Die NPD, ihr Rechen­schafts­be­richt und das Trans­pa­renz­ge­bot

Der Sank­ti­ons­be­scheid der Bun­des­tags­ver­wal­tung wegen Unrich­tig­kei­ten im Rechen­schafts­be­richt 2007 der NPD, der eine Zah­lungs­ver­pflich­tung der Par­tei in Höhe von 2.504.799,10 € fest­ge­stellt hat, ist jetzt vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg bestä­tigt wor­den. Auch nach Auf­fas­sung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts hat die NPD in ihrer dama­li­gen Rech­nungs­le­gung nicht den spe­zi­fi­schen Trans­pa­renz­an­for­de­run­gen des Par­tei­en­geset­zes genügt und ins­ge­samt in dem sei­tens der Bun­des­tags­ver­wal­tung fest­ge­stell­ten Umfang von 1.252.399,55 € unrich­ti­ge Anga­ben über ihre finan­zi­el­len Ver­hält­nis­se gemacht. Auf der Grund­la­ge der im Par­tei­en­gesetz ent­hal­ten­den beson­de­ren ver­wal­tungs­recht­li­chen Sank­ti­ons­norm des § 31 b sei sie des­halb zur Zah­lung des zwei­fa­chen Betra­ges der Unrich­tig­kei­ten ver­pflich­tet.

Die NPD, ihr Rechen­schafts­be­richt und das Trans­pa­renz­ge­bot

Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg, Urteil vom 23. Mai 2011 – OVG 3a B 1.11