Jüdi­sche Gemein­de Braun­schweig

Die Jüdi­sche Gemein­de Braun­schweig ist künf­tig eine Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts.

Jüdi­sche Gemein­de Braun­schweig

Die­sen Sta­tus hat der Jüdi­schen Gemein­de Braun­schweig nun die Nie­der­säch­si­sche Lan­des­re­gie­rung ver­lie­hen, nach deren Über­zeu­gung die Jüdi­sche Gemein­de Braun­schweig, die bis­lang ein ein­ge­tra­ge­ner Ver­ein war, alle Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­lei­hung der Kör­per­schafts­rech­te – ins­be­son­de­re auch durch auf­grund ihrer Bedeu­tung im öffent­li­chen Leben und ihrer Finanz­aus­stat­tung – erfüllt.

In Nie­der­sach­sen haben außer den bei­den gro­ßen Kon­fes­sio­nen ver­schie­de­ne Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten, etwa auch die Jüdi­schen Gemein­den in Han­no­ver und Osna­brück, den Sta­tus einer Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts. Für sie gel­ten damit beson­de­re Rege­lun­gen im Bereich des Steuer‑, Kos­ten- und Gebüh­ren­rechts.