Diver­genz­rü­ge – und ihre Dar­le­gungs­an­for­de­run­gen

Eine die Revi­si­ons­zu­las­sung gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO recht­fer­ti­gen­de Diver­genz ist nur dann im Sin­ne des § 133 Abs. 3 Satz 3 VwGO hin­rei­chend bezeich­net, wenn die Beschwer­de einen inhalt­lich bestimm­ten, die ange­foch­te­ne Ent­schei­dung tra­gen­den abs­trak­ten Rechts­satz benennt, mit dem die Vor­in­stanz einem in der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts oder eines der ande­ren in der Vor­schrift genann­ten Gerich­te auf­ge­stell­ten eben­sol­chen ent­schei­dungs­tra­gen­den Rechts­satz in Anwen­dung der­sel­ben Rechts­vor­schrift wider­spro­chen hat 1.

Diver­genz­rü­ge – und ihre Dar­le­gungs­an­for­de­run­gen

Die nach Auf­fas­sung des Beschwer­de­füh­rers diver­gie­ren­den Rechts­sät­ze müs­sen ein­an­der prä­zi­se gegen­über­ge­stellt wer­den.

Das Auf­zei­gen einer feh­ler­haf­ten oder unter­blie­be­nen Anwen­dung von Rechts­sät­zen, die das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in sei­ner Recht­spre­chung auf­ge­stellt hat, genügt den Zuläs­sig­keits­an­for­de­run­gen einer Diver­genz­rü­ge nicht.

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 20. Febru­ar 2018 – 1 B 3.18

  1. vgl. BVerwG, Beschlüs­se vom 17.02.2015 – 1 B 3.15 7; und vom 21.06.1995 – 8 B 61.95, Buch­holz 310 § 133, n.F. VwGO Nr. 18[]