Hochschulzulassung für Zahnmedizin in Hamburg

Die Bestimmungen in Art. 10 Abs. 1 des Staatsvertrags über die Errichtung einer gemeinsamen Einrichtung für Hochschulzulassung, in Art. 3 Abs. 1 und Abs. 3 des hamburgischen Zustimmungsgesetzes zu diesem Staatsvertrag sowie in § 5 Abs. 2 HZG lassen es zu, dass die Universität Hamburg im Auswahlverfahren für den Studiengang Zahnmedizin die Ergebnisse des schriftlichen Studierfähigkeitstests (HAM-Nat) und der manuellen Arbeitsprobe (HAM-Man) dergestalt kombiniert, dass in die Bewertung des HAM-Man nur die 70 unter Berücksichtigung der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung und des Ergebnisses des Ham-Nat rangbesten Bewerber einbezogen werden (§§ 4 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 Satz 2, 6 Abs. 3 Satz 2 der Satzung v. 26.4.2010).

Hochschulzulassung für Zahnmedizin in Hamburg

Bei dem Auswahlverfahren der Hochschule nach Art. 10 Abs. 1 Nr. 3 des Staatsvertrags handelt es sich nicht um ein Eignungsfeststellungsverfahren zum Nachweis der Studieneignung als solcher (des „Ob“ der Eignung), für das die Bestimmungen in § 37 HmbHG maßgeblich sind.

Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 10. März 2011 – 3 Bs 242/10