Rechts­schutz gegen den neu­en Pro­fes­so­ren-Kol­le­gen

Ein medi­zi­ni­scher Hoch­schul­leh­rer kann sich nicht mit der Behaup­tung gegen die Beru­fung eines wei­te­ren Pro­fes­sors wen­den, durch des­sen künf­ti­ge Tätig­keit wer­de sein Anspruch auf amts­an­ge­mes­se­ne Beschäf­ti­gung und Wis­sen­schafts­frei­heit beein­träch­tigt. Etwai­ge Schmä­le­run­gen sei­nes Tätig­keits­fel­des im Bereich der Kran­ken­ver­sor­gung kön­nen sich regel­mä­ßig erst aus nach­fol­gen­den Orga­ni­sa­ti­ons­maß­nah­men des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums erge­ben.

Rechts­schutz gegen den neu­en Pro­fes­so­ren-Kol­le­gen

Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Würt­tem­berg, Beschluss vom 3. Febru­ar 2010 – 9 S 2586/​90