Die erle­dig­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und die Aus­la­ge­n­er­stat­tung

Die Ent­schei­dung über die Anord­nung der Aus­la­ge­n­er­stat­tung gemäß § 34a Abs. 3 BVerfGG ist nach Bil­lig­keits­ge­sichts­punk­ten zu tref­fen 1.

Die erle­dig­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und die Aus­la­ge­n­er­stat­tung

Hier­bei kommt eine sum­ma­ri­sche Prü­fung der Erfolgs­aus­sicht der Ver­fas­sungs­be­schwer­de regel­mä­ßig nicht in Betracht, wenn dabei zu ver­fas­sungs­recht­li­chen Zwei­fels­fra­gen auf­grund einer ledig­lich kur­so­ri­schen Prü­fung Stel­lung genom­men wer­den müss­te 2.

Die­se Beden­ken grei­fen aller­dings unter ande­rem dann nicht, wenn die ver­fas­sungs­recht­li­che Lage – etwa durch die Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts in einem gleich­ge­la­ger­ten Fall – bereits geklärt wor­den ist 3.

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 1. August 2019 – 2 BvR 1556/​17

  1. vgl. BVerfGE 85, 109, 114; 133, 37, 38[]
  2. vgl. BVerfGE 85, 109, 115; 87, 394, 398; 133, 37, 38[]
  3. vgl. BVerfGE 87, 394, 398; 133, 37, 38 f.[]