Public viewing per Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung

Public viewing führt nicht zu einer unzu­mut­ba­ren Lärm­beein­träch­ti­gung.

Public viewing per Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung

So das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Grund­stücks­be­sit­zers aus Ingel­heim, in des­sen Nach­bar­schaft die öffent­li­che Über­tra­gung der Fuß­ball­spie­le der Deut­schen Mann­schaft aus Bra­si­li­en über­tra­gen wer­den sol­len. Die Ver­an­stal­tung soll auf einem Ver­eins­heim-Park­platz neben einem Sport­platz in Ingel­heim statt­fin­den. Der Antrag­stel­ler, des­sen Grund­stück neben dem Sport­platz liegt, macht mit sei­nem gegen die Geneh­mi­gung gerich­te­ten Antrag auf Gewäh­rung vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes gel­tend, das public viewing füh­re zu unzu­mut­ba­ren Lärm­beein­träch­ti­gun­gen. Nach­dem das Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz die­ser Argu­men­ta­ti­on nicht gefolgt 1 ist und den Eil­an­trag ablehn­te, hat der Antrag­stel­ler sein Ziel vor dem Ober­ver­wal­tungs­ge­richt mit der Beschwer­de wei­ter ver­folgt.

Nach Auf­fas­sung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Rhein­land-Pfalz sei gegen die Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung, mit der die Stadt Ingel­heim die öffent­li­che Direkt­über­tra­gung – public viewing – von maxi­mal sechs Welt­meis­ter­schafts­spie­len der deut­schen Fuß­ball­na­tio­nal­mann­schaft erlaubt hat, nichts zu bean­stan­den. Daher ist die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts bestä­tigt wor­den, und die dage­gen ein­ge­leg­te Beschwer­de wur­de zurück­ge­wie­sen.

Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­land-Pfalz, Beschluss vom 24. Juni 2014 – 1 B 10544/​14.OVG

  1. VG Mainz, Beschluss vom 13.06.2014 – 3 L 658/​14.MZ[]