Füh­rer­schein­tou­ris­mus ade?

Heu­te tritt die Neu­re­ge­lung der Fahr­erlaub­nis-Ver­ord­nung in Kraft. Sie soll es den Behör­den erleich­tern, den "Füh­rer­schein­tou­ris­mus" zu bekämp­fen. Aus­län­di­sche Fahr­erlaub­nis­se aus ande­ren Staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on oder des Euro­päi­schen Wirt­schafts­raums, die ab heu­te aus­ge­stellt wer­den, wer­den künf­tig in Deutsch­land nicht mehr aner­kannt, wenn ihren Inha­bern zuvor in Deutsch­land die Fahr­erlaub­nis wegen schwe­rer Ver­kehrs­de­lik­te ent­zo­gen wur­de. Der bis­her bestehen­de Grund­satz der aus­nahms­lo­sen gegen­sei­ti­gen Aner­ken­nung der von einem ande­ren EU-Mit­glied­staat aus­ge­stell­ten Füh­rer­schei­ne wird damit eingeschränkt.Diese Ände­rung der Fahr­erlaub­nis­ver­ord­nung setz den Art. 11 Abs. 4 der 3. EG-Füh­rer­schein­richt­li­nie (2006/​126/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 20. Dezem­ber 2006) um.

Füh­rer­schein­tou­ris­mus ade?