Ein­bür­ge­rung und Asyl­an­er­ken­nung

Durch die Ein­bür­ge­rung in den deut­schen Staats­ver­band wird eine Asyl­an­er­ken­nung unwirk­sam.

Ein­bür­ge­rung und Asyl­an­er­ken­nung

Die­se spe­zi­el­le Form des Erlö­schens der Asyl­an­er­ken­nung löst im Fal­le des Fami­li­en­asyls die zwin­gen­de Wider­rufs­fol­ge bezüg­lich der Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen, die ihr Asyl­recht von dem Stamm­be­rech­tig­ten abge­lei­tet haben, nicht aus. Art. 34 Abs. 1 der Gen­fer Flücht­lings­kon­ven­ti­on ver­bie­tet es, gegen­über aner­kann­ten Flücht­lin­ge eigens Ein­bür­ge­rungs­hin­der­nis­se zu errich­ten und sei es auch durch Her­bei­füh­ren einer psy­chi­schen Zwangs­la­ge.

Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart, Urteil vom 27. August 2009 – A 11 K 624/​08