Inte­gra­ti­ons­ver­ein­ba­run­gen für Immi­gran­ten

An 18 Modell­stand­or­ten in Deutsch­land wer­den seit Anfang April indi­vi­du­el­le Inte­gra­ti­ons­ver­ein­ba­run­gen erprobt, mit denen mehr Ver­bind­lich­keit bei der Inte­gra­ti­on aus­län­di­scher Mit­bür­ger erreicht wer­den soll.

Inte­gra­ti­ons­ver­ein­ba­run­gen für Immi­gran­ten

In den Ver­ein­ba­run­gen wird indi­vi­du­ell fest­ge­hal­ten, mit wel­chen Vor­aus­set­zun­gen Zuwan­de­rer nach Deutsch­land kom­men, und wel­che Hil­fe sie bei­spiels­wei­se bei Sprach­er­werb, Aus­bil­dung oder Kin­der­be­treu­ung benö­ti­gen.

Umge­kehrt wer­den die Zuwan­de­rer unter­stützt, indem ihnen Ange­bo­te zum Sprach­er­werb ver­mit­telt wer­den oder Unter­stüt­zung bei der Aner­ken­nung ihrer Abschlüs­se gege­ben wird.

Die Ver­ein­ba­run­gen wer­den in fol­gen­den aus­ge­wähl­ten Städ­ten und Land­krei­sen erprobt:

Die Erpro­bungs­pha­se dau­ert ein­ein­halb Jah­re und wird wis­sen­schaft­lich eva­lu­iert. Bewäh­ren sich die Ver­ein­ba­run­gen, sol­len sie flä­chen­de­ckend ein­ge­setzt wer­den.

Für den Abschluss der Ver­ein­ba­run­gen sind die Migra­ti­ons- und Jugend­mi­gra­ti­ons­be­ra­tungs­diens­te der Wohl­fahrts­ver­bän­de zustän­dig. Sämt­li­che Anlauf­stel­len für Migran­ten wie Bera­tungs­diens­te, Aus­län­der­äm­ter, Job-Cen­ter und Arbeits­agen­tu­ren sol­len hier­zu ent­spre­chend ver­netzt wer­den.