Rich­ter Bär­li vom Bun­des­bä­ren­ge­richt

Womit sich das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt her­um­schla­gen muss:

Rich­ter Bär­li vom Bun­des­bä­ren­ge­richt

In einer Ver­fas­sungs­be­schwer­de ergeht sich die Beschwer­de­füh­re­rin im Wesent­li­chen in einer Kri­tik an Kul­tur­schaf­fen­den und begehrt vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt eine Grund­satz­ent­schei­dung zu der Fra­ge, ob die Musik von Richard Wag­ner an bestimm­ten Tagen auf­ge­führt wer­den darf. Außer­dem teilt sie dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt mit, dass „Rich­ter Bär­li“ vom „Bun­des­bä­ren­ge­richt“ zwei Tage über eine Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts geweint habe.

Ergeb­nis: Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men und Ver­hän­gung einer Miss­brauchs­ge­bühr von 300 €.

Viel­leicht wäre die Anre­gung einer Betreu­ung beim zustän­di­gen Amts­ge­richt sinn­vol­ler gewe­sen.

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 14. Sep­tem­ber 2010 – 1 BvR 2070/​10