Die nicht zuge­las­se­ne Beru­fung – und die Begrün­dung der Ver­fas­sungs­be­schwer­de

Eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de ist unzu­läs­sig, wenn sie den Sub­stan­ti­ie­rungs­an­for­de­run­gen aus § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG nicht genügt.

Die nicht zuge­las­se­ne Beru­fung – und die Begrün­dung der Ver­fas­sungs­be­schwer­de

Dabei muss sich der Beschwer­de­füh­rer ins­be­son­de­re mit dem Umstand aus­ein­an­der set­zen, dass es sich bei der letzt­in­stanz­li­chen Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs um eine Nicht­zu­las­sungs­ent­schei­dung han­delt.

Er darf sein Vor­brin­gen also nicht im Wesent­li­chen auf die Rüge von Gehörsver­let­zun­gen durch das erst­in­stanz­lich täti­ge Ver­wal­tungs­ge­richt beschrän­ken, son­dern muss die ver­fas­sungs­recht­li­chen Maß­stä­be für Anfor­de­run­gen an die Dar­le­gung der Zulas­sungs­grün­de erör­tern und deut­lich machen, aus wel­chen Grün­den die ange­grif­fe­ne Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs die­se über­spannt habe [1].

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 26. Mai 2020 – 2 BvR 2699/​17

  1. vgl. BVerfG, Beschlüs­se vom 08.05.2019 – 2 BvR 657/​19, Rn. 41; und vom 25.03.2020 – 2 BvR 113/​20, Rn. 35 ff.[]