Not­wen­di­ge Fol­ge­maß­nah­men bei der Plan­fest­stel­lung

Die Plan­fest­stel­lung eines Vor­ha­bens darf nach § 75 Abs. 1 Satz 1 VwVfG zur pla­ne­ri­schen Bewäl­ti­gung der Fol­gen die­ses Vor­ha­bens auch sol­che Maß­nah­men an ande­ren Anla­gen ein­be­zie­hen, die ein umfas­sen­des eige­nes Pla­nungs­kon­zept erfor­dern, wenn ein sol­ches Kon­zept des inso­weit ori­gi­när zustän­di­gen Pla­nungs­trä­gers bereits in hin­rei­chend kon­kre­ter und ver­fes­tig­ter Form vor­liegt, die Pla­nung des Vor­ha­bens auf die­ses Kon­zept Rück­sicht nimmt und die Maß­nah­men an ande­ren Anla­gen über Anschluss und Anpas­sung nicht wesent­lich hin­aus­ge­hen 1.

Not­wen­di­ge Fol­ge­maß­nah­men bei der Plan­fest­stel­lung

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 13. Juli 2010 – 9 B 103.09

  1. im Anschluss an BVerwG, Urteil vom 12.02.1988 – 4 C 54.84, Buch­holz 316 § 75 VwVfG Nr. 3 S. 3; und Beschluss vom 19.12.1989 – BVerwG 4 B 224.89, Buch­holz 316 § 75 VwVfG Nr. 5 S. 6[]