Einst­wei­li­ge Anord­nung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts – und die erfor­der­li­che Antrags­be­grün­dung

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts muss ein Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung indi­vi­dua­li­sier­te und kon­kre­te Dar­le­gun­gen ent­hal­ten, die zumin­dest im Sin­ne einer Plau­si­bi­li­täts­kon­trol­le nach­prüf­bar sind 1.

Einst­wei­li­ge Anord­nung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts – und die erfor­der­li­che Antrags­be­grün­dung

Die­sen Anfor­de­run­gen wird eine Antrags­schrift nicht gerecht, dies es nicht ermög­licht, über­haupt nach­zu­prü­fen, ob eine gege­be­nen­falls noch zu erhe­ben­de Ver­fas­sungs­be­schwer­de von vorn­her­ein unzu­läs­sig oder offen­sicht­lich unbe­grün­det wäre 2.

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 14. Dezem­ber 2017 – 2 BvQ 76/​17

  1. vgl. BVerfGK 7, 188, 192[]
  2. vgl. BVerfG, Beschluss vom 29.10.2013 – 1 BvQ 44/​13 2[]