Nach­bar einer Wind­ener­gie­an­la­ge mit 199 Metern

Auch wenn eine 199 Meter hohe Wind­ener­gie­an­la­ge stö­rend wir­ken kann, ist sie des­halb noch nicht optisch bedrän­gend.

Nach­bar einer Wind­ener­gie­an­la­ge mit 199 Metern

Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Min­den in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge gegen eine 199 Meter hohe Wind­ener­gie­an­la­ge abge­wie­sen. Geklagt hat­te ein Anwoh­ner gegen die am Spren­gel­weg in Por­ta West­fa­li­ca errich­te­te Wind­ener­gie­an­la­ge, da er sich durch die Anla­ge erheb­lich gestört gefühlt hat.

Das Ver­wal­tungs­ge­richt hat­te bereits den Antrag des Klä­gers auf Gewäh­rung vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes abge­lehnt 1. Die hier­ge­gen gerich­te­te Beschwer­de hat­te das Ober­ver­wal­tungs­gricht Nord­rhein-West­fa­len (8 B 876/​13) zurück­ge­wie­sen.

In sei­ner Urteils­be­grün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Min­den aus­ge­führt, dass die Anla­ge auf­grund ihrer Grö­ße zwar stö­rend wir­ken kön­ne, sie sei aber des­halb noch nicht optisch bedrän­gend. Eine voll­stän­di­ge Abschir­mung der Innen­räu­me sowie des Außen­be­reichs sei­nes Grund­stücks kön­ne der benach­bar­te Klä­ger nicht erwir­ken.

Ver­wal­tungs­ge­richt Min­den, Urteil vom 16. April 2014 – 11 K 1298/​13

  1. VG Min­den, Beschluss vom 11.07.2013 – 11 L 360/​13