Tä­tig­keits­zu­wei­sung für ein bis­her frei­ge­stell­tes Per­so­nal­rats­mit­glied

Mit­glie­dern des Per­so­nal­rats steht auf­grund Per­so­nal­ver­tre­tungs­rechts kein An­spruch auf eine be­stimm­te Ver­wen­dung nach Be­en­di­gung ihrer Frei­stel­lung zu.

Tä­tig­keits­zu­wei­sung für ein bis­her frei­ge­stell­tes Per­so­nal­rats­mit­glied

Nach dem Ende der Frei­stel­lung hat der Diensther über die wei­te­re Ver­wen­dung des Per­so­nal­rats­mit­glieds unter Beach­tung des per­so­nal­ver­tre­tungs­recht­li­chen Benach­tei­li­gungs­ver­bots (§§ 8, 107 Satz 1 BPers­VG), wel­ches als Rechts­ge­dan­ke in den Rege­lun­gen des Ber­li­ner Per­so­nal­ver­tre­tungs­ge­set­zes ent­hal­ten ist (vgl. ins­be­son­de­re §§ 10, 42 bis 44 Bln­Pers­VG), zu ent­schei­den. Dabei ist das Mit­glied des Per­so­nal­rats gemäß § 43 Abs. 1 Satz 4 Bln­Pers­VG in jedem Fall vor Über­tra­gung einer nied­ri­ger zu bewer­ten­den Tätig­keit geschützt 1.

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 2. Mai 2012 – 6 PB 26.11

  1. vgl. BVerwG, Beschluss vom 09.07.2008 – 6 PB 12.08, Buch­holz 251.2 § 43 Bln­Pers­VG Nr. 6 Rn. 4[]