Kei­ne Fahr­zeug­da­ten für den Insol­venz­ver­wal­ter

Ein Insol­venz­ver­wal­ter hat zum Zweck der Über­prü­fung oder Ver­voll­stän­di­gung von mas­sere­le­van­ten Ver­mö­gens­an­ga­ben einer Gemein­schuld­ne­rin kei­nen aus § 35 Abs. 1, § 39 Abs. 1 oder § 39 Abs. 3 Satz 1 StVG fol­gen­den Anspruch gegen­über der KFZ-Zulas­sungs­stel­le auf Bekannt­ga­be von Fahr­zeug­da­ten. Es ver­bleibt inso­weit bei dem von den §§ 97 und 98 InsO zur Ver­fü­gung gestell­ten Instru­men­ta­ri­um, der Insol­venz­ver­wal­ter bleibt also auf die Aus­künf­te des Insol­venz­schuld­ners ange­wie­sen.

Kei­ne Fahr­zeug­da­ten für den Insol­venz­ver­wal­ter

Ver­wal­tungs­ge­richt Braun­schweig, Beschluss vom 4. Sep­tem­ber 2009 -6 A 46/​09