Der öffent­li­che Grill­platz

Mit Beginn der war­men Jah­res­zeit ist auch wie­der die Grill­sai­son eröff­net wor­den. Das schö­ne Wet­ter lockt ins Freie. Man sieht über­all Grup­pen, die beim Pick­nick sind oder einen Grill ange­feu­ert haben. Spe­zi­el­le Ereig­nis­se, wie der Vater­tag oder die Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft ver­stär­ken die­ses Phä­no­men noch. Denn wer hat nach einem Vater­tags-Aus­flug nicht Hun­ger – und ein Spiel der Natio­nal­mann­schaft macht beim Gril­len noch ein­mal soviel Spaß!

Der öffent­li­che Grill­platz

Doch ein noch so schö­nes Grill­ver­gnü­gen kann schnell im größ­ten Streit bzw. Ärger enden, wenn nicht eini­ge Regeln ein­ge­hal­ten wer­den: Jeder, der glaubt, über­all in frei­er Natur sei­nen Grill auf­stel­len zu dür­fen, unter­liegt einem schwe­ren Irr­tum, der teu­er wer­den kann. Vie­le Städ­te und Gemein­den haben öffent­li­che Grill­plät­ze aus­ge­wie­sen, an denen ohne oder mit vor­he­ri­ger Anmel­dung gegrillt wer­den darf.

Ist das Gril­len in einer Gemein­de grund­sätz­lich erlaubt, so soll­te man doch dar­auf ach­ten, dass man sich nicht in einem Natur­schutz­ge­biet befin­det oder sei­nen Grill im Wald unter Bäu­men auf­ge­stellt hat. Die Gefahr eines unkon­trol­lier­ten Feu­ers ist grund­sätz­lich zu ver­mei­den. Das gilt auch für acht­los weg­ge­wor­fe­ne Glas­fla­schen, die beson­ders bei län­ge­rer Tro­cken­heit ein Feu­er ent­fa­chen kön­nen. Wobei län­ge­re Tro­cken­heit sowie­so ein Grund ist, auf das Gril­len zu ver­zich­ten, wenn es nicht behörd­lich ver­bo­ten wor­den ist.

Dar­über hin­aus soll­te es für jeden Grill­freund selbst­ver­ständ­lich sein, kei­nen Müll zu hin­ter­las­sen. Es kann von Gemein­de zu Gemein­de unter­schied­lich gere­gelt sein, ob die Essens­res­te und die Koh­le bzw. Asche in öffent­li­chen Müll­ei­mern ent­sorgt wer­den darf.

Viel­fach ist es auch nicht gestat­tet, einen Grill zu ver­wen­den, der direkt auf dem Boden steht – damit soll ver­hin­dert wer­den, dass dort der Boden, beson­ders der Rasen, einen irrepa­ra­blen Scha­den nimmt. Gera­de die güns­ti­gen Ein-Mal-Grills sind dadurch von einer Ver­wen­dung aus­ge­schlos­sen.

Damit die Vor­schrif­ten der jewei­li­gen Gemein­de ein­ge­hal­ten wer­den, fin­den regel­mä­ßig Kon­trol­len statt. Wird an uner­laub­ten Stand­or­ten gegrillt oder ent­spricht der ver­wen­de­te Grill nicht den Vor­schrif­ten, kann das zu Buß­gel­dern füh­ren. Mit einem Anruf bei der zustän­di­gen Gemein­de las­sen sich unnö­ti­ger Ärger und Kos­ten ver­mei­den.