Die Moschee im all­ge­mei­nen Wohn­ge­biet

Ein isla­mi­sches Gebets­haus kann in einem all­ge­mei­nen Wohn­ge­biet nicht zuge­las­sen wer­den, wenn sei­ne mit ihm typi­scher­wei­se zur Nacht­zeit ver­bun­de­nen Aus­wir­kun­gen dem Gebiets­cha­rak­ter wider­spre­chen. Das kommt nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richts in Lüne­burg auch bei Berück­sich­ti­gung der grund­ge­setz­lich ver­bürg­ten Reli­gi­ons­frei­heit in Betracht, wenn das Vor­ha­ben in einem nicht mehr als uner­heb­lich anzu­se­hen­den Zeit­raum für die bei­den in die Nacht­zeit fal­len­den Gebe­te auf­ge­sucht wer­den soll/​darf.

Die Moschee im all­ge­mei­nen Wohn­ge­biet

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 7. Dezem­ber 2009 – 1 LA 255/​0