Nut­zungs­än­de­rung für Ver­eins­saal

Wird bei der Bau­ge­neh­mi­gung zur Nut­zungs­än­de­rung eines Ver­eins­saals der Lärm­schutz der Nach­barn in aus­rei­chen­dem Maße Rech­nung getra­gen, ist gegen die Bau­ge­neh­mi­gung nichts ein­zu­wen­den.

Nut­zungs­än­de­rung für Ver­eins­saal

Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­gen von Nach­barn gegen die Bau­ge­neh­mi­gung zur Nut­zungs­än­de­rung des Wahle­feld­saa­les in Wil­lich, der von der St. Sebas­tia­nus Schüt­zen­bru­der­schaft genutzt wird, als unbe­grün­det abge­wie­sen. Die ange­foch­te­ne Bau­ge­neh­mi­gung lega­li­siert über die bis­he­ri­ge Ver­eins­nut­zung hin­aus die Über­las­sung des Saa­les an Ver­ei­ne, Fir­men und Pri­vat­per­so­nen für Ver­an­stal­tun­gen bis zu 250 Teil­neh­mern und mit einer zeit­li­chen Begren­zung der Ver­an­stal­tun­gen bis 21.00 Uhr.

In sei­ner Urteils­be­grün­dung hat sich das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf auf die Anhö­rung zwei­er Sach­ver­stän­di­ge für Schall­schutz gestützt und ist zu dem Ergeb­nis gelangt, dass die Bau­ge­neh­mi­gung dem Lärm­schutz der kla­gen­den Nach­barn in aus­rei­chen­dem Maße Rech­nung trägt.

Zugleich ist ein Antrag auf die Gewäh­rung vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes abge­lehnt wor­den.

Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf, Urtei­le vom 25. August 2014 – 25 K 2163/​14, 25 K 2720/​14 und 25 L 964/​14