Ört­li­che Zustän­dig­keit für die Ertei­lung einer Dul­dung

Ein beim Bun­des­amt für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge gestell­ter soge­nann­ter iso­lier­ter Wie­der­auf­grei­fens­an­trag eines ehe­ma­li­gen Asyl­an­trag­stel­lers betref­fend die Fest­stel­lung eines Abschie­bungs­ver­bots nach § 60 Abs. 2 bis 7 Auf­en­thG ist kein (Asyl-)Fol­ge­an­trag im Sin­ne von § 71 Abs. 1 AsylVfG.

Ört­li­che Zustän­dig­keit für die Ertei­lung einer Dul­dung

Für ein dane­ben ver­folg­tes Begeh­ren auf Ertei­lung einer Dul­dung wegen eines inlands­be­zo­ge­nen Abschie­bungs­hin­der­nis­ses ist gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 3a HmbV­wVfG die Aus­län­der­be­hör­de des Ortes zustän­dig, in dem der Aus­län­der sei­nen gewöhn­li­chen Auf­ent­halt hat (hier: Ham­burg).

Ham­bur­gi­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 12.01.2011, 4 Bs 284/​10