Der Amts­haf­tungs­an­spruch des Bun­des gegen das Land

Schä­digt ein Lan­des­be­diens­te­ter in Aus­füh­rung der Bun­des­auf­trags­ver­wal­tung den Bund, schließt Art. 104a Abs. 2 und Abs. 5 Satz 1, Halb­satz 2 GG die Gel­tend­ma­chung eines Scha­dens­er­satz­an­spruchs gegen das Land gemäß § 839 Abs. 1 Satz 1 BGB i.V.m. Art. 34 Satz 1 GG nicht aus, wenn der Bund geschütz­ter Drit­ter der ver­letz­ten Amts­pflicht ist.

Der Amts­haf­tungs­an­spruch des Bun­des gegen das Land

Zutref­fend hat das Land­ge­richt ange­nom­men, dass die Vor­aus­set­zun­gen für einen Scha­dens­er­satz­an­spruch der Klä­ge­rin gegen den Beklag­ten aus § 839 Abs. 1 Satz 1 BGB i.V.m. Art. 34 Satz 1 GG erfüllt sind. Ins­be­son­de­re ist es rich­tig, dass die Klä­ge­rin geschütz­ter Drit­ter im Sin­ne des § 839 Abs. 1 Satz 1 BGB der durch den Bediens­te­ten des Beklag­ten ver­letz­ten Amts­pflicht war. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des erken­nen­den Bun­des­ge­richts­hofs kann auch eine juris­ti­sche Per­son des öffent­li­chen Rechts Drit­ter im Sin­ne die­ser Vor­schrift sein. Dies setzt vor­aus, dass ihr der für die haft­pflich­ti­ge Behör­de tätig gewor­de­ne Beam­te bei der Erle­di­gung sei­ner Dienst­ge­schäf­te in einer Wei­se gegen­über­tritt, wie sie für das Ver­hält­nis zwi­schen ihm und sei­nem Dienst­herrn einer­seits und dem Staats­bür­ger ande­rer­seits cha­rak­te­ris­tisch ist 1. Das ist vor­lie­gend der Fall. Die durch den Bediens­te­ten des Beklag­ten ver­letz­te Amts­pflicht, das Müll­fahr­zeug so zu hand­ha­ben, dass frem­de Sachen nicht beschä­digt wer­den, gilt gegen­über juris­ti­schen Per­so­nen des öffent­li­chen Rechts in glei­cher Wei­se wie gegen­über pri­va­ten Eigen­tü­mern. Zudem war es Zufall, dass von dem schä­di­gen­den Ereig­nis ein im Eigen­tum der Klä­ge­rin ste­hen­des Fahr­zeug betrof­fen wur­de und nicht das­je­ni­ge eines Pri­va­ten.

Dass das beklag­te Land für den von einem Bediens­te­ten der Auto­bahn­meis­te­rei schuld­haft ver­ur­sach­ten Ver­kehrs­un­fall dem Bund als Eigen­tü­mer des beschä­dig­ten (Bundeswehr-)Fahrzeugs nach § 839 BGB i.V.m. Art. 34 GG Scha­dens­er­satz zu leis­ten hat, steht nicht in Wider­spruch zu Art. 104a Abs. 2 GG, wonach dann, wenn – wie hier bei der Ver­wal­tung der Bun­des­au­to­bah­nen (Art. 90 Abs. 2 GG) – die Län­der im Auf­trag des Bun­des han­deln, der Bund die sich hier­aus erge­ben­den Aus­ga­ben trägt. Es steht wei­ter im Ein­klang mit Art. 104a Abs. 5 Satz 1 Halb­satz 2 GG, wonach Bund und Län­der im Ver­hält­nis zuein­an­der für eine ord­nungs­ge­mä­ße Ver­wal­tung haf­ten.

Vom Bund nach Art. 104a Abs.2 GG zu tra­gen­de Aus­ga­ben sind ledig­lich die soge­nann­ten Zweck­aus­ga­ben. Ihre hier­von zu unter­schei­den­den Ver­wal­tungs­aus­ga­ben tra­gen dem­ge­gen­über, wie sich aus Art. 104a Abs. 5 Satz 1, Halb­satz 1 GG ergibt, die Län­der selbst, auch soweit sie bei Wahr­neh­mung von Auf­ga­ben der Auf­trags­ver­wal­tung anfal­len 2.

Im All­ge­mei­nen wer­den den Ver­wal­tungs­aus­ga­ben die Kos­ten für die Unter­hal­tung und den Betrieb des admi­nis­tra­ti­ven Appa­rats, also Per­so­nal­kos­ten und Aus­ga­ben für Dienst­ge­bäu­de, Gerä­te, Fahr­zeu­ge, Nach­rich­ten­mit­tel sowie für Geschäfts­be­dürf­nis­se, wel­che die Tätig­keit der Ver­wal­tung ermög­li­chen, zuge­rech­net. Dage­gen wer­den als Zweck­aus­ga­ben die Kos­ten ange­se­hen, die bei der Ver­wirk­li­chung des Ver­wal­tungs­zwecks ent­ste­hen; sie wer­den durch die "Erfül­lung der eigent­li­chen Sach­auf­ga­ben" ver­ur­sacht 3. Hier­bei han­delt es sich um die Aus­ga­ben, die durch die Wahr­neh­mung kon­kre­ter Ver­wal­tungs­auf­ga­ben ent­ste­hen und unmit­tel­bar der För­de­rung des jewei­li­gen Sach­an­lie­gens die­nen sol­len 4. Aus dem letzt­ge­nann­ten Erfor­der­nis und aus der in Art. 104a Abs. 5 Satz 1, Halb­satz 2 GG ent­hal­te­nen Rege­lung, dass Bund und Län­der ein­an­der für eine ord­nungs­ge­mä­ße Ver­wal­tung haf­ten, wird abge­lei­tet, dass Aus­ga­ben, die durch die feh­ler­haf­te Wahr­neh­mung der Ver­wal­tungs­tä­tig­keit erwach­sen, unab­hän­gig davon, ob Aus­gangs­punkt die Aus­füh­rung einer kon­kre­ten, auf die För­de­rung des Sach­an­lie­gens gerich­te­ten Maß­nah­me war, nicht – nach Art. 104a Abs. 2 GG vom Bund zu tra­gen­de – Zweck­aus­ga­ben dar­stel­len, son­dern Ver­wal­tungs­kos­ten, die die aus­füh­ren­de Kör­per­schaft zu tra­gen hat 5. Hier­nach wären die Auf­wen­dun­gen für Scha­dens­er­satz­leis­tun­gen, die, wie im vor­lie­gen­den Fall, auf­grund von Pflicht­ver­let­zun­gen von Lan­des­be­diens­te­ten zu erbrin­gen sind, stets den Ver­wal­tungs­aus­ga­ben zuzu­rech­nen, die dem Beklag­ten ohne Erstat­tungs­mög­lich­keit durch die Klä­ge­rin zur Last fal­len.

Der Bun­des­ge­richts­hof zwei­felt aller­dings dar­an, ob die­se begriff­li­che Zuord­nung rich­tig ist. Auf­wen­dun­gen, die – wie hier die Abfall­ent­sor­gung auf dem Auto­bahn­rast­platz – infol­ge der Aus­füh­rung einer kon­kre­ten, auf die Erfül­lung der Auf­ga­ben der Auf­trags­ver­wal­tung gerich­te­ten Maß­nah­me ent­ste­hen, sind der Sache nach auf die Ver­wirk­li­chung des jewei­li­gen Sach­an­lie­gens gerich­tet, auch wenn der Zweck auf­grund einer Pflicht­ver­let­zung des han­deln­den Bediens­te­ten ver­fehlt wird. Dann aber liegt es nahe, auch die­se Auf­wen­dun­gen unter den Begriff der Zweck­aus­ga­ben zu sub­su­mie­ren 6.

Hier­für spricht wei­ter­hin, dass die Zuord­nung auch sol­cher Aus­ga­ben zu den Ver­wal­tungs­kos­ten in einem Wer­tungs­wi­der­spruch zur Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts stün­de. Danach kann sich bei nicht ord­nungs­ge­mä­ßer Ver­wal­tung unmit­tel­bar aus Art. 104a Abs. 5 Satz 1, Halb­satz 2 GG ein Scha­dens­er­satz­an­spruch der geschä­dig­ten staat­li­chen Kör­per­schaft (Bund oder Land) erge­ben, der ent­ge­gen der Auf­fas­sung der Revi­si­on nicht auf ein soge­nann­tes Len­kungs­ver­sa­gen der Regie­run­gen und der Par­la­men­te beschränkt ist, son­dern auch dann vor­lie­gen kann, wenn ein­zel­ne Ver­wal­tungs­hand­lun­gen feh­ler­haft vor­ge­nom­men wer­den 7. In Erman­ge­lung eines die Ein­zel­hei­ten regeln­den, in Art. 104a Abs. 5 Satz 2 GG vor­ge­se­he­nen Geset­zes kommt ein sol­cher Anspruch aller­dings nur bei vor­sätz­li­chen und – mög­li­cher­wei­se – grob fahr­läs­si­gen Pflicht­ver­let­zun­gen in Betracht 8.

Wären Aus­ga­ben der vor­lie­gen­den Art, die der Erfül­lung der eigent­li­chen Sach­auf­ga­be nicht dien­lich sind, nicht als Zweck­aus­ga­ben zu qua­li­fi­zie­ren, son­dern den (all­ge­mei­nen) Ver­wal­tungs­kos­ten zuzu­rech­nen, müss­ten die Län­der auch die auf ein leicht fahr­läs­si­ges Fehl­ver­hal­ten ihrer Bediens­te­ten zurück­zu­füh­ren­den (Mehr-)Kosten zu tra­gen haben, obgleich ein Scha­dens­er­satz­an­spruch des Bun­des nicht begrün­det wäre. Damit wür­den aber die nach der vor­zi­tier­ten Recht­spre­chung bestehen­den Beschrän­kun­gen der Scha­dens­er­satz­ver­pflich­tung der Län­der nach Art. 104a Abs. 5 Satz 1, Halb­satz 2 GG im Bereich der Auf­trags­ver­wal­tung in wesent­li­chem Umfang leer­lau­fen. Denn eine "Schä­di­gung" des Bun­des in die­sem Zusam­men­hang wird in der Regel in der zweck­wid­ri­gen Aus­füh­rung die­ser Ver­wal­tung durch die Län­der und den dar­aus erwach­se­nen Mehr­aus­ga­ben bestehen.

Jedoch kann in der vor­lie­gen­den Fall­ge­stal­tung im Ergeb­nis auf sich beru­hen, ob Auf­wen­dun­gen, die infol­ge der feh­ler­haf­ten Aus­füh­rung einer kon­kre­ten, auf die Erfül­lung der Auf­ga­ben der Auf­trags­ver­wal­tung gerich­te­ten Maß­nah­me ent­ste­hen, den – von vorn­her­ein den Län­dern anzu­las­ten­den – Ver­wal­tungs­kos­ten oder den – grund­sätz­lich nach Art. 104a Abs. 2 GG vom Bund aus­zu­glei­chen­den – Zweck­aus­ga­ben zuzu­ord­nen sind. Denn auch in letz­te­rem Fall kann sich das beklag­te Land gegen­über der kla­gen­den Bun­des­wehr­ver­wal­tung nicht dar­auf beru­fen, dass auch unnüt­ze, die Erfül­lung der Sach­auf­ga­be ver­feh­len­de Zweck­aus­ga­ben nach Art. 104a Abs. 2 GG vom Bund zu tra­gen sind. Denn vor­lie­gend hat das Land die­se Kos­ten jeden­falls des­halb zu tra­gen, weil es dem Bund gegen­über für die nicht ord­nungs­ge­mä­ße Ver­wal­tung aus­nahms­wei­se nach § 839 BGB i.V.m. Art. 34 GG zu haf­ten hat.

Art. 104a Abs. 5 Satz 1, Halb­satz 2 GG ist kei­ne die Haf­tung im Bund­Län­der­Ver­hält­nis abschlie­ßen­de Norm. Viel­mehr kön­nen dane­ben ande­re Anspruchs­grund­la­gen gel­tend gemacht wer­den 9. Dies betrifft ins­be­son­de­re § 839 Abs. 1 Satz 1 BGB i.V.m. Art. 34 Satz 1 GG, sofern, wie im vor­lie­gen­den Fall, die geschä­dig­te Kör­per­schaft im Ver­hält­nis zur schä­di­gen­den aus­nahms­wei­se geschütz­ter Drit­ter ist 10.

Auch ein­fach­ge­setz­li­che Bestim­mun­gen ste­hen einem Scha­dens­er­satz­an­spruch der Klä­ge­rin nach § 839 BGB i.V.m. Art. 34 GG nicht ent­ge­gen.

Eine Beschrän­kung der – auch: delik­ti­schen – Haf­tung des Beklag­ten auf Vor­satz und gro­be Fahr­läs­sig­keit, wie es bei zivil­recht­li­chen Auf­trags­ver­hält­nis­sen für gefahr­ge­neig­te Tätig­kei­ten in Betracht kommt 11 schei­det aus. Die Bun­des­auf­trags­ver­wal­tung durch die Län­der ist nicht mit einem bür­ger­lich­recht­li­chen Auf­trags­ver­hält­nis ver­gleich­bar. Ins­be­son­de­re besor­gen die Län­der kei­ne frem­den Geschäf­te. Viel­mehr haben sie ihre Zustän­dig­keit als selb­stän­di­ge Glie­der des Bun­des­staats. Das zwi­schen Bund und Län­dern inso­weit bestehen­de Zuord­nungs­ver­hält­nis ist eines eige­ner Art und ent­zieht sich einer Beur­tei­lung nach den Grund­sät­zen des bür­ger­li­chen Rechts 12.

Unbe­hel­flich ist des Wei­te­ren der Hin­weis auf § 4 Abs. 1 des für Dienst­un­fäl­le fort­gel­ten­den Geset­zes über die erwei­ter­te Zulas­sung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen bei Dienst- und Arbeits­un­fäl­len vom 7. Dezem­ber 1943 13. Nach die­ser Bestim­mung schei­det ein Regress­an­spruch der öffent­li­chen Ver­wal­tung, die Ver­sor­gungs­leis­tun­gen wegen eines Dienst­un­falls bei Teil­nah­me am all­ge­mei­nen Ver­kehr erbringt, gegen die zum Scha­dens­er­satz ver­pflich­te­te Ver­wal­tung aus. Die­se auf beam­ten­recht­li­che Ver­sor­gungs­leis­tun­gen begrenz­te Rege­lung kann auf ande­re Schä­den im Ver­hält­nis von Bund und Län­dern nicht ent­spre­chend ange­wen­det wer­den, weil sie eine Abwei­chung zu den durch Art. 104a GG bestimm­ten all­ge­mei­nen Finanz­be­zie­hun­gen im Bund­Län­der­Ver­hält­nis mit Aus­nah­me­cha­rak­ter dar­stellt.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 7. Novem­ber 2013 – III ZR 263/​12

  1. z.B. BGH, Urtei­le vom 05.06.2008 – III ZR 225/​07, BGHZ 177, 37 Rn. 11; vom 11.10.2007 – III ZR 301/​06, VersR 2008, 252 Rn. 15; und vom 12.12.2002 – III ZR 201/​01, BGHZ 153, 198, 201 jew. mwN[]
  2. allg. M., z.B. BVerwG, Urteil vom 27.01.2010 – 7 A 8.09; Heint­zen in v. Münch/​Kunig, GG, 6. Aufl., Art. 104a Rn. 37; Heun in Drei­er, GG, 2. Aufl., Art. 104a Rn. 16, 22, 35; Pieroth in Jarass/​Pieroth, GG, 11. Aufl., Art. 104a Rn. 4; Pro­kisch in Bon­ner Kom­men­tar zum Grund­ge­setz, Stand Mai 2003, Art. 104a Rn. 182; Siek­mann in Sachs, GG, 6. Aufl., Art. 104a Rn. 22; vgl. auch z.B. BVerw­GE 128, 99, 105; NVwZ 2009, 599 Rn. 11[]
  3. z.B. BVerwG, Buch­holz 11 Art. 120 GG Nr. 5, S. 2; Heint­zen aaO Rn.19; Hel­ler­mann in v. Mangoldt/​Klein/​Starck, Kom­men­tar zum GG, 6. Aufl., Art. 104a Rn. 144; Heun aaO Rn. 17; Pro­kisch aaO Rn. 71 f; Siek­mann aaO Rn. 9[]
  4. Heint­zen aaO; Hel­ler­mann aaO; Pro­kisch aaO Rn. 72; Siek­mann aaO; sie­he auch BVerwG aaO; BVerwG, Urteil vom 27.01.2010 und NVwZ aaO: "der Sach­auf­ga­be zure­chen­bar"[]
  5. Heint­zen aaO Rn. 54; Pro­kisch aaO Rn. 306; Siek­mann aaO Rn. 46; wohl auch Heun aaO Rn. 36; sie­he fer­ner Begrün­dung der Bun­des­re­gie­rung zum Finanz­re­form­ge­setz BT-Drucks. V/​2861, Rn. 123; aA Hel­ler­mann aaO Rn. 165, 181[]
  6. so auch Hel­ler­mann aaO; sie­he fer­ner Gegen­äu­ße­rung der Bun­des­re­gie­rung zur Stel­lung­nah­me des Bun­des­rats zum Finanz­re­form­ge­setz, BT-Drucks. V/​2861, S. 94[]
  7. so auch BVerfGE 116, 271, 319 ff; 127, 165, 204 f; aA Stel­kens in Här­tel, Hand­buch Föde­ra­lis­mus – Föde­ra­lis­mus als demo­kra­ti­sche Rechts­ord­nung und Rechts­kul­tur in Deutsch­land, Euro­pa und der Welt, 2012, S. 425, 453 Rn. 75 f; ders., Die Haf­tung im Bund­Län­der­Ver­hält­nis nach Art. 104a Abs. 5 Satz 1 Halb­satz 2 GG unter beson­de­rer Berück­sich­ti­gung der Bun­des­fern­stra­ßen­ver­wal­tung in Berich­te der Bun­des­an­stalt für Stra­ßen­we­sen, Heft 28, S. 35, 43 ff[]
  8. nur bei Vor­satz: BVerw­GE 104, 29, 33 f; gro­be Fahr­läs­sig­keit genügt: BVerw­GE 96, 45, 58; offen gelas­sen in z.B. BVerw­GE 128, 99, 105 mwN[]
  9. Heint­zen aaO Rn. 56; Pro­kisch aaO Rn. 308 a.E.; sie­he auch BVerw­GE 96, 45, 50, dort wer­den neben Art. 104a Abs. 5 Satz 1 Halb­satz 2 GG wei­te­re Anspruchs­grund­la­gen geprüft[]
  10. die­se Mög­lich­keit über­se­hen Pieroth in Jarass/​Pieroth, GG, 11. Aufl., Art. 104a Rn. 11; Siek­mann aaO Rn. 48[]
  11. vgl. z.B. OLG Hamm, NJW-RR 2001, 455, 456; OLG Frank­furt am Main, NJW 1998, 1232, 1233; sie­he auch BGH, Urtei­le vom 13.12.2004 – II ZR 17/​03, NJW 2005, 981; und vom 05.12.1983 – II ZR 252/​82, BGHZ 89, 153, 156 f zum Frei­stel­lungs­an­spruch von Ver­eins­mit­glie­dern bei Aus­füh­rung gefahr­ge­neig­ter Auf­trä­ge für den Ver­ein[]
  12. BVerw­GE 12, 253, 254[]
  13. RGBl. I S. 674[]