Der voll­macht­lo­se Ver­tre­ter im Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren

Die Erhe­bung von Ein­wen­dun­gen durch einen voll­macht­lo­sen Ver­tre­ter kann auch nach Erlass der Plan­fest­stel­lung rück­wir­kend geneh­migt wer­den (§ 177 BGB ana­log).

Der voll­macht­lo­se Ver­tre­ter im Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren

Eine voll­macht­lo­se Ver­tre­tung kann auch nach Erlass des ange­grif­fe­nen Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses in ana­lo­ger Anwen­dung des § 177 BGB rück­wir­kend geneh­migt wer­den 1. Die Bil­li­gung der (spä­te­ren) Kla­ge­er­he­bung schließt die Gel­tend­ma­chung von Ein­wen­dun­gen im Ver­wal­tungs­ver­fah­ren ein. Die Rück­wir­kung der Geneh­mi­gung ver­letzt auch nicht das Rechts­staats­ge­bot.

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 3. Mai 2011 -7 A 9.09

  1. Kopp/​Ramsauer, VwVfG, 11. Aufl. 2010, § 14 Rn. 20 f.[]