Münd­li­cher Antrag auf Auf­ent­halts­er­laub­nis und die Erlaub­nis­fik­ti­on

Der Antrag auf Ertei­lung einer Auf­ent­halts­er­laub­nis kann auch münd­lich oder durch kon­klu­den­tes Ver­hal­ten bei der Aus­län­der­be­hör­de gestellt wer­den. Die Ver­wen­dung eines amt­li­chen Antrags­for­mu­lars ist in § 81 Abs. 1 Auf­en­thG nicht vor­ge­schrie­ben, sodass die Erlaub­nis­fik­ti­on des § 81 Abs. 3 Satz 1 Auf­en­thG nicht erst mit Ein­gang eines schrift­li­chen Antra­ges bei der Aus­län­der­be­hör­de zuguns­ten des Antrag­stel­lers greift. Die Frist nach §§ 39 Nr. 6, 41 Abs. 3 Auf­enthV ist mit münd­li­cher oder kon­klu­den­ter Antrag­stel­lung eben­falls gewahrt.

Münd­li­cher Antrag auf Auf­ent­halts­er­laub­nis und die Erlaub­nis­fik­ti­on

Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück, Beschluss vom 24. April 2009 – 5 B 29/​09