Kein Loch in der Kas­se durch Schlag­loch

Ein Schlag­loch in der Stadt Zwi­ckau war nach der Ent­schei­dung des Land­ge­richts für Ver­kehrs­teil­neh­mer nicht mehr hin­zu­neh­men. Dabei wur­den die Ver­ur­sa­chungs- bzw. Ver­schul­dens­bei­trä­ge mit 70 % zu 30 % zu Las­ten der Stadt Zwi­ckau gewich­tet.

Kein Loch in der Kas­se durch Schlag­loch

Nur auf­grund der all­ge­mei­nen Betriebs­ge­fahr des Fahr­zeugs und der Fahr­wei­se des Klä­gers, da er nicht auf Sicht gefah­ren ist, wur­de nicht der vol­le gel­tend gemach­te Scha­den­er­satz­an­spruch zuge­spro­chen.

Land­ge­richt Zwi­ckau, Urteil vom 27. Juli 2010 – 2 O 936/​09