de Zweck­be­gren­zung hin­deu­ten und den Inhalt der Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten steu­ern.

Aus dem Zusam­men­hang, in den die gesetz­li­che Rege­lung des § 69 Abs. 2 und 4 BBesG gestellt ist, las­sen sich eben­falls kei­ne Schlüs­se für eine sol­che Zweck­be­gren­zung zie­hen. Viel­mehr deu­tet der Ver­gleich zu der gesetz­li­chen Rege­lung über die Heil­für­sor­ge für die Bun­des­po­li­zei dar­auf hin, dass ein ent­spre­chen­der Zweck­vor­be­halt nicht im Gesetz ange­legt ist. § 70 Abs. 2 BBesG in der Fas­sung der Bekannt­ma­chung vom 19.06.2009 [34], zuletzt geän­dert durch Gesetz vom 28.04.2011 [35], bestimmt, dass den Poli­zei­voll­zugs­be­am­ten der Bun­des­po­li­zei Heil­für­sor­ge zu gewäh­ren ist, ohne dass dabei eine Begren­zung auf Heil­für­sor­ge­maß­nah­men vor­ge­nom­men wird, die der Erhal­tung und Wie­der­her­stel­lung der (Polizei-)Dienstfähigkeit die­nen.

Der Zweck der durch § 69 Abs. 2 BBesG gewähr­leis­te­ten unent­gelt­li­chen trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung spricht eben­falls gegen eine sol­che Begren­zung. Zwar beruht die trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung auch auf der Über­le­gung, dass den Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten beson­de­re kör­per­li­che Leis­tun­gen abver­langt wer­den und ist inso­weit dar­auf aus­ge­rich­tet, ihnen die medi­zi­ni­schen Leis­tun­gen zukom­men zu las­sen, die erfor­der­lich sind, um ihre Wehr­dienst- und Ein­satz­fä­hig­keit zu erhal­ten [36]. Dies ent­spricht den Inter­es­sen des Dienst­herrn und liegt auch im öffent­li­chen Inter­es­se. Zugleich bezweckt die trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung aber die Gewäh­rung einer umfas­sen­den medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung im Inter­es­se der Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten. Sie stellt inso­weit die dem Wehr­dienst gemä­ße Form der Heil­für­sor­ge dar, die der Erfül­lung der Für­sor­ge­pflicht des Dienst­herrn gegen­über den Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten dient [37]. Die­ser zuletzt genann­te Zweck der Absi­che­rung im Krank­heits­fall aus Für­sor­ge­grün­den kann auch die Gewäh­rung von Leis­tun­gen gebie­ten oder zumin­dest recht­fer­ti­gen, die als Heil­be­hand­lun­gen not­wen­dig sind, aber nicht (unmit­tel­bar) der Erhal­tung oder Wie­der­her­stel­lung der Dienst- und Ein­satz­fä­hig­keit die­nen.

Auch aus der Ent­ste­hungs­ge­schich­te des Geset­zes erge­ben sich für die gegen­tei­li­ge Aus­le­gung der Beklag­ten kei­ne hin­rei­chen­den Anhalts­punk­te. Ein his­to­risch ent­stan­de­nes und mit der genann­ten Zweck­set­zung ver­bun­de­nes enges Ver­ständ­nis des Geset­zes­be­griffs der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung lässt sich nicht fest­stel­len. Soweit sich die Beklag­te dar­auf beruft, dass bei der Ein­füh­rung der Rege­lung im Bun­des­be­sol­dungs­ge­setz (damals § 32 BBesG) im Jahr 1956 nicht die ursprüng­lich im Ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­se­he­nen Wor­te der „ärzt­li­chen Behand­lung“, son­dern auf­grund eines Ände­rungs­vor­schla­ges des Bun­des­ra­tes die der „trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung“ Ein­gang in das Gesetz gefun­den haben [38], las­sen sich dar­aus für die hier in Rede ste­hen­de Fra­ge kei­ne Schlüs­se zie­hen. Dar­aus kann allein gefol­gert wer­den, dass sich die Heil­für­sor­ge für Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten nach dem Wil­len des Gesetz­ge­bers grund­sätz­lich auf die Betreu­ung durch Trup­pen­ärz­tin­nen und ‑ärz­te beschrän­ken, nicht aber, dass die­se Betreu­ung allein der Wie­der­her­stel­lung der Dienst- und Ein­satz­fä­hig­keit die­nen soll­te.

Zwar ist die frü­he­re Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts davon aus­ge­gan­gen, dass die trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung nur sol­che ärzt­li­chen Maß­nah­men umfas­se, die zur Erhal­tung oder Wie­der­her­stel­lung der Wehr­dienst­fä­hig­keit des Sol­da­ten selbst erfor­der­lich sei­en [39]. Die­se Begren­zung war jedoch nicht das Ergeb­nis einer Aus­le­gung der gesetz­li­chen Rege­lung des § 69 Abs. 2 und 4 BBesG, son­dern der dazu ergan­ge­nen All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift, deren Bestim­mun­gen nach die­ser Recht­spre­chung qua­si-nor­ma­ti­ver Cha­rak­ter bei­zu­mes­sen war und die wie revi­si­ble Rechts­nor­men aus­zu­le­gen und als geeig­net betrach­tet wor­den waren, den gesetz­li­chen Anspruch auf freie Heil­für­sor­ge zu kon­kre­ti­sie­ren und aus­zu­ge­stal­ten [40]. Weil die Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten spä­ter Ände­run­gen erfah­ren haben, ist in der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts auch die vor­mals ange­nom­me­ne imma­nen­te Zweck­be­gren­zung der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung, d.h. die Beschrän­kung auf die Erhal­tung oder Wie­der­her­stel­lung der Wehr­dienst­fä­hig­keit, auf­ge­ge­ben wor­den [41].

Auf der Grund­la­ge der zuvor dar­ge­leg­ten Maß­stä­be steht der Sol­da­tin dem Grun­de nach ein Anspruch auf Über­nah­me der Kos­ten für die Behand­lungs­maß­nah­me der homo­lo­gen In-vitro-Fer­ti­li­sa­ti­on gegen die Beklag­te nach § 69 Abs. 2 Satz 1 Halbs. 1 BBesG i.V.m. § 1 Abs. 1, § 2 Abs. 1 Satz 2 und 3 der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 Abs. 2 BBesG zu.

Wenn eine bestimm­te Heil­be­hand­lung vom Anspruch auf trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung nach den vor­ge­nann­ten Rege­lun­gen umfasst wird, hat der Dienst­herr die Kos­ten für eine ent­spre­chen­de Behand­lung außer­halb der Bun­des­wehr zu über­neh­men, wenn – wie hier – eine Behand­lung durch Trup­pen­ärz­te oder in bun­des­wehr­ei­ge­nen Ein­rich­tun­gen nicht in Betracht kommt [42].

Die ärzt­li­che Behand­lung der Sol­da­tin erfüllt dem Grun­de nach auch die Anspruchs­vor­aus­set­zun­gen der über­gangs­wei­se anzu­wen­den­den Rege­lung des § 2 Abs. 1 Satz 2 und 3 der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 Abs. 2 BBesG. Danach umfasst die trup­pen­ärzt­li­che Ver­sor­gung alle not­wen­di­gen und ange­mes­se­nen Maß­nah­men zur Gesund­erhal­tung, Ver­hü­tung und früh­zei­ti­gen Erken­nung von gesund­heit­li­chen Schä­den sowie die zur Behand­lung einer Erkran­kung spe­zi­fisch erfor­der­li­chen medi­zi­ni­schen Leis­tun­gen; sie erfasst damit alle regel­wid­ri­gen Kör­per- und Geis­tes­zu­stän­de, die einer Behand­lung bedürf­tig und einer The­ra­pie zugäng­lich sind.

Die Unfrucht­bar­keit der Sol­da­tin, d.h. ihre kör­per­li­che Ein­schrän­kung, auf natür­li­chem Wege kei­ne gene­tisch eige­nen Nach­kom­men emp­fan­gen zu kön­nen, ist eine Erkran­kung im vor­ge­nann­ten Sin­ne. Hier­zu hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt bereits im Urteil vom 27.11.2003 [43] aus­ge­führt, dass die orga­nisch beding­te Ste­ri­li­tät – wie sie nach den Fest­stel­lun­gen des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs auch bei der Sol­da­tin vor­liegt – einen regel­wid­ri­gen Kör­per­zu­stand dar­stellt, der von der gene­rell bestehen­den Fort­pflan­zungs­fä­hig­keit erwach­se­ner Men­schen als Nor­mal­zu­stand abweicht.

Soweit dem unter Hin­weis auf die Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ent­ge­gen gehal­ten wird, dass es sich hier­bei nicht um eine Erkran­kung (im Sin­ne des Rechts der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung) hand­le, ver­fängt dies nicht. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat­te sich mit der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des § 27a SGB V zu befas­sen und hat in die­sem Zusam­men­hang aus­ge­führt, dass es sich bei medi­zi­ni­schen Maß­nah­men zur Her­bei­füh­rung einer Schwan­ger­schaft um einen Grenz­be­reich zwi­schen Krank­heit und sol­chen kör­per­li­chen und see­li­schen Beein­träch­ti­gun­gen eines Men­schen hand­le, deren Besei­ti­gung oder Bes­se­rung durch Leis­tun­gen der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung nicht von vorn­her­ein ver­an­lasst sei. Es sei ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den, dass der Gesetz­ge­ber der­ar­ti­ge Maß­nah­men nach § 27a SGB V nicht als Behand­lung einer Krank­heit ange­se­hen, son­dern nur den für Krank­hei­ten gel­ten­den Rege­lun­gen des Fünf­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch unter­stellt habe [44]. Da eine sol­che gesetz­ge­be­ri­sche Ent­schei­dung für den Bereich der trup­pen­ärzt­li­chen Ver­sor­gung gera­de nicht getrof­fen wor­den ist, sind die Aus­füh­run­gen des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zu § 27a SGB V hier­auf nicht über­trag­bar. Sie ste­hen der Fest­stel­lung, dass die Unfrucht­bar­keit eine Erkran­kung im Sin­ne des § 2 Abs. 1 Satz 2 und 3 der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zu § 69 Abs. 2 BBesG ist, nicht ent­ge­gen.

Die homo­lo­ge In-vitro-Fer­ti­li­sa­ti­on (unter Ein­schluss des anschlie­ßen­den Embryo­nen­trans­fers) ist – wie das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt eben­falls bereits im Urteil vom 27.11.2003 [33] ent­schie­den hat – eine zur Behand­lung die­ser Erkran­kung spe­zi­fisch erfor­der­li­che medi­zi­ni­sche Leis­tung. Denn durch die­se Behand­lungs­me­tho­de soll ein „Funk­ti­ons­aus­gleich“ geschaf­fen, d.h. es sol­len die Fol­gen des regel­wid­ri­gen Kör­per­zu­stan­des der Frau über­wun­den wer­den, indem ihr zu einem gene­tisch von ihr abstam­men­den Kind ver­hol­fen wird [45].

Ob alle von der Sol­da­tin gel­tend gemach­ten Auf­wen­dun­gen im vor­ge­nann­ten Sin­ne medi­zi­nisch not­wen­dig und ange­mes­sen sind, wird die Beklag­te in der nach Maß­ga­be der Rechts­auf­fas­sung des Gerichts neu zu tref­fen­den Ent­schei­dung über das Kos­ten­über­nah­me­be­geh­ren der Sol­da­tin im Ein­zel­fall zu prü­fen haben.

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 10. Okto­ber 2013 – 5 C 29.12

  1. Bestä­ti­gung von BVerwG, Urteil vom 27.11.2003 – 2 C 38.02[]
  2. vgl. BVerwG, Urteil vom 15.12.2005 – 2 C 35.04, BVerw­GE 125, 21 = Buch­holz 270 § 5 BhV Nr. 17 jeweils Rn. 11[]
  3. Geset­zes über die Rechts­stel­lung der Sol­da­ten – Sol­da­ten­ge­setz, SG in der Fas­sung der Bekannt­ma­chung vom 30.05.2005, BGBl I S. 1482, zuletzt geän­dert durch Gesetz vom 05.02.2009, BGBl I S. 160[]
  4. vgl. BVerwG, Urteil vom 27.11.2003 – 2 C 38.02, BVerw­GE 119, 265, 266 = Buch­holz 240 § 69 BBesG Nr. 6 S. 5[]
  5. Art.20 Abs. 1 und 3 GG[]
  6. BVerwG, Urteil vom 19.07.2012 – 5 C 1.12, BVerw­GE 143, 363 = Buch­holz 271 LBei­hil­feR Nr. 42 jeweils Rn. 12 m.w.N.[]
  7. BVerwG, Urtei­le vom 17.06.2004 – 2 C 50.02, BVerw­GE 121, 103, 105 = Buch­holz 232 § 79 BBG Nr. 123 S. 9, vom 20.03.2008 – 2 C 49.07, BVerw­GE 131, 20 = Buch­holz 11 Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 94 jeweils Rn. 11 f.; und vom 19.07.2012, a.a.O. jeweils Rn. 12[]
  8. BVerwG, Urteil vom 17.06.2004, a.a.O. S. 110[]
  9. BVerwG, Urtei­le vom 20.03.2008, a.a.O. jeweils Rn. 11; und vom 19.07.2012, a.a.O. jeweils Rn.13[]
  10. BVerwG, Urteil vom 12.09.2013 – 5 C 33.12, Rn. 14[]
  11. BVerwG, Urteil vom 27.11.2003, a.a.O. S. 267[]
  12. BVerwG, Urteil vom 27.11.2003„ a.a.O. S. 267[]
  13. BVerwG, Urteil vom 27.11.2003 – 2 C 38.02, BVerw­GE 119, 265, 267 = Buch­holz 240 § 69 BBesG Nr. 6 S. 5[]
  14. vgl. BVerwG, Urtei­le vom 17.06.2004, a.a.O. S. 110 bzw. S. 14; und vom 19.07.2012, a.a.O. Rn. 13[]
  15. BVerwG, Urteil vom 17.06.2004, a.a.O.[][][]
  16. BGBl I S. 160[]
  17. vgl. die Begrün­dung zum Gesetz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung vom 18.07.2006 – BT-Drs. 16/​2253 S. 17[]
  18. in der Fas­sung vom 08.10.1985, VMBl 1985 S. 302[]
  19. vgl. BVerwG, Urteil vom 17.06.2004, a.a.O. S. 110 bzw. S. 14[]
  20. vgl. BVerwG, Urtei­le vom 17.06.2004, a.a.O. S. 111 bzw. S. 15; und vom 26.06.2008 – 2 C 2.07, BVerw­GE 131, 234 = Buch­holz 270 § 6 BhV Nr. 17 jeweils Rn. 9 f.[]
  21. BVerwG, Urteil vom 12.09.2013 – 5 C 33.12, Rn. 17 f.[]
  22. vgl. BVerwG, Urtei­le vom 26.06.2008, a.a.O. jeweils Rn. 12, vom 24.02.2011 – 2 C 9.10; und vom 12.09.2013, a.a.O. Rn.19[]
  23. vgl. zuletzt zum Heil­für­sor­ge­recht der Bun­des­po­li­zei: BVerwG, Urteil vom 12.09.2013, a.a.O. Rn.19[]
  24. BVerwG, Urtei­le vom 26.06.2008, a.a.O. jeweils Rn. 11; vom 26.08.2009 – 2 C 62.08, Buch­holz 270 § 6 BhV Nr.20 Rn. 9; und vom 06.11.2009 – 2 C 60.08[]
  25. vgl. neben den Urtei­len der Vor­in­stan­zen ( VG Sig­ma­rin­gen, Urteil vom 31.01.2012 – VG 3 K 3895/​10; VGH Baden-Würt­tem­berg, Urteil vom 02.08.2012 – VGH 2 S 786/​12): Nds. OVG, Beschluss vom 30.09.2009 – 5 LA 30/​08; Dawin, in: Kuge­le, Hrsg., BBesG – Kom­men­tar zum Bun­des­be­sol­dungs­ge­setz, 1. Aufl.2011, § 70 Rn. 8; Plog/​Wiedow, BBG, Stand: 2010, § 69 BBesG Rn. 13; Vogel­ge­sang, in: Fürst, GKÖD Bd. I, Stand: 2010, § 30 SG Rn. 2[]
  26. BVerwG, Urteil vom 17.06.2004 – 2 C 50.02, BVerw­GE 121, 103, 105 = Buch­holz 232 § 79 BBG Nr. 123 S. 9[]
  27. BVerwG, Urteil vom 12.09.2013 – 5 C 33.12, Rn. 18[]
  28. VMBl 2007 S. 57[]
  29. VMBl S. 302[]
  30. VMBl S. 454[]
  31. BVerwG, Urteil vom 27.11.2003 – 2 C 38.02, BVerw­GE 119, 265, 268 = Buch­holz 240 § 69 BBesG Nr. 6 S. 4, 7[]
  32. VMBl S. 150[]
  33. BVerwG, Urteil vom 27.11.2003, a.a.O. S. 268 f.[][]
  34. BGBl I S. 1434[]
  35. BGBl I S. 678[]
  36. BVerwG, Urteil vom 24.03.1982 – 6 C 95.79, BVerw­GE 65, 184, 185 = Buch­holz 238.4 § 30 SG Nr. 6 S. 8, 9[]
  37. BVerwG, Urtei­le vom 24.02.1982 – 6 C 8.77, BVerw­GE 65, 87, 90 = Buch­holz 238.4 § 30 SG Nr. 5 S. 1, 4; und vom 27.11.2003, a.a.O. S. 267[]
  38. vgl. BT-Drs. 2/​1993 vom 29.12.1955, S. 11, 62, 65[]
  39. vgl. BVerwG, Urteil vom 24.02.1982, a.a.O.[]
  40. BVerwG, Urtei­le vom 30.05.1996 – 2 C 3.95, Buch­holz 236.1 § 30 SG Nr. 7, vom 22.03.2001 – 2 C 36.00, Buch­holz 240 § 69 BBesG Nr. 4; und vom 27.11.2003 – 2 C 38.02, BVerw­GE 119, 265, 266 f. = Buch­holz 240 § 69 BBesG Nr. 6 S. 4, 7[]
  41. BVerwG, Urteil vom 27.11.2003, a.a.O. S. 268[]
  42. BVerwG, Urteil vom 27.11.2003, a.a.O. S. 266; vgl. fer­ner etwa OVG NRW, Urteil vom 02.07.2007 – 1 A 5162/​05[]
  43. BVerwG, Urteil vom 27.11.2003 – a.a.O. S. 268[]
  44. BVerfG, Urteil vom 28.02.2007 – 1 BvL 5/​03, BVerfGE 117, 316 Rn. 35; Beschluss vom 27.02.2009 – 1 BvR 2982/​07NJW 2009, 1733 Rn. 10[]
  45. vgl. auch BVerwG, Urteil vom 10.10.2013 – 5 C 32.12[]