„Schul­den­brem­se“ und Föde­ra­lis­mus­re­form II

Nach der Bil­li­gung durch den Deut­schen Bun­des­tag haben die Grund­ge­setz­än­de­run­gen zur Föde­ra­lis­mus­re­form II und das dazu­ge­hö­ri­ge Begleit­ge­setz heu­te auch im Bun­des­rat die erfor­der­li­chen Mehr­hei­ten erhalten.

„Schul­den­brem­se“ und Föde­ra­lis­mus­re­form II

Danach sind Bund und Län­der ver­fas­sungs­recht­lich ver­pflich­tet, ihre Neu­ver­schul­dung ab 2011 zurück­zu­füh­ren. Die Län­der dür­fen sich ab 2020 nicht mehr ver­schul­den. Ber­lin, Bre­men, Saar­land, Sach­sen-Anhalt und Schles­wig-Hol­stein erhal­ten ange­sichts ihrer beson­ders schwie­ri­gen Haus­halts­si­tua­tio­nen Kon­so­li­die­rungs­hil­fen für den Zeit­raum 2011 bis 2019. Für den Bund redu­ziert sich die zuläs­si­ge Kre­dit­auf­nah­me ab 2016 auf 0,35 Pro­zent des Bruttoinlandproduktes.