Der Flug­ha­ben­aus­bau und die Betei­li­gung der Flug­lärm­be­trof­fe­nen

Im luft­ver­kehrs­recht­li­chen Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren muss jeder be­tei­ligt wer­den und Ein­wen­dun­gen er­he­ben kön­nen, der durch Flug­lärm ab­wä­gungs­er­heb­lich be­trof­fen wer­den kann, weil sein Grund­stück in­ner­halb des Ein­wir­kungs­be­reichs des Flug­ha­fens liegt und weder aus tat­säch­li­chen noch aus recht­li­chen Grün­den aus­zu­schlie­ßen ist, dass ein zu sei­ner Be­trof­fen­heit füh­ren­des Flug­ver­fah­ren fest­ge­legt wird.

Der Flug­ha­ben­aus­bau und die Betei­li­gung der Flug­lärm­be­trof­fe­nen

Die Um­welt­ver­träg­lich­keits­prü­fung muss sich räum­lich auf den ge­sam­ten Ein­wir­kungs­be­reich des Flug­ha­fens er­stre­cken, in dem ab­wä­gungs­er­heb­li­che Aus­wir­kun­gen des Vor­ha­bens mög­lich sind.

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Abgren­zung des Aus­le­gungs­ge­biets

Gemäß § 10 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 LuftVG, § 73 Abs. 2 VwVfG ist der Plan – nach vor­he­ri­ger orts­üb­li­cher Bekannt­ma­chung (§ 73 Abs. 5 VwVfG) – in den Gemein­den aus­zu­le­gen, in denen sich das Vor­ha­ben aus­wirkt bzw. vor­aus­sicht­lich aus­wirkt. Jeder, des­sen Belan­ge durch das Vor­ha­ben berührt wer­den, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Aus­le­gungs­frist Ein­wen­dun­gen gegen den Plan erhe­ben (§ 10 Abs. 4 Satz 1 VwVfG). Auch im Rah­men der Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung ist die Öffent­lich­keit auf die­se Wei­se zu betei­li­gen (§ 9 Abs. 1 UVPG). Da die tat­säch­li­chen Aus­wir­kun­gen des Vor­ha­bens im Zeit­punkt der Plan­fest­stel­lung nicht fest­ste­hen, ist für die Bestim­mung der Gemein­den, in denen der Plan aus­zu­le­gen ist, eine Pro­gno­se erfor­der­lich [1]. Anders als für die Abwä­gung [2] kann sich die­se Pro­gno­se nicht auf die Betrach­tung bestimm­ter Flug­rou­ten beschrän­ken, die Art und Aus­maß der zu erwar­ten­den Betrof­fen­hei­ten in der für die Abwä­gung rele­van­ten Grö­ßen­ord­nung rea­lis­tisch abbil­den. Die Flug­ver­fah­ren wer­den nicht zusam­men mit der Ent­schei­dung über die Anle­gung oder den Aus­bau des Flug­ha­fens im Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren, son­dern in einem geson­der­ten Ver­fah­ren vom BAF auf der Grund­la­ge von Vor­ar­bei­ten der DFS durch Rechts­ver­ord­nung fest­ge­legt (§ 32 Abs. 4 Nr. 8, Abs. 4c LuftVG, § 27a Abs. 2 Satz 1 LuftVO). Müs­sen die Flug­ver­fah­ren für ein neu­es Bahn­sys­tem fest­ge­legt wer­den, kann dies erst nach der Plan­fest­stel­lung der neu­en Bah­nen gesche­hen; auch nach Inbe­trieb­nah­me des Bahn­sys­tems kön­nen die Flug­ver­fah­ren geän­dert wer­den. Die Ermitt­lung der Lärm­be­trof­fen­hei­ten und ande­rer Aus­wir­kun­gen des Flug­be­triebs im Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren ist des­halb sys­tem­im­ma­nent mit der Unsi­cher­heit behaf­tet, dass die Flug­rou­ten für die An- und Abflü­ge nicht fest­ste­hen [3]. In einer sol­chen Situa­ti­on muss im Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren jeder betei­ligt wer­den und Ein­wen­dun­gen erhe­ben kön­nen, der durch Flug­lärm abwä­gungs­er­heb­lich betrof­fen wer­den kann, weil sein Grund­stück inner­halb des Ein­wir­kungs­be­reichs des Flug­ha­fens liegt und weder aus tat­säch­li­chen noch aus recht­li­chen Grün­den aus­zu­schlie­ßen ist, dass ein zu sei­ner Betrof­fen­heit füh­ren­des Flug­ver­fah­ren fest­ge­legt wird. Soweit es um das sub­jek­ti­ve Recht auf feh­ler­freie Abwä­gung der eige­nen Belan­ge geht, ist eine Reprä­sen­ta­ti­on durch exem­pla­risch ermit­tel­te ande­re Betrof­fe­ne nicht mög­lich. Das sub­jek­ti­ve Recht steht jedem Ein­zel­nen zu, des­sen schutz­wür­di­ge Belan­ge mehr als gering­fü­gig betrof­fen wer­den kön­nen. Inso­weit gilt für die Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung nichts ande­res als für die Kla­ge­be­fug­nis [4]. Der Plan muss in allen Gemein­den aus­ge­legt wer­den, in denen abwä­gungs­er­heb­li­che Betrof­fen­hei­ten mög­lich sind.

Die Abgren­zung des Aus­le­gungs­ge­biets hängt nicht nur von den Flug­rou­ten und deren Bele­gung, son­dern auch davon ab, wie die Schwel­le zur Abwä­gungs­er­heb­lich­keit von Flug­lärm zu bestim­men ist. Ob die Abwä­gungs­er­heb­lich­keit von Lärm­be­ein­träch­ti­gun­gen, die einen Leq(3), Tag = 55 dB(A) nicht errei­chen, von vorn­her­ein ver­neint wer­den kann, ist zwei­fel­haft. Der Beklag­te hat dies im Plan­fest­stel­lungs­be­schluss jedoch auch nicht getan. Er hat, soweit es um Flug­lärm geht, als vor­aus­sicht­lich betrof­fen alle Berei­che defi­niert, die inner­halb der Leq(3), Tag = 55 dB(A)-Kontur oder inner­halb des Unter­su­chungs­raums Mensch der Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung lie­gen. Der Unter­su­chungs­raum Mensch umschließt in einem Recht­eck die 55 dB(A)-Kontur, er geht ins­be­son­de­re in sei­ner Längs­aus­deh­nung über die­se Kon­tur hin­aus. Für 111 inner­halb des Unter­su­chungs­raums Mensch gele­ge­ne Immis­si­ons­or­te sind die Ände­run­gen des Dau­er­schall­pe­gels ermit­telt wor­den. Für Immis­si­ons­or­te am äußers­ten Rand des Unter­su­chungs­raums Mensch haben sich Dau­er­schall­pe­gel bis hin­ab zu einem Leq(3), Tag = 50 dB(A) und ver­ein­zelt sogar dar­un­ter erge­ben. Auch die­se Belas­tun­gen hat der Beklag­te in die Abwä­gung ein­be­zo­gen. Aus­ge­hend von die­sen Kri­te­ri­en für die Abwä­gungs­er­heb­lich­keit des Flug­lärms – das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat die Abwä­gung in sei­nem Urteil vom 16.03.2006 [5] inso­weit nicht bean­stan­det – kann jeden­falls für Tel­tow, ver­mut­lich auch für Klein­mach­now, mög­li­cher­wei­se dar­über hin­aus für ein­zel­ne wei­te­re Gemein­den nicht aus­ge­schlos­sen wer­den, dass bei von der Grob­pla­nung abwei­chen­den Flug­ver­fah­ren jeden­falls Tei­le des Gemein­de­ge­biets von abwä­gungs­er­heb­li­chem Flug­lärm betrof­fen wer­den. Die Plan­un­ter­la­gen hät­ten auch in die­sen Gemein­den aus­ge­legt wer­den müs­sen.

Die genaue Abgren­zung des Aus­le­gungs­ge­biets kann offen blei­ben. Es kann auch davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass sich die Klä­ger, in deren Gemein­den der Plan aus­ge­legt war, auf die feh­len­de Betei­li­gung der Öffent­lich­keit in ande­ren Gemein­den beru­fen kön­nen. Denn gemäß § 10 Abs. 8 Satz 2 Halbs. 2 LuftVG, § 1 VwVfGBbg i.V.m. § 46 VwVfG kann die Auf­he­bung eines Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses nicht allein wegen einer Ver­let­zung von Ver­fah­rens­vor­schrif­ten bean­sprucht wer­den, wenn offen­sicht­lich ist, dass die Ver­let­zung die Ent­schei­dung in der Sache nicht beein­flusst hat. Ergeb­nis­re­le­vanz in die­sem Sin­ne liegt vor, wenn nach den Umstän­den des Fal­les die kon­kre­te Mög­lich­keit besteht, dass ohne den Ver­fah­rens­feh­ler eine ande­re Ent­schei­dung getrof­fen wor­den wäre; eine nur abs­trak­te Mög­lich­keit einer ande­ren Ent­schei­dung genügt nicht [6].

Aus­ge­hend von dem Abwä­gungs­kon­zept, das dem Lan­des­ent­wick­lungs­plan Flug­ha­fen­stand­ort­ent­wick­lung (LEP FS) vom 28.10.2003 [7] und der Zulas­sung des Vor­ha­bens im Plan­fest­stel­lungs­be­schluss vom 13.08.2004 zugrun­de liegt, und der im Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren erfolg­ten Betei­li­gung der Öffent­lich­keit – für den LEP FS 2003 war eine Umwelt­prü­fung mit Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung noch nicht erfor­der­lich [8] – kann aus­ge­schlos­sen wer­den, dass der Aus­bau des Flug­ha­fens nach einer Betei­li­gung der Öffent­lich­keit in Tel­tow und den in Betracht kom­men­den wei­te­ren Gemein­den nicht zuge­las­sen wor­den wäre oder die Abwä­gung der in Betracht kom­men­den Bahn­kon­fi­gu­ra­tio­nen zu einem ande­ren Ergeb­nis geführt hät­te. Die Ent­schei­dung über die Wahl des Flug­ha­fen­stand­orts ist im LEP FS 2003 getrof­fen wor­den [9]. Für den Ver­gleich mit dem bestehen­den Ber­li­ner Flug­ha­fen­sys­tem waren im Rah­men der Lan­des­pla­nung die Betrof­fen­hei­ten inner­halb der nach dem Gesetz zum Schutz gegen Flug­lärm i.d.F. der Bekannt­ma­chung vom 30.03.1971 [10] berech­ne­ten 62 dB(A)-Kontur maß­ge­bend [11]. Das Gebiet, in dem der Plan aus­ge­legt war, umschließt – mit Aus­nah­me der Gemein­de Tel­tow, in der der Plan nicht aus­ge­legt war – die mög­li­chen 62 dB(A)-Konturen; es geht in wei­ten Tei­len sogar deut­lich dar­über hin­aus. Die für die Grob­pla­nung der Flug­rou­ten berech­ne­te 62 dB(A)-Kontur hat eine Längs­aus­deh­nung von etwa 27 km; sie ist im Wes­ten län­ger als im Osten. Die Plan­un­ter­la­gen waren im Nord­wes­ten des Flug­ha­fens u.a. im Amt Lud­wigs­fel­de Land, dem u.a. die Gemein­den Ahrens­dorf, Groß­bee­ren und Osdorf ange­hör­ten, im Amt Stahns­dorf und im Ber­li­ner Bezirk Tem­pel­hof-Neu­kölln, im Nord­os­ten im groß­flä­chi­gen Ber­li­ner Bezirk Trep­tow-Köpe­nick, im Amt Rüders­dorf und in der Gemein­de Wol­ters­dorf, im Süd­os­ten in den Ämtern Grün­hei­de, Spreen­ha­gen, Unte­res Dah­me­land und Mit­ten­wal­de, in der Stadt Königs Wus­ter­hau­sen und der Gemein­de Wildau und im Süd­wes­ten in den Ämtern Zos­sen, Rangsdorf, Treb­bin und Lud­wigs­fel­de-Land mit den Gemein­den Gens­ha­gen, Grö­ben, Ker­zen­dorf, Löwen­bruch, Sie­then und Wiet­stock aus­ge­legt. Betei­ligt wur­de die Öffent­lich­keit mit­hin nicht nur in einem lang­ge­zo­ge­nen Gebiet, das die für die Grob­pla­nung der Flug­rou­ten ermit­tel­ten Betrof­fen­hei­ten abdeckt; das Aus­le­gungs­ge­biet erstreck­te sich viel­mehr im Nor­den bis an die nörd­li­che Gren­ze der Ber­li­ner Bezir­ke Tem­pel­hof-Neu­kölln und Trep­tow-Köpe­nick, im Süden bis nach Mit­ten­wal­de und Zos­sen. Ledig­lich Tei­le des west­li­chen Sied­lungs­ge­biets von Tel­tow könn­ten bei von der Grob­pla­nung abwei­chen­den Flug­rou­ten inner­halb einer 62 dB(A)-Kontur lie­gen. Ange­sichts der erheb­li­chen Tole­ran­zen, mit denen der Trä­ger der Lan­des­pla­nung bei dem Ver­gleich der Lärm­be­trof­fen­hei­ten mit dem bestehen­den Ber­li­ner Flug­ha­fen­sys­tem gear­bei­tet hat [12], hät­ten die­se Betrof­fen­hei­ten weder das Abwä­gungs­er­geb­nis des Trä­gers der Lan­des­pla­nung noch die Durch­set­zung des ziel­för­mig fest­ge­leg­ten Stand­orts in der fach­pla­ne­ri­schen Abwä­gung des Beklag­ten in Fra­ge stel­len kön­nen. Die übri­gen Gemein­den, in denen der Plan mög­li­cher­wei­se zusätz­lich hät­te aus­ge­legt wer­den müs­sen, lie­gen unab­hän­gig von den Flug­rou­ten weit außer­halb der mög­li­chen 62 dB(A)-Konturen am äußers­ten Rand des mög­li­chen Ein­wir­kungs­be­reichs.

Für den Ver­gleich mit den Alter­na­tiv­stand­or­ten Spe­ren­berg und Jüter­bog hat der Trä­ger der Lan­des­pla­nung es bei der Fest­stel­lung belas­sen, dass auf­grund der gerin­gen Besied­lungs­dich­te des äuße­ren Ent­wick­lungs­raums ein Neu­bau­stand­ort zu einer deut­lich gerin­ge­ren Anzahl von Betrof­fe­nen wür­de füh­ren kön­nen als ein Stand­ort im dich­ter besie­del­ten enge­ren Ver­flech­tungs­raum (Nr. 5.2 zu Z 1 LEP FS 2003). Dem hat er ent­ge­gen­ge­hal­ten, dass ein stadt­fer­ne­rer Stand­ort die hoch zu gewich­ten­den Kri­te­ri­en der Nähe zum Haupt­auf­kom­mens­ge­biet, der Ver­kehrs­an­bin­dung und der Schaf­fung wirt­schaft­li­cher Ent­wick­lungs­po­ten­tia­le in deut­lich gerin­ge­rem Maße erfül­len könn­te als ein stadt­na­her Stand­ort wie Schö­ne­feld (Nr. 6 zu Z 1 LEP FS 2003) [13]. Dass das Ergeb­nis der Abwä­gung des Trä­gers der Lan­des­pla­nung oder die Durch­set­zung des ziel­för­mig fest­ge­leg­ten Stand­orts in der fach­pla­ne­ri­schen Abwä­gung des Beklag­ten hät­te in Fra­ge gestellt wer­den kön­nen, wenn auch die Öffent­lich­keit in Tel­tow, Klein­mach­now und gege­be­nen­falls wei­te­ren mög­li­cher­wei­se betrof­fe­nen Gemein­den betei­ligt wor­den wäre, kann aus­ge­schlos­sen wer­den. Die raum­pla­ne­ri­sche Ein­ord­nung des Stand­orts als Stand­ort im dich­ter besie­del­ten enge­ren Ver­flech­tungs­be­reich, aber außer­halb des Ver­dich­tungs­be­reichs hät­te sich durch die Betei­li­gung der Öffent­lich­keit in wei­ter ent­fern­ten Gemein­den nicht ver­än­dert. Für die fach­pla­ne­ri­sche Abwä­gung hat der Beklag­te in ers­ter Linie auf die Betrof­fen­hei­ten inner­halb des Tag- und des Nacht­schutz­ge­biets abge­stellt [14]. Die Anzahl der nur abwä­gungs­er­heb­lich Betrof­fe­nen und die Flä­che des inso­weit betrof­fe­nen Gebiets hat er nicht ermit­teln las­sen. Ange­sichts der hohen Gewich­tung der schwe­ren Betrof­fen­hei­ten hät­te eine zusätz­li­che Betei­li­gung wei­te­rer mög­li­cher­wei­se am unte­ren Ran­de der Abwä­gungs­er­heb­lich­keit Betrof­fe­ner das Abwä­gungs­er­geb­nis nicht ver­än­dern kön­nen. Die Öffent­lich­keit in den genann­ten Gemein­den muss­te im Übri­gen nicht betei­ligt wer­den, weil sich ihre Betrof­fen­heit mit den aus­ge­hend von der Grob­pla­nung der Flug­rou­ten ermit­tel­ten Betrof­fen­hei­ten kumu­liert hät­te, son­dern weil bei der Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung alter­na­ti­ven Flug­rou­ten­ge­stal­tun­gen und damit alter­na­ti­ven Betrof­fen­hei­ten Rech­nung getra­gen wer­den muss­te. Die neu­en Ein­wen­der hät­ten kei­ne ande­ren Betrof­fen­hei­ten als die im Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren betei­lig­ten Ein­wen­der gel­tend machen kön­nen. Zusätz­lich hät­ten sie ledig­lich gel­tend machen kön­nen, die Plan­fest­stel­lungs­be­hör­de müs­se Vor­ga­ben für die Fest­le­gung der Flug­ver­fah­ren prü­fen, um die Abge­wo­gen­heit der Vor­ha­ben­zu­las­sung am Stand­ort Schö­ne­feld auch für den Fall sicher­zu­stel­len, dass von der pro­gnos­ti­schen Grob­pla­nung abwei­chen­de Flug­ver­fah­ren fest­ge­legt wer­den [15]. Das Feh­len einer sol­chen Vor­ga­be hät­te aber nicht zu einer Auf­he­bung des Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses, son­dern allen­falls zu sei­ner Ergän­zung füh­ren kön­nen.

Dass die Abwä­gung der mög­li­chen Bahn­kon­fi­gu­ra­tio­nen zu einem ande­ren Ergeb­nis geführt hät­te, kann eben­falls aus­ge­schlos­sen wer­den. Die Gemein­den, die mög­li­cher­wei­se zusätz­lich hät­ten betei­ligt wer­den müs­sen, lie­gen nörd­lich der bereits vor­han­de­nen Nord­bahn. Eine Par­al­lel­ver­schie­bung die­ser Bahn war nicht Gegen­stand der Kon­fi­gu­ra­ti­ons­ana­ly­se. Unab­hän­gig hier­von wur­den in die­ser Ana­ly­se nur Betrof­fen­hei­ten bis hin­ab zu einem Dau­er­schall­pe­gel von Leq(3), Tag = 62 dB(A) als abwä­gungs­er­heb­lich ange­se­hen. Die­se Kon­tur ist wegen des ande­ren Berech­nungs­ver­fah­rens mit einer Längs­aus­deh­nung von weni­ger als 20 km deut­lich kür­zer als die nach dem Flug­lärm­schutz­ge­setz a.F. berech­ne­te 62 dB(A)-Kontur [16]. Weder die Gemein­de Tel­tow noch die ande­ren Gemein­den, deren Öffent­lich­keit mög­li­cher­wei­se zusätz­lich hät­te betei­ligt wer­den müs­sen, lie­gen inner­halb des für die Kon­fi­gu­ra­ti­ons­ana­ly­se rele­van­ten Gebiets.

Die Berück­sich­ti­gung der feh­len­den Kau­sa­li­tät des Ver­fah­rens­feh­lers für das Ent­schei­dungs­er­geb­nis ist auch mit Uni­ons­recht ver­ein­bar; dar­an besteht im vor­lie­gen­den Fall kein ver­nünf­ti­ger Zwei­fel. Die Betei­li­gung der betrof­fe­nen Öffent­lich­keit in den genann­ten Gemein­den dürf­te aller­dings gemäß Art. 6 Abs. 2 und 3 der Richt­li­nie 85/​337/​EWG des Rates vom 27.06.1985 über die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung bei bestimm­ten öffent­li­chen und pri­va­ten Pro­jek­ten [17] in der durch die Richt­li­nie 97/​11/​EG des Rates vom 03.03.1997 [18] geän­der­ten Fas­sung auch gemein­schafts­recht­lich gebo­ten gewe­sen sein. Ob und gege­be­nen­falls unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen es bei Anfech­tungs­kla­gen mit Art. 11 der Richt­li­nie 2011/​92/​EU des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 13.12.2011 über die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung bei bestimm­ten öffent­li­chen und pri­va­ten Pro­jek­ten [19] – vor­mals Art. 10a UVP-RL in der durch die Öffent­lich­keits­be­tei­li­gungs-Richt­li­nie geän­der­ten Fas­sung [20] – ver­ein­bar ist, der Kla­ge den Erfolg zu ver­sa­gen, wenn ein Ver­fah­rens­feh­ler nicht in dem dar­ge­leg­ten Sin­ne für das Ent­schei­dungs­er­geb­nis kau­sal gewor­den ist, kann offen blei­ben [21]. Glei­ches gilt für die Fra­ge, ob die Anwend­bar­keit des Art. 11, vor­mals 10a UVP-RL in zeit­li­cher Hin­sicht auch dann zu beja­hen ist, wenn vor Ablauf der Umset­zungs­frist (25.06.2005) das Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet wur­de und auch der Plan­fest­stel­lungs­be­schluss ergan­gen ist, das Gericht aber erst nach Ablauf der Umset­zungs­frist über die Anfech­tungs­kla­ge ent­schei­det. Art. 11 Abs. 1, vor­mals 10a Abs. 1 UVP-RL regelt den Zugang zu einem gericht­li­chen Über­prü­fungs­ver­fah­ren nur für die Anfech­tung von Ent­schei­dun­gen, Hand­lun­gen und Unter­las­sun­gen, für die die Bestim­mun­gen der UVP-Richt­li­nie über die Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung gel­ten. Im vor­lie­gen­den Ver­fah­ren geht es nicht um die Anfech­tung des Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses vom 13.08.2004. Der Plan­fest­stel­lungs­be­schluss ist den Klä­gern gegen­über unan­fecht­bar gewor­den und zwar bereits vor Ablauf der Umset­zungs­frist für die Öffent­lich­keits­be­tei­li­gungs-Richt­li­nie. Die Klä­ger haben von der Mög­lich­keit, den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss anzu­fech­ten, kei­nen Gebrauch gemacht. Die Prü­fung der mate­ri­ell­recht­li­chen und ver­fah­rens­recht­li­chen Recht­mä­ßig­keit des Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses erfolgt hier in einem nach natio­na­lem Recht zusätz­lich zur Anfech­tung eröff­ne­ten Rück­nah­me­ver­fah­ren, in dem ein rechts­wid­ri­ger Plan­fest­stel­lungs­be­schluss nach pflicht­ge­mä­ßem Ermes­sen zurück­ge­nom­men wer­den kann, abge­se­hen vom Aus­nah­me­fall einer Ermes­sens­re­du­zie­rung auf Null aber nicht zurück­ge­nom­men wer­den muss. Anfor­de­run­gen an ein sol­ches, zusätz­lich zur Anfech­tung eröff­ne­tes, auf Rück­nah­me der Pla­nungs­ent­schei­dung gerich­te­tes Ver­fah­ren sind Art. 11, vor­mals 10a UVP-RL, soweit es um die Rele­vanz von Ver­fah­rens­feh­lern für den Erfolg der Kla­ge geht, nicht zu ent­neh­men. Das gilt jeden­falls, wenn es – wie hier – um eine bereits vor Ablauf der Umset­zungs­frist der Öffent­lich­keits­be­tei­li­gungs-Richt­li­nie unan­fecht­bar gewor­de­ne Ent­schei­dung geht und die gericht­li­che Ent­schei­dung im Anfech­tungs­pro­zess nicht auf einer unrich­ti­gen Aus­le­gung des Gemein­schafts­rechts beruht [22]. Letz­te­res war hier schon des­halb nicht der Fall, weil die Klä­ger im Anfech­tungs­pro­zess die Fra­ge, ob die Öffent­lich­keit in räum­li­cher Hin­sicht aus­rei­chend betei­ligt wur­de, weder nach natio­na­lem Recht noch nach Gemein­schafts­recht auf­ge­wor­fen hat­ten.

Unter­su­chungs­raum Mensch

Die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung lei­det an einem wei­te­ren Feh­ler, der für die mate­ri­el­le Rechts­po­si­ti­on der Klä­ger hät­te rele­vant sein kön­nen. Der Unter­su­chungs­raum Mensch hät­te für die betriebs­be­ding­ten Aus­wir­kun­gen des Vor­ha­bens nicht auf der Grund­la­ge der Grob­pla­nung der Flug­rou­ten abge­grenzt wer­den dür­fen; er hät­te den gesam­ten räum­li­chen Bereich umfas­sen müs­sen, in dem abwä­gungs­er­heb­li­che Beein­träch­ti­gun­gen mög­lich sind, jeden­falls aber den 15°-Toleranzbereich.

Gemäß § 2 Abs. 1 Satz 2 UVPG umfasst die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung die Ermitt­lung, Beschrei­bung und Bewer­tung der unmit­tel­ba­ren und mit­tel­ba­ren Aus­wir­kun­gen eines Vor­ha­bens auf die im Gesetz genann­ten Schutz­gü­ter. Sie erfor­dert u.a. eine Beschrei­bung der Umwelt und ihrer Bestand­tei­le im Ein­wir­kungs­be­reich des Vor­ha­bens (§ 6 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 UVPG). Um den Ein­wir­kungs­be­reich des Vor­ha­bens zu bestim­men, ist eine Pro­gno­se der vor­aus­sicht­li­chen Aus­wir­kun­gen erfor­der­lich [23]. Die­se Pro­gno­se darf sich nicht auf die Betrach­tung bestimm­ter, für die Lärm­be­trof­fen­hei­ten reprä­sen­ta­ti­ver Flug­rou­ten beschrän­ken; die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung muss sich viel­mehr räum­lich auf den gesam­ten Ein­wir­kungs­be­reich des Flug­ha­fens erstre­cken, in dem abwä­gungs­er­heb­li­che Aus­wir­kun­gen des Vor­ha­bens mög­lich sind. Eine Beschrän­kung ihres Prü­fungs­um­fangs kommt in Betracht, wenn bereits bei der Aus­wahl des Flug­ha­fen­stand­orts auf der Ebe­ne der Lan­des­pla­nung eine Umwelt­prü­fung statt­ge­fun­den hat (vgl. § 14f Abs. 3 Satz 3, § 16 Abs. 2 und 4 UVPG). Das war hier jedoch nicht der Fall [24]. Aller­dings muss nicht der gesam­te Ein­wir­kungs­be­reich des Flug­ha­fens in der­sel­ben Inten­si­tät unter­sucht wer­den. Eine detail­lier­te Ermitt­lung und Beschrei­bung der betriebs­be­ding­ten Aus­wir­kun­gen des Vor­ha­bens ist in der Regel nur für die der Plan­fest­stel­lung zugrun­de geleg­te, mit dem BAF oder der DFS abge­stimm­te Grob­pla­nung der Flug­rou­ten erfor­der­lich. Dar­über hin­aus ist es erfor­der­lich, in der Regel aber auch aus­rei­chend, dass die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung die im Rah­men der Abwä­gung zu tref­fen­de Ent­schei­dung vor­be­rei­tet, ob sich die Zulas­sung des Vor­ha­bens nur recht­fer­ti­gen lässt, wenn bestimm­te Gebie­te von erheb­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen durch Flug­lärm ver­schont blei­ben [25].

Im vor­lie­gen­den Fall hät­te die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung jeden­falls den von der DFS für die Abflug­rou­ten gefor­der­ten 15°-Toleranzbereich in den Unter­su­chungs­raum Mensch ein­be­zie­hen müs­sen. Für das Schutz­gut Mensch sind nicht nur die Lärm­be­ein­träch­ti­gun­gen der Wohn- und Wohn­um­feld­nut­zun­gen in den Sied­lungs­ge­bie­ten rele­vant; zu ermit­teln sind auch die Aus­wir­kun­gen des Flug­be­triebs auf die Erho­lungs- und Frei­zeit­nut­zun­gen. Inso­weit lässt sich die Wer­tig­keit von Flä­chen erst nach deren Erfas­sung in der Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung beur­tei­len; eine Grob­ana­ly­se der Sied­lungs­struk­tu­ren inner­halb des 15°-Toleranzbereichs ist hier­für – anders als für die Wohn- und Wohn­um­feld­nut­zun­gen in den Sied­lungs­ge­bie­ten – nicht aus­rei­chend.

Auch die­ser Feh­ler ist für die Zulas­sung des Vor­ha­bens am Stand­ort Schö­ne­feld jedoch nicht kau­sal gewor­den. Dass eine Ein­be­zie­hung des 15°-Toleranzbereichs das Gewicht des Schutz­guts Mensch abwä­gungs­er­heb­lich ver­än­dert hät­te, kann aus­ge­schlos­sen wer­den. Für die Sied­lungs­flä­chen ist das bereits dar­ge­legt wor­den [26]; im Übri­gen kann auf die Aus­füh­run­gen zur mate­ri­el­len Recht­mä­ßig­keit des Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses Bezug genom­men wer­den. Die schutz­be­dürf­ti­gen Ein­rich­tun­gen befin­den sich in aller Regel inner­halb der Sied­lungs­flä­chen. Auch für die Flä­chen für Erho­lung und Frei­zeit gilt im Ergeb­nis nichts ande­res. Die Umwelt­ver­träg­lich­keits­stu­die – Schutz­gut Mensch – hat die Flä­chen für Erho­lungs­nut­zung und Frei­zeit­in­fra­struk­tur nach vier Bedeu­tungs- bzw. Emp­find­lich­keits­stu­fen bewer­tet und kar­tiert. Im Nah­be­reich des Flug­ha­fens, d.h. öst­lich der Sied­lungs­ach­se Ber­lin-Lich­ten­ra­de, Blan­ken­fel­de-Mahlow und west­lich der Sied­lungs­ach­se Bohns­dorf, Schul­zen­dorf, Eich­wal­de, Zeu­then lie­gen nach den Plä­nen 5.4–1 und 5.4–2 weder unter den gerad­li­ni­gen noch unter um bis zu 15° abkni­cken­den Abflug­rou­ten grö­ße­re oder zusam­men­hän­gen­de Erho­lungs­ge­bie­te. In Betriebs­rich­tung Osten über­que­ren die gerad­li­ni­gen Abflug­rou­ten öst­lich der genann­ten Sied­lungs­ach­se abge­se­hen von wei­te­ren Sied­lungs­flä­chen nahe­zu aus­schließ­lich Erho­lungs­ge­bie­te der höchs­ten Wer­tig­keits­stu­fe. Für die Erho­lungs­nut­zun­gen kön­nen um bis zu 15° abkni­cken­de Abflug­rou­ten nicht ungüns­ti­ger sein. In Betriebs­rich­tung Wes­ten über­que­ren die gerad­li­ni­gen Abflug­rou­ten west­lich der Sied­lungs­ach­se Lich­ten­ra­de, Blan­ken­fel­de-Mahlow Erho­lungs­flä­chen der zweit­höchs­ten, aber kaum der höchs­ten Kate­go­rie. Dass dies bei nach Süden abkni­cken­den Abflug­rou­ten, ins­be­son­de­re im Nord­os­ten des Rangsdor­fer Sees ungüns­ti­ger wäre, ist mög­lich. Schon im unter­such­ten Raum ist erkenn­bar, dass um 15° abkni­cken­de Rou­ten in das der höchs­ten Wer­tig­keits­stu­fe zuge­rech­ne­te Erho­lungs­ge­biet der Dah­le­wit­zer Hei­de füh­ren wür­den. Die­se zusätz­li­che Belas­tung wür­de jedoch dadurch kom­pen­siert, dass die abkni­cken­de Rou­te Sied­lungs­ge­bie­te der höchs­ten Wer­tig­keits­stu­fe in Blan­ken­fel­de ent­las­ten wür­de [27]. Eine nach Nor­den abkni­cken­de Abflug­rou­te wür­de ein fest­ge­setz­tes Land­schafts­schutz­ge­biet über­que­ren; das gilt jedoch auch für die gerad­li­ni­gen Abflug­rou­ten. Anhalts­punk­te dafür, dass die abkni­cken­de Rou­te für die Erho­lungs- und Frei­zeit­nut­zun­gen erheb­lich ungüns­ti­ger sein könn­te, sind nicht ersicht­lich.

Die feh­len­de Unter­su­chung des Ein­wir­kungs­be­reichs des Flug­ha­fens außer­halb des 15°-Toleranzbereichs ist für die Zulas­sung des Vor­ha­bens am Stand­ort Schö­ne­feld eben­falls nicht kau­sal gewor­den. Da um bis zu 15° abkni­cken­de Abflug­rou­ten das Gewicht des Schutz­guts Mensch auch unter Berück­sich­ti­gung der Erho­lungs­nut­zun­gen nicht abwä­gungs­er­heb­lich ver­än­dern wür­den, hät­ten Erho­lungs­flä­chen außer­halb des Tole­ranz­be­reichs – nicht anders als Sied­lungs­flä­chen – allen­falls zu Vor­ga­ben für die Fest­le­gung der Flug­ver­fah­ren, nicht aber zur Plan­auf­he­bung füh­ren kön­nen [15].

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 31. Juli 2012 – 4 A 7001.11

  1. Kopp/​Ramsauer, VwVfG, 13. Aufl.2012, § 73 Rn. 41 f.; Bonk/​Neumann, in: Stelkens/​Bonk/​Sachs, VwVfG, 7. Aufl.2008, § 73 Rn. 30[]
  2. BVerwG, Urteil vom 13.10.2011 – 4 A 4001.10, BVerw­GE 141, 1 Rn. 147[]
  3. BVerwG, Urteil vom 13.10.2011 a.a.O. Rn. 147[]
  4. vgl. hier­zu BVerwG, Urteil vom 31.07.2012 – 4 A 5000.10 u.a., Rn. 45 ff., B.II.1[]
  5. BVerwG, URteil vom 16.03.2006 – 4 A 1075.04, BVerw­GE 125, 116[]
  6. BVerwG, Urtei­le vom 08.06.1995 – 4 C 4.94, BVerw­GE 98, 339, 361 f.; vom 25.01.1996 – 4 C 5.95, BVerw­GE 100, 238, 250; vom 13.12.2007 – 4 C 9.06, BVerw­GE 130, 83 Rn. 38; und vom 24.11.2011 – 9 A 23.10, m.w.N.[]
  7. GVBl Bbg II S. 593[]
  8. BVerwG, Urteil vom 16.03.2006 a.a.O. Rn. 151[]
  9. BVerwG, Urteil vom 16.03.2006 a.a.O. Rn. 54[]
  10. BGBl I S. 282 mit spä­te­ren Ände­run­gen – im Fol­gen­den: Flug­lärmG a.F.[]
  11. vgl. BVerwG, Urtei­le vom 16.03.2006 a.a.O. Rn. 109 f.; und vom 31.07.2012 – 4 A 5000.10 u.a., Rn. 66, B.IV.1.1[]
  12. BVerwG, Urteil vom 31.07.2012 – 4 A 5000.10 u.a., Rn. 67, B.IV.1.1[]
  13. BVerwG, Urteil vom 16.03.2006 a.a.O. Rn. 156[]
  14. BVerwG, Urteil vom 31.07.2012 – 4 A 5000.10 u.a., Rn. 81 ff., B.IV.01.02.1[]
  15. vgl. BVerwG, Urteil vom 31.07.2012 – 4 A 5000.10 u.a., Rn. 51, B.II.1[][]
  16. vgl. auch BVerwG, Urteil vom 31.07.2012 – 4 A 5000.10 u.a., Rn. 66, B.IV.1.1[]
  17. ABl.EG Nr. L 175 S. 40[]
  18. ABl.EG Nr. L 73 S. 5[]
  19. ABI EG 2012 Nr. L 26 S. 1[]
  20. Richt­li­nie 2003/​35/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 26.05.2003 über die Betei­li­gung der Öffent­lich­keit bei der Aus­ar­bei­tung bestimm­ter umwelt­be­zo­ge­ner Plä­ne und Pro­gram­me und zur Ände­rung der Richt­li­ni­en 85/​337/​EWG und 96/​61EG des Rates in Bezug auf die Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung und den Zugang zu Gerich­ten, ABl.EG Nr. L 156 S. 17[]
  21. vgl. hier­zu BVerwG, Vor­la­ge­be­schluss vom 10.01.2012 – 7 C 20.11, ZUR 2012, 248[]
  22. vgl. EuGH, Urtei­le vom 13.01.2004 – C‑453/​00 [Küh­ne & Heitz], Slg. 2004, I‑837; und vom 12.02.2008 – C‑2/​06 [Kemp­ter], Slg. 2008, I‑411[]
  23. Bun­ge, in: Hand­buch der Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung, Stand Juni 2012, § 1 Rn. 18, § 2 Rn. 78; Appold, in: Hoppe/​Beckmann, UVPG, 4. Aufl.2012, § 2 Rn. 55[]
  24. BVerwG, Urteil vom 16.03.2006 – 4 A 1075.04, BVerw­GE 125, 116 Rn. 74, 151[]
  25. vgl. BVerwG, Urteil vom 31.07.2012 – 4 A 5000.10 u.a., Rn. 51, B.II.01.[]
  26. BVerwG, Urtei­le vom 13.10.2011 a.a.O. Rn. 150 und vom 31.07.2012 – 4 A 5000.10 u.a., Rn. 68 ff., 78 ff., B.IV.01.1 und 1.2[]
  27. vgl. BVerwG, Urteil vom 13.10.2011 a.a.O. Rn. 159[]