Erschüt­te­run­gen durch den Bahn­ver­kehr

Bei der Bewer­tung der Zumut­bar­keit der vom Schie­nen­ver­kehr aus­ge­hen­den Erschüt­te­run­gen ist die Fest­set­zung einer auf die Beur­tei­lungs­schwing­stär­ke nach der DIN 4150 Teil 2 bezo­ge­nen Wahr­neh­mungs­schwel­le von 25% beim der­zei­ti­gen Stand der wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis in der Regel nicht zu bean­stan­den.

Erschüt­te­run­gen durch den Bahn­ver­kehr

Bei der Bewer­tung der Zumut­bar­keit des von ober­ir­di­schen Eisen­bahn­stre­cken her­vor­ge­ru­fe­nen sekun­dä­ren Luft­schalls kön­nen die Innen­raum­pe­gel der 24. BIm­SchV her­an­ge­zo­gen wer­den; dabei ist auch der so genann­te Schie­nen­bo­nus zu berück­sich­ti­gen.

Der Ver­ord­nungs­ge­ber ist gehal­ten, die wei­te­re Recht­fer­ti­gung des so genann­ten Schie­nen­bo­nus auf der Grund­la­ge der vor­lie­gen­den Stu­di­en der Lärm­wir­kungs­for­schung zu über­prü­fen.

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 21. Dezem­ber 2010 – 7 A 14.09