Begrün­dung einer Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und die Anla­gen

Eine unzu­rei­chen­de Sub­stan­ti­ie­rung folgt bereits dar­aus, dass die in der Ver­fas­sungs­be­schwer­de­schrift zu erbrin­gen­de Begrün­dungs­leis­tung nicht durch die Vor­la­ge von Anla­gen oder auch deren Hin­ein­ko­pie­ren in den Text der Ver­fas­sungs­be­schwer­de ersetzt wer­den kann, weil es nicht Auf­ga­be des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ist, sich das Rele­van­te aus den maß­geb­li­chen Unter­la­gen her­aus­zu­su­chen 1.

Begrün­dung einer Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und die Anla­gen

Dem Beschwer­de­vor­brin­gen muss sich eine eigen­stän­di­ge, hin­rei­chend sub­stan­ti­ier­te ver­fas­sungs­recht­li­che Ein­ord­nung des kon­kre­ten Ein­zel­falls ent­neh­men las­sen.

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 20. Febru­ar 2019 – 2 BvR 280/​19

  1. vgl. BVerfGE 80, 257, 263; 83, 216, 228; 131, 66, 82[]