Rechts­schutz gegen die ein­ge­stell­te Sicher­heits­über­prü­fung

Das Si­cher­heits­über­prü­fungs­ge­setz gibt kei­nen An­spruch dar­auf, dass ei­ne von ei­ner kon­kret be­ab­sich­tig­ten Be­trau­ung mit ei­ner si­cher­heits­emp­find­li­chen Tä­tig­keit un­ab­hän­gi­ge Si­cher­heits­über­prü­fung durch­ge­führt wird 1.

Rechts­schutz gegen die ein­ge­stell­te Sicher­heits­über­prü­fung

Zwar kann grund­sätz­lich auch die Ent­schei­dung, mit der eine Sicher­heits­über­prü­fung – hier: eine erwei­ter­te Sicher­heits­über­prü­fung mit Sicher­heits­er­mitt­lun­gen (Ü 3) – ohne Fest­stel­lung in der Sache ein­ge­stellt wird, mit dem Antrag auf gericht­li­che Ent­schei­dung ange­foch­ten wer­den 2. Da der Antrag­stel­ler im hier ent­schie­de­nen Fall jedoch im Zeit­punkt der Ein­stel­lung des Ver­fah­rens und seit­her nur bis zur Höhe einer erwei­ter­ten Sicher­heits­über­prü­fung (Ü 2) ein­ge­setzt ist und die Betrau­ung mit einer sicher­heits­emp­find­li­chen Tätig­keit, die eine höhe­re Sicher­heits­stu­fe erfor­dern wür­de, nicht beab­sich­tigt ist, ist er durch die Ein­stel­lung des Ü3-Ver­fah­rens nicht beschwert.

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 28. Sep­tem­ber 2017 – 1 WB 29.16

  1. vgl. BVer­wG, Be­schluss vom 21. Ju­li 2016 – 1 WB 35.15 – Buch­holz 402.8 § 5 SÜG Nr. 30 LS 1 und Rn. 25[]
  2. vgl. BVerwG, Beschlüs­se vom 26.06.2007 – 1 WB 37.06, Rn. 27; und vom 21.03.2013 – 1 WB 67.11, NVwZ-RR 2013, 923 Rn. 18[]