Monats­frist für die Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und die unzu­läs­si­ge Anhö­rungs­rü­ge

Eine offen­sicht­lich unbe­grün­de­te Anhö­rungs­rü­ge gehört nicht zum Rechts­weg und ver­mag die Frist für die Erhe­bung der Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht offen zu hal­ten 1.

Monats­frist für die Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und die unzu­läs­si­ge Anhö­rungs­rü­ge

Der Beginn der Monats­frist des § 93 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG ver­schiebt sich in die­sem Fall nicht um die Zeit bis zur Ent­schei­dung über die Anhö­rungs­rü­ge.

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 2. Janu­ar 2017 – 1 BvR 2324/​16

  1. vgl. BVerfG, Beschluss vom 11.09.2015 – 2 BvR 1586/​15[]
  2. vgl. BVerfGE 50, 287, 289 f.[]